… lässt sich meine blau blinkende WLAN-Drück-Mich-Fläche wieder anfassen, und schaltet brav WLAN aus/ein.
3h zuvor tat sie das nicht, die 3 nachfolgenden Stunden auch nicht. Modules unloaden/loaden half nix. Batterie raus und Laptop stromlos machen half auch nicht. rfkill unblock all,0,1,sonstwas half auch nicht. WLAN unter Linux aus, Windows booten, WLAN in Win aus, WLAN in Win an half auch nicht (hat schon soooo oft geholfen!) iwconfig-Einstellungen ändern half nicht. Es half auch nicht div. Dinge in Richtung /sys/bus/pci/drivers/iwlagn/… zu schreiben.
Windows und die Kubuntu-Live-CD waren sich einig: WLAN geht. Anstanslos. Wunderbar. Ubuntu auf der Platte wollte das nicht so sehen.Wenn aber sowohl Windows, als auch Kubuntu der Meinung sind, dass WLAN funktioniert, ist ein Hardwareproblem wohl sehr, sehr unwahrscheinlich. Muss also Software sein… dmesg gibt sich bei Kubuntu gesprächiger, und signalisiert: “Firmware für iwlwifi-4965AGN wurde geladen”, während mein Ubuntu-von-HDD sich nicht so gesprächig zeigt(e). – Dann fiel der Verdacht erstmal hierrauf… War es aber nicht. Es lief nämlich schonmal mit den beiden Kernel-Versionen, die auf der HDD rumdümpelten…
Es muss also irgendwo, irgendwas auf die Platte geschrieben worden sein, was Bockmist baut… Aber was? Seit ~4 Tagen ist es kaputt, deswegen:
find /-xdev -type f -mtime -4 | less
lieferte u.a. als einzig verdächtiges File:
/var/lib/NetworkManager/NetworkManager.state
Was enthält die Datei?
[main]
NetworkingEnabled=false
WirelessEnabled=true
WWANEnabled=true
Auf Verdacht mal geändert auf:
[main]
NetworkingEnabled=true
WirelessEnabled=true
WWANEnabled=true
Noch kurz den NetworkManager neu gestartet:
/etc/init.d/network-manager restart
- schon blinkte mich dieses blaue, hämische Ding an. -
Aber wieso um alles in der Welt hat sich diese *Hühnerknochen, Totenkopf, Rattenschwanz, halber schwarzer Hahn, Galle, Feuer* Software dazu entschlossen beim Drücken des WLAN-An/Aus-”Knopfes” zu zerbrechen, “Networking” (kommentarlos) auszuschalten, etc?!!! Und wieso entschließt er sich nicht jedes Mal dazu?!!! *Totenkopf*!!!
… lass ich mir ein Schweinegeld dafür zahlen (bescheuerte) Bugs zu finden.
Dieses Wochenende stand im Zeichen des Bugfindens, glaube ich. Wir hätten hier:
- Sax2 generiert eigenständig keine vernünftige Config für den X-Server, um einen externen Monitor mit einer deutlich kleineren Auflösung und anderem Seitenverhältnis als (externen, primären) Monitor problemlos verwenden zu können
- Sax2 + aticonfig –initial bewegten dann irgendwann X11 doch dazu den externen Monitor verwenden zu können (mit den gewünschen 1280×1024 px)
- Mein HP-Laptop hat im BIOS eine Option um die fn-Taste und strg-Taste zu vertauschen, was ich gut finde, weil ich von meinem Thinkpad her gewöhnt bin, dass die strg-Taste dort ist, wo beim HP die fn-Taste ist. Soweit, so schlecht. Jetzt kam aber X nicht mit dem Vertauschen zurecht, also wieder “zurück getauscht” – theoretisch. Praktisch ist es immer noch vertauscht, inzwischen funktioniert aber fn (was ja eigentlich immer noch strg ist) so, als wäre es fn. Kurz: ich drücke (auf dem KBD: fn+c an Stelle von strg+c…), aber um zwischen den verschiedenen Monitormodi hin- und herzuschalten, drücke ich ebenfalls fn+Funktionstaste (f4)… *lalala* Ich klassifziere das als einen Bug der Kategorie: Kopf->Wand
- Manchmal, aber auch nur manchmal, wechsle ich mit Tastendruck von X auf die Console – und manchmal, aber auch nur manchmal, kratzt mir dabei der X-Server ab, zumindest halb. Das kann a) das gesamte restliche System mit sich reißen, oder aber b) in Kraut-und-Rüben-Linien, die wild flackern, auf meinem Monitor enden – manchmal (aber auch nur manchmal) kann ich wieder mit bekannter Tastenkombo nach X wechseln und dann funktioniert wieder alles ordentlich.
- Manchmal funktioniert im Übrigen auch (nach einem Reboot o.Ä.) die “funktionierende” X-Server-Config, die Sax2+aticonfig generierten, nicht. Einen X-Server-Restart, oder manchmal auch einen Reboot später funktionierts wieder (manchmal… wissenschon)
- Mein externer Monitor hat (manchmal, you know!, allerdings *meistens* (juhuuu!)) horizontale Schlieren, und zwar, wenn ich unter Linux das interne Display meines Laptops deaktiviere. So lange ich es aktiviert lasse (was ich nicht will!) ist alles flauschig, und es gibt keine Schlieren. .oO( was ist das denn Schönes?!!!) Wie es unter Win aussieht, weiß ich nicht, und ich lege auch keinen gesteigerten Wert darauf, das heute noch herauszufinden.
- Ach ja, wenn ich die ati-Treiber (fglrx) + dualhead-Config verwende, reagiert (meistens!!!) das Laptop nicht auf eine Änderung der Modi (externes Display + internes, internes, nur externes…) nicht.
- Wenn ich die Farbtiefe von 24 auf 16 oder 32 (beides wird von beiden Monitoren unterstützt!) ändere, kratzt X ab und reißt das gesamte System mit sich.
- Sax2 ignoriert öfters gnadenlos, wenn man Configs mit “dualhead” angibt -> Clone only.
Außerdem kratzte mein Firefox öfters ab (was er sonst selten tut), WordPress hat Probleme mit WYSIWYG im FF unter Linux, wenn man “eine kleinere Auflösung” fährt, …Vermutlich explodiert demnächst die Mikrowelle oder so.
Ich ruf’ bei Tchibo an… “Oh neeeeeeeee!” kommt es von meinem Gegenüber. Lautes Stöhnen. “Hat sich Ihr Rechner aufgehangen?” – “Ja, aber komplett!” – Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. “Bei meiner Kollegin sieht’s genauso düster aus. Wäre es möglich, dass sie nochmal in 5 Minuten anrufen?” *kicher* Hahaha, Remote-IT-Karma. Oder: ich bring’ die Kisten durchs Anrufen zum Abstürzen. Ich schmeiß mich weg *wild kicher* *ggg*