oder: ich habe dann mal geplant, wann ich mich durchimpfen muss. So bis 2014. Humpf. Außerdem brauch’ ich erst 2013 wieder ‘nen Reisepass, nach Kroatien komme ich auch mit normaler ID, nach Serbien und Bosnien-Herzegovina im Prinzip auch, meiner kann also hier vor sich hinmodern, oder so ähnlich. Produktiver Tag heute, ich sollte demnächst aber mal “atmen” einplanen.
Langfristige Pläne
February 2nd, 2012 || 0 comments || permalink
Zeit die Shellys hervorzukramen
November 4th, 2011 || 1 comment || permalink
… und die schwarzen Klamotten noch dazu, passend zu meinem Schuhwerk. Am Samstag wird gefeiert – wenn ich Lust dazu habe. Rock, Metal. Wenn die Welt um mich herum hüpft, und mir Leute auf den Fuß hüpfen, will ich am Sonntag nicht mit schmerzenden Zehen aufwachen. Außerdem bin ich uncool und nehme Gehörschutz mit. E-Gitarren sind zwar nett, aber auch laut/zu laut
Das wird mein erstes Mal “Honky Tonk” werden. In Würzburg und so generell. Lust durch die Straßen von Kneipe zu Kneipe zu ziehen, und viel zu vielen Betrunkenen zu begegnen habe ich keine. Ich hab’s ja lieber flauschig-gemütlich-alternativ. Mit Rock, Metal – nein, das ist kein Widerspruch. Mir doch egal ob/dass ich uncool bin.
Neues Lebensjahr
September 29th, 2011 || 2 comments || permalink
Vor ein paar Tagen bin ich also 27 geworden, und Neraa feiert heute “einjähriges”, denn vor einem Jahr zog sie bei Gandalf im Käfig, und somit in meiner Wohnung, ein. Zeit mal das letzte Jahr Revue passieren zu lassen – und was haben wir im letzten Jahr gelernt und gemacht? Was habe ich im kommenden vor?
Gemacht/gelernt:
- Viel gereist.
- Meine Wohnung teilweise monatelang nur wochentags gesehen.
- Die Wohnung aufgeräumt.
- Die Finanzen aufgeräumt.
- Mein Leben aufgeräumt.
- Mit Ju Jutsu angefangen und somit etwas verwirklicht, was mir schon seit meiner Grundschulzeit immer wieder in den Sinn kam.
- Das Projekt Triathlon habe ich abgebrochen/begraben. Ich habe das mit dem Rennradfahren ausprobiert. Über die Probefahrt kam ich nicht hinaus, denn ich fühlte mich innerhalb weniger Minuten so vollkommen unwohl auf dem Rad, dass ich mir denke: “nee, lass mal!” – Laufen (im Sinne von Joggen) mag ich auch noch(?) nicht. Meine Gedanken wandern dann immer in Richtung: “Ich will noch nicht sterben! Ich bin zu jung zum Sterben!”
- Interessante Menschen getroffen. Viele Geschichten gehört. Viel erzählt. – Und manche, wenige, seltene und deshalb wertvolle Menschen getroffen, die einem viel bedeuten. Danke.
- Irgendwann, nachdem die Wohnung aufgeräumt war, wieder mehr geschlafen.
- Zahnschmerzen losgeworden. Endlich. Hat nur 5 Jahre und ein paar OPs bei einem fähigen Zahnarzt gebraucht. Die “Nebenwirkungen” der Schmerzen und Entzündungen auch losgeworden. Endlich, endlich, endlich!
- Ein recht solides Selbstwertgefühl entwickelt und endlich mal gelernt “authentisch” zu leben und zu sein. Mich gibt’s nur mit Ecken und Kanten. Ich habe aufgehört jemand sein zu wollen, der ich nicht bin, sondern angefangen z.B. meinen eigenen Stil umzusetzen.
- Endlich einen Helikopterrundflug gemacht und die alte Liebe zum Fliegen wiederentdeckt.
- Road/Traintrips gemacht.
- Langlauf mal wieder ausprobiert.
- In Gewandung (so halb) auf ein Mittelalterfestival gegangen.
- An einem Improtheaterworkshop teilgenommen und gelernt wie “versagen” geht.
Und nu? Wie soll’s weitergehen?
- Reisen, aber v.a. im Winter deutlich weniger.
- Das “mehr” Schlafen beibehalten.
- Dehnen. Täglich.
- Täglich mind. 30 Min, oder im Winter mind. 15 Min. (an der frischen Luft) bewegen. Bei Wind und Wetter. Außer wenn ich krank bin.
- Dieses kleine, schüchtern-ängstliche Vogeltier namens Neraa vielleicht mal zahm bekommen. Inzwischen flattert sie immerhin nicht mehr panisch durch den Käfig, wenn man diesen saubermachen will, sich neben den Käfig setzt/stellt/legt, oder in den Käfig langt.
- Skifahren (vermutlich Langlauf), Winterwanderung, evtl. mal ein Wochenende in den Alpen verbringen und dann Pferdeschlittenfahrt, Skijöring, Reiten-im-Schnee oder ähnliches ausprobieren. Ich hab’ einfach mal wieder Bock auf Schnee und Alpen, und Pferde – dafür bin ich ja immer zu haben
- Das Fitnessstudio-Abo mehr benutzen. Und dann, bevor es ausläuft mal überlegen, ob ich es verlängern möchte oder nicht. Vermutlich nicht verlängern (Reiten + Ju Jutsu sind beide eine gute Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining, denke ich – und im Sommer kann man eh aufs Rad, oder Laufen… So zusätzlich, meine ich.)
- Regelmäßig zum Ju Jutsu – es macht einfach Bock und ist ein gutes Ganzkörpertraining, sowie ein hervorragender Ausgleich zum Job und nette Leute gibt’s dort auch. Abgesehen davon: ich glaube 2 mal/Woche Ju Jutsu im Winter, und 1-2 mal/Woche Ju Jutsu im Sommer (+Radfahren, Wandern, blablabla) würden das Fitnessstudio (inkl. Krafttraining) recht gut ersetzen.
- Wieder reiten. Ich weiß noch nicht wo (in Würzburg – in Ingolstadt weiß ich es). Ich weiß noch nicht wie oft.
- Weiterhin abnehmen.
- Mittelalterfestivals besuchen.
- Mehr fotografieren und wandern. Vielleicht setze ich die Idee vom Eseltrekking, oder aber eine Radtour im Altmühltal mit Zelt (+/- Boot), oder eine Reiterreise mal um.
- Irgendwie würde mich eine Couchsurfing-Deutschlandreise jucken. So ab und zu an Wochenenden. Wohin würde ich fahren, wenn ich könnte/das machen wollte? Was würde ich sehen wollen? – München. Bamberg. Coburg. Nürnberg. Dresden. Chemnitz. Leipzig. Köln. Hamburg. Kiel. Flensburg. Berlin. Frankfurt/Main. Stuttgart. “Inseln”. Ich seh’ schon – mit Wochenendtripps alleine ist es hierbei nicht getan und es wird auch eher ein Langzeitprojekt.
Ich bin gespannt, was das nächste Lebensjahr so bringt.
Was hier im “was ich gelernt habe” nicht steht, sind ziemlich persönliche Dinge. Noch um einiges persönlicher als das, was ich ohnehin schon geschrieben habe. Was ich mit Fug und Recht behaupten kann über diese Dinge: ich habe Sachen gesehen, erlebt und überstanden, ohne dass mir jemand geholfen hat. Manche Leute schaffen es nichtmal mit Hilfe solche Sachen zu überstehen, geschweige denn in der doch recht kurzen Zeit eines Jahres diese Sachen in etwas Positives zu wandeln.
Das Reisen und “auf der Straße/im Bus/in der Bahn leben” ist auch etwas, was mich geformt hat, und mir einiges fürs Leben gelehrt hat. Ich habe auf “der” Reise verdammt viel über mich selbst gelernt. Ich verbuche es unter “Schule des Lebens”.