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Themes: Alle Schrott

Mein Theme wird mir mal wieder zu langweilig. Also will ich ein neues. Irgendwie in orange-grau-schwarz oder so wäre nett, außerdem widget-ready, fluid width (oder zumindest eine vernünftige Breite) und Tags sollte es auch bereits können. Man begibt sich also auf die Suche. Und findet einige Themes, die zwar nett aussehen, aber Schrott sind (ganz abgesehen von “erfüllen die Anforderungen nicht”)… Es ist anstrengend, anspruchsvoll zu sein, denn man selbst scheint der einzigste Mensch zu sein, der die eigenen Wünsche erfüllen kann. Aber mal ehrlich: wieso zur Hölle kommt niemand auf die Ideen, auf die ich komme? Ähm, ja, das Design hier wird erstmal noch ‘ne Weile so bleiben, fürchte ich. Oh, und ich will: dunkel, aber nicht zu dunkel. Und: kein langweiliger Einheitsbrei!

Für sinnvoll befunden
  • mal etwas mehr zu schlafen: denn ich bin heute Nacht irgendwann neben dem Laptop (wie ich den ausgeschalten habe, ist mir schleierhaft), dafür mit Klamotten eingepennt. Huch. Dafür gegen 0900 ziemlich erholt wieder aufgewacht. Ich find’s ja immer noch erstaunlich, dass mein letzter Koffeinkonsum irgendwann vor über einer Woche stattfand…
  • kiJiJi: Etwas, das starkt nach Web 2.0 aussieht und auch so riecht, aber mal sinnvoll ist ist kiJiJi. Kostenlose Kleinanzeigen, mit Stadt-Suche und dort eben sinnvoll unterteilt. Blog, Veranstaltungskalender, Umkreissuche, Forum, Social Bookmarking, “nützliche Links” etc. sind unauffällig (wie in: nicht störend) in die Seite integriert und versuchen nicht einen zu beißen. Sehr angenehm. Wobei mir das Design als Ganzes eh gefällt, weil es in sich stimmig ist, und keinen Augenkrebs verursacht :)
Altrosa Handy

Ich will Internet, und brauche Internet, wenn ich nach Würzburg ziehe. Da bei den meisten (allen?) Wohnungen wohl DSL möglich ist, aber kein Anschluss vorhanden ist, dauert das wohl etwas, bis man eine Leitung hat. Was als Informatiker natürlich dämlich ist… AKA: ich brauch Inet, und zwar pronto!

Das I-Netz aus der Luft

Was macht also geneigte Frau? Richtig: sie sucht

  • den T-Punkt (50 EUR (?ichbinmirnichtmehrsicher?) bei max. 5 GB Traffic),
  • den Vodafone-Laden (30 EUR, 5 GB Traffic, 24 Monate Vertragslaufzeit)
  • und o2 (25 EUR + 3 Monate Vertragslaufzeit vom zubuchbaren Datentarif/Flatrate bei einem Vertrag, der 0 EUR / Monat kostet (der Vertrag zum Tel), bei 5 GB Traffic)

auf. Der T-Punkt-Mitarbeiter war zwar freundlich und sogar kompetent (meine Fragen zu den Verträgen etc. wurden komplett geklärt), aber irgendwie ist dann der Preis doch nicht wirklich attraktiv – für mobiles Inet mein ich…

Im Vodafone-Laden waren die Mitarbeiter auch ganz nett und kompetent, aber 24 Monate 30 EUR (=720 EUR) zahlen? Bissl teuer, zumal da noch keine Telefonkosten dabei sind und das nur an einem Ort geht, nichtmal deutschlandweit.

O2: Sehr freundlicher Besitzer des Ladens, der sich viel Zeit nahm, meine Fragen zu beantworten, die Netzabdeckung von UMTS in Würzburg und Veitshöchheim überprüfte (juhu, UMTS mit voller Bandbreite!!! *hypf*) und mir empfahl ein Handy zu kaufen, wenn ich es mir leisten kann, damit ich eben net x EUR / Monat Grundgebühr zahlen muss (günstigster Genion-Tarif mit Homezone-Flatrate wäre 10 EUR / Monat (+10 EUR / Monat für ein vergünstigtes Handy) – somit: 20 EUR / Monat (*24 Monate = 480 EUR) – und dann kämen da für mind. 3 Monate noch 25 EUR Flatrate für Datentarif hinzu…)

Günstige UMTS-Handys kosten 80 EUR aufwärts (Aktionspreis). Allerdings kann dieses Handy nicht als Modem fungieren, da es weder IRDA, noch Bluetooth, noch USB vorhanden sind. Kurz: man müsste über eine fummelige Handy-Tastatur URLs etc. eingeben – wirklich nichts, was ich machen möchte (dass es da draußen ernsthaft genug Bekloppte zu geben scheint, die das nicht nur am Handy, sondern auch noch am Rechner machen wollen, zeigt dieser Link zu der bescheuerten Idee namens “Handytastatur für den PC”)

Also brauch’ ich eine andere Möglichkeit… Eine wäre z.B. ein anderes Handy für 150 EUR mit Bluetooth zu bekommen. Oder eine “o2 surf-box mini” via USB – was wohl auch eine Nutzung der kompletten Datenrate ermöglichen soll. Die schickeste Lösung wäre natürlich die o2 surf-box mini, welche eigentlich eine Huawei E220 zu sein scheint (und angeblich auch unter Linux funktionieren soll)

Das Grauen der Handys

Eigentlich will ich nur ein Handy, dass die Funktionen hat, die ich brauche (Bluetooth und/oder USB) mit UMTS(-Modem-Funktionalität), Telefonier-und-SMS-Funktion (ach nee)

Dann gibt es da zwar Handys, die schick aussehen, aber Funktionen haben, die kein Schwein (oder ich zumindest nicht) braucht. Das Sony Ericsson W910i ist so ein Fall: UMTS etc. – aber auch Lautsprecher, MP3-Player, UKW-Radio… Ich will ein Handy, keinen MP3-Player und keinen mobilen Radio. Und Krach machen, damit auch mein Sitznachbar in der Straßenbahn das hört, soll das Ding auch nicht. Das ist peinlich. (Wobei ich nicht zu der Sorte Jugendlicher gehöre, die mit Baggy-Hosen, Goldketten der Marke Hundekette und entsprechender Musik (falls man das so nennen kann, was ich bezweifle) durch die Gegend rennen und sich was für besonders Cooles halten. Ich weiß, dass ich nicht cool bin, und es vermutlich auch nie sein werde. Das inkludiert: ich muss mich nicht als was “Cooles” verkaufen. Punkt. )

Oder das Sony Ericsson W580i: Schrittzähler, Sportapplikation u. 2 Megapixel-Kamera, MP3-Player und UKW-Radio. GNARF. Das Design des Handys ist ultrasexy, aber das Innenleben? >:(

Was ich absolut daneben fand: das Nokia 7373. Ein altrosa-farbenes Handy mit komischen Fazierungen in dunklerem Pink und relativ rund. Pfui Geier! Ob man wohl ein “oh my only looooooooooooooooove”-Songs als MP3 mitgeliefert bekommt? Ich glaub diese Frage gehört zu der Sorte: “ich will darauf keine Antwort” (also eigentlich doch – was allerdings eher an meiner Neugierde liegt, als daran, dass ich auf schnulzigen Lovesongs oder Schmerzen stehe)

Auch bescheuert ist das Samsung SGH-F110: es wird angepriesen als: “Handy, Kamera, MP3-Player und Personal Trainer in einem” – man kann es mit einem Brustgurt an seinem Körper befestigen, wobei die Herzfrequenz und der Kalorienverbrauch übermittelt werden sollen. Die Schritte werden natürlich auch gezählt. Das Handy speichert auch Statistiken, die man dann auf die so genannte “miCoach Website” hochladen kann. Solche Daten könnte man sicher im Web 2.0-Wahnsinn auf irgendwelchen Sites (myspace? facebook? sonstiges-web 2.0-community-gedöns) gewinnbringend unterbringen. Wenn man das Ganze noch mit einer Video- und/oder Sound-Funktion + Webupload kombiniert, könnte man das sogar noch Web 2.0-tauglicher machen! `Ulf beim Keuchen’ 2.0 – darauf hat die Welt gewartet.

Und: ich will endlich wieder Handys ohne Radio, ohne MP3-Player, ohne überflüssiges Gedöns! Wenn es schon Web 2.0 gibt, wieso können die Handy-Hersteller netmal sowas wie einen “Handy-Konfigurator” bauen und an Hand der Statistiken, welche Konfiguration am häufigsten “gewünscht” wird, ein Handy entwickeln? >:(

Ihr seid doch pervers…

Es soll eine Webseite entstehen, bei der man ein Bilderrätsel lösen soll, das aber noch nicht sichtbar ist.Jeder User kann durch “punkte sammeln” das Bild von Pixel zu Pixel sichtbar machen. Das Bild ist nur für jeden einzelnen User sichtbar, so das jeder User für sich Pixel sammeln muss.Die Punkte bzw Pixel kann man sammeln, in dem man zb Banner und Links im Internet verteilt und dadurch Besucher auf die Seite gelangen.

Das Bild wird vorgegeben, muss aber noch in Pixeln (ca 100 x 500) verarbeitet werden.

Ok, ich hoffe, dass die damit meinen, dass ein “Pixel” ein Ausschnitt aus einem Bild mit der Größe 100x500px ist. Nicht 100×500 = 50 000 Pixel (diese kleinen Bildpunkte. Wissenschon.)

Wären das nämlich 50 000 reale Pixel bei 10 Usern, die Spass am Puzzlen und Sammeln haben, und pro Login gibt es – sagen wir mal 5 Punkte, pro Bannerklick 10 und pro Link 25, dürfte die Zahl der Spammer rapide ansteigen.

Wenn jetzt jeder der Nutzer, sich einmal einloggt, einmal einen Banner klickt und der Rest mit Links verbraten werden würde, wären wir bei ca. ~20 000 Links. Wobei das ein sehr theoretischer Werst ist. Welcher normale DAU schmeißt mit ~2000 Links um sich? Ich hoffe mal keiner. Und ich hoffe, dass keine realen Pixel gemeint sind, sondern wirklich nur Ausschnitte in der Größe… Schlimm genug… *grusel* *grausel*

Wie viele Leute mit zu wenig Beschäftigung/zu viel Zeit gibt es eigentlich…? *grusel* Ich sollte auch mal bescheuerte Geschäftsideen umsetzen. D.h. ich hab’ eigentlich eher gute. Glaube ich.

Web 2.1: Working Draft