May 22nd, 2010 || || permalink
… lässt sich meine blau blinkende WLAN-Drück-Mich-Fläche wieder anfassen, und schaltet brav WLAN aus/ein.
3h zuvor tat sie das nicht, die 3 nachfolgenden Stunden auch nicht. Modules unloaden/loaden half nix. Batterie raus und Laptop stromlos machen half auch nicht. rfkill unblock all,0,1,sonstwas half auch nicht. WLAN unter Linux aus, Windows booten, WLAN in Win aus, WLAN in Win an half auch nicht (hat schon soooo oft geholfen!) iwconfig-Einstellungen ändern half nicht. Es half auch nicht div. Dinge in Richtung /sys/bus/pci/drivers/iwlagn/… zu schreiben.
Windows und die Kubuntu-Live-CD waren sich einig: WLAN geht. Anstanslos. Wunderbar. Ubuntu auf der Platte wollte das nicht so sehen.Wenn aber sowohl Windows, als auch Kubuntu der Meinung sind, dass WLAN funktioniert, ist ein Hardwareproblem wohl sehr, sehr unwahrscheinlich. Muss also Software sein… dmesg gibt sich bei Kubuntu gesprächiger, und signalisiert: “Firmware für iwlwifi-4965AGN wurde geladen”, während mein Ubuntu-von-HDD sich nicht so gesprächig zeigt(e). – Dann fiel der Verdacht erstmal hierrauf… War es aber nicht. Es lief nämlich schonmal mit den beiden Kernel-Versionen, die auf der HDD rumdümpelten…
Es muss also irgendwo, irgendwas auf die Platte geschrieben worden sein, was Bockmist baut… Aber was? Seit ~4 Tagen ist es kaputt, deswegen:
find /-xdev -type f -mtime -4 | less
lieferte u.a. als einzig verdächtiges File:
/var/lib/NetworkManager/NetworkManager.state
Was enthält die Datei?
[main]
NetworkingEnabled=false
WirelessEnabled=true
WWANEnabled=true
Auf Verdacht mal geändert auf:
[main]
NetworkingEnabled=true
WirelessEnabled=true
WWANEnabled=true
Noch kurz den NetworkManager neu gestartet:
/etc/init.d/network-manager restart
- schon blinkte mich dieses blaue, hämische Ding an. -
Aber wieso um alles in der Welt hat sich diese *Hühnerknochen, Totenkopf, Rattenschwanz, halber schwarzer Hahn, Galle, Feuer* Software dazu entschlossen beim Drücken des WLAN-An/Aus-”Knopfes” zu zerbrechen, “Networking” (kommentarlos) auszuschalten, etc?!!! Und wieso entschließt er sich nicht jedes Mal dazu?!!! *Totenkopf*!!!
April 10th, 2010 || || permalink
… oder so. Gestern Abend habe ich mich hingesetzt, Finanzverwaltungssoftware ausgetestet und anschließend die Daten der vergangenen Monate eingegeben.
Meine Wahl fiel für eine “Haushaltsbuchverwaltung mit integriertem Online-Bankingmodul” übrigens auf Buhl WISO Mein Geld 2010 Standard, nachdem ich über StarMoney geflucht habe (das Interface ist unübersichtlich, überladen, und unkomfortabel, außerdem sieht Mein Geld auch moderner aus) und mir dachte “nee, dann kann ich gleich bei der MoneyManagerEX und Hibiscus/Jameica-Kombination bleiben”.
Ein sehr, sehr großer Vorteil von Mein Geld ist eindeutig, dass die Software schon viele Positionen “kennt” und automatisch richtig kategorisiert. D.h. z.B., dass “REWE” unter “Haushalt” kategorisiert wird, oder solche Sachen wie Abbuchungen von den Stadtwerken, Verwendungszweck: XYZ, STROM als “Strom” eingeordnet wird. Der arme Mensch, der die Regexp schreiben durfte
All zu häufige Abstürze habe ich auch nicht, was bei meinem Talent ja ein echtes Qualitätsmerkmal ist. Falls ich doch mal ‘nen Absturz habe, ist es (hoffentlich) auch nicht so schlimm: man kann einstellen wie oft man sichern möchte (minütlich! z.B.) und wie viele Backupstände man aufbewahren möchte…
Nachdem ich also den Samstagmorgen bis ca. 00:30 vor dem Rechner saß und das Chaos der vergangenen Monate versuchte zu beseitigen (darf ich an dieser Stelle auf den Datenverlust durch einen Bug hinweisen?) dachte ich mir: “dann kann ich auch gleich die Steuererklärung machen” (nach dem Aufstehen, wohlgemerkt). Machte ich dann auch. Jetzt muss ich sie nur nochmal in Ruhe überprüfen, und abgeben! Juhu, ein Jahr Ruhe!!!
Um etwas, was ich schon ca. 2 Jahre rausgeschoben habe, habe ich jetzt auch angefangen mich zu kümmern. Vielleicht klappt es jetzt tatsächlich mal… Wir werden sehen…
Nach dem Öffnen des Handbuchs für WISO Mein Geld weiß ich jetzt im Übrigen, wie saubere, verständliche Dokumentation auszusehen hat. Ich werde diese Erkenntnis und dieses Handbuch als Inspiration nutzen.
Erwähnte ich eigentlich je, dass ich es als Herausforderung empfinde, eine gute (Software-)Dokumentation zu erstellen? – Ihr dürft mich jetzt ruhig “seltsam” nennen, aber es ist einfach irgendwo befriedigend einer Arbeit nachzugehen, bei der man akribisch sein muss, verschiedene Blickwinkel einnehmen muss.
Ich glaube es sind Fragen, wie die folgenden, welche man – oder zumindest ich – sich stellt, wenn man schreibt: Was sind das denn überhaupt für Leute, die das Handbuch lesen werden und welche Kenntnisse haben sie? Verstehen sie das, was ich da schreibe? Ist das, was ich schreibe, detailiert und verständlich genug? Wie könnte ich es für Zielgruppe 1 verständlicher erklären? Stimmt denn überhaupt noch, was bisher in der Dokumentation stand? Kann ich das irgendwie kaputtspielen? Kann der Kunde irgendwelche seltsamen Phänomene hervorrufen, wenn er sich nicht exakt an die Doku hält (oder noch schlimmer: wenn er sich exakt an die Doku hält, aber die Software sich nicht an die Doku hält (Bugs!!!))…
January 17th, 2010 || || permalink
Tools:
Über die letzten Jahre haben sich wahnsinnig viele Fotos bei mir angesammelt, was zu einer absoluten Katastrophe auf den verschiedenen Festplatten führte. Schon allein auf meinem aktuellem Laptop (und der externen HDD, außerdem der Fotodatenbank) gab es über 5500 Fotos (Originale, unbearbeitet!), außerdem war das Ganze wild verstreut unter Win, unter Linux, auf div. HDDs und hin und wieder gab es mal Backups. Da der Windows Explorer leider alles andere als mächtig ist, war ich auf der Suche nach einer Freeware-Variante des Norton Commander und wurde im FreeCommander fündig. 2-Spalten-Ansicht? – check. “Minibilder”-Ansicht? – check.
Dieses Datenchaos habe ich mal etwas versucht mit Hilfe von CloneSpy zu reduzieren (zumindest schonmal die “aktuelleren” Fotos) und Duplikate zu entfernen. CloneSpy kann zwar im Prinzip alles, was man braucht (z.B. Suche nach Duplikaten an Hand der Checksumme), ist auch schnell, jedoch erzeugt es leider Filelists mit einer Kraut-und-Rüben-Sortierung. Mir war und ist nicht ersichtlich nach welchem System es die Namen der Duplikate in die “CloneSpyResult.txt”-Liste schreibt. Ein Export nach .xls oder Ähnlichem wäre auch wünschenswert, genauso wie eine Preview-Funktion bei Bildern, im Stil: “linkes Bild – Dateiname”, “rechtes Bild – Dateiname”, wenn man nämlich entscheiden soll, ob man das vermeintliche Duplikat wirklich löschen möchte und sich nicht ausschließlich auf Software verlassen möchte!
Ich denke ohne solche Tools wie die oben genannten, wäre ich wahnsinnig geworden, zumal meine “Kleine”, sprich: die Kodak Easyshare M853 leider uneinheitlich und nach einem mir vollkommen unverständlichem System (oder sowas die Art!) die Fotos benannte. Das führte dann dazu, dass ich ca. 5 mal Fotos mit der Nummer 253 z.B. hatte…
Da ich kein solches verwursteltes Chaos im “Merge”-Verzeichnis der Kategorie “253_1, 253_2, 253_1_1 und ähnliche Abscheulichkeiten” auf der HDD haben wollte, habe ich eine vernünftige Lösung gesucht. Unendlich Aufwand wollte ich nicht betreiben, also habe ich gegoogelt und bin auf den AmoK Exif Sorter gestoßen. Ein kleines, recht schnelles und mächtiges Tool, mit welchem man sich im Nu “zusammenklicken” kann, wie denn die neuen Dateinamen lauten sollen. Die Daten bezieht das Tool aus den Exif-Daten, sofern vorhanden.
Alles in Allem hat mich der “Spaß” (und das sind nur die aktuelleren Fotos!!!) ca. 2 Tage Arbeit und viele Nerven gekostet. Dafür habe ich jetzt eine sauber sortierte Fotosammlung auf einer WD MyBook Mirror (mit RAID-1) meiner eigenen beiden Kameras (nein, “Fremdfotos” sortiere ich nicht!), nach Jahr und Monat sortiert