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Diego

Am 24. Juli 2010 bekamen ich einen neuen Mitbewohner, der nach ~2 Wochen des Meditierens den Namen Diego bekam :-) Diego, weil er klein und schnell ist, und ein Angsthase ist er auch – wie Diego, der Säbelzahntiger aus Ice Age ;-)

Diego findet Menschen bisher ziemlich doof. Er erschrickt nicht, lässt sich zum Käfigsäubern auch auf die Hand nehmen und in die Transportbox umpflanzen, ist aber auch nicht sehr menschenbezogen. Das heißt: so lange Licht im Wohnzimmer an ist, und Menschen zu hören sind, sieht man von Diego nicht viel. Höchstens mal, wenn der Hunger und Durst zu groß sind, und man sich auch noch im Sandbad wälzen muss. Schauen wir mal, ob sich das kleine Monster noch dazu überreden lässt, etwas schmusiger zu sein ;-)

Yoda – Ende eines langes Asketen-Lebens

Heute (9. August 2010)  mussten wir leider auch Yoda einschläfern lassen. Damit ist leider -so weit wir wissen – keiner der Hamster aus dem -> Wurf mehr am Leben. Einen Tag nach seinem zweiten Geburtstag hat er das Fressen und Trinken eingestellt und war erkennbar in schlechtem Zustand.

Yoda

Yoda

Er war zwar nicht sonderlich menschenbezogen, aber dafür um so plüschiger und intelligenter. Absichtlich mit Menschen interagiert hat er nur wenn er etwa, sprich Futter, Wasser oder gelegentlich mal einen kleinen Ausflug, wollte.

Gerne saß er zusammengekugelt im Käfig, beguckte die Welt und meditierte. Dieses Verhalten trug ihm auch den Namen Yoda ein.

Gina: Blondine vermisst

Am 23. Juli mussten wir nach längerer Krankheit und keiner Aussicht auf Besserung Gina einschläfern lassen. Sie war zwar vielleicht nicht der intelligenteste aller Hamster, aber vielleicht der menschenbezogenste. Dementsprechend fehlt sie uns nun.

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Sie kam gerne und oft auf die Hand oder kletterte mit Begeisterung den Ärmel hinauf wenn man den Arm in ihren Käfig gehalten hat.

Wenn ich abends die Hose ausgezogen habe und mit dem Gürtel geklappert habe ist sie oft angerannt gekommen und hat nach Aufmerksamkeit verlangt.

Besuch bei einem alten Freund

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Heute habe ich einen alten Freund besucht. Den großen Schimmel, welcher auf dem Foto zu sehen ist: Remy.

Als ich ihn kennenlernte (irgenwann vor 2005), ein nicht ganz unkompliziertes Pferd. In der Box war er bissig, beim Putzen und Satteln sowieso. Dank seiner Größe hatte er auch einen sehr raumgreifenden Trab, was das Aussitzen schwierig machte. Anfangs hasste ich es auf Remy zu reiten. Nach und nach rauften wir uns aber zusammen.

Nach dem Zusammenraufen wurde das Verhältnis immer besser. Ich konnte seinen Trab aussitzen, mit ihm Springen etc. und er machte, was ich von ihm verlangte ohne zu murren: das Reiten auf ihm machte Spaß. In der Box besserte sich das Verhältnis zwischen mir und dem weißen, großen Pferd ebenfalls: er blubberte mir entgegen, wenn ich den Stall betrat, um mich zu begrüßen. Beim Putzen legte er ab und zu noch die Ohren an, drohte aber nicht mehr mich zu beißen. Er stand öfters ganz entspannt und gelassen, auch mit gekreuzten Beinen, wenn ihm langweilig war, in der Stallgasse und döste, wenn ich ihn putzte. Remy ließ sich von mir Kraulen, war mir gegenüber richtig verschmust und ich konnte die Box betreten, wann ich wollte, ohne gebissen zu werden. Das große, weiße Pferd namens Remy hatte Vertrauen gefasst.

Das ging so weiter, bis ich 2005 in den Urlaub flog. Danach hätte ich ihn mieten wollen, um 2 Mal/Woche auf ihm zu reiten. Der Besitzer meinte “nein”, und es sei zu wenig häufig, und würde nicht rentieren und außerdem: “Nein!”. Ich flog 2005 also mit meinem Ex-Freund in den Urlaub, und unterbrach meine Reitstunden für 2 Wochen…

Als ich wieder nach Deutschland kam, kam allerhand Zeug dazwischen, und ich kam nie dazu mich wieder zu den Reitstunden anzumelden. Irgendwann – wohl 2006 – habe ich entdeckt, dass das “Reitschule XY”-Schild nicht mehr da war. Mir schwante Böses und ich hatte Angst Nachforschungen anzustellen. Nachforschungen darüber, was denn mit den Pferden geschehen war.

Oktober 2009 entschloss ich mich dazu die Nachforschungen anzustellen, weil es sich immer noch nach “Remy im Stich gelassen haben” anfühlte. Erste Anlaufstelle: ein Forum, Kategorie: “Pferd gesucht”. Ich fand dort raus, was mit Remy geschehen ist, und wo er wohl noch stehen könnte. Letzte Woche fand ich endlich den Mut zum Telefonhörer zu greifen und anzurufen, heute war ich dann beim “neuen” Stall.

Die “neue” Besitzerin machte einen netten Eindruck, der Hof ist gepflegt, sauber, toll und ein Pferdeparadies mit *richtig VIEL* Platz! Koppelgang mit anderen Pferden, geräumige Boxen mit Blick nach draußen, und ein Platz bis zum Lebensende! Aus dem bissigen Pferd wurde ein aufmerksames, freundliches Tier! Ich muss sagen: ich bin verdammt froh, dass es so für ihn ausging!

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Amira: Nachruf auf einen Kugelhamster

Heute in den Morgenstunden ist Amira an einem Tumor gestorben. Sie wurde 21 Monate und war definitiv ein besonderer Teddyhamster.

Amira

Ein paar Eigenheiten und Erinnerungen die ich nicht vergessen will:

  • Sie hat mich einmal so lange um weitere Kürbiskerne abgebettelt bis sie 27 Kürbiskerne in ihre Backentaschen gestopft hatte. Diese waren dann so breit, daß sie nicht mehr in ihr Häuschen gekommen ist.
  • Sie war ein Händehamster und sehr menschenbezogen. Wenn sie nicht genug Aufmerksamkeit bekam, dann hat sie ihren Käfig angeknabbert bis man das Käfigtürchen aufgemacht hat. Oft kam sie dann mit soviel Elan aus dem Käfig gestürmt daß man aufpassen musst daß sie nicht von der Hand hüpft.
  • Favoritenhamster. Der Hamster bevorzugte eindeutig mich (owl). Petschge fand sie zwar ok, aber wenn es ein owl in der Nähe gab, wurde dieses beklettert, beschnuppert, angebettelt, und zum beschmust-werden verwendet. Petschge erteilte sie dieses Privileg eher, wenn ich im Urlaub war und der akute Knuddelbedarf des Hamsters größer als das “aber es muss eine Eule sein”-Verlangen war ;-)
  • Nach dem Knautschen musste sich sich aber im Käfig immer erstmal in der Ecke wältzen um sich zu entmenschen und wieder guten Hamstegeruch anzunehmen.
  • Erdmännchenhamster. Wenn Amira Aufmerksamkeit wollte, bekam sie diese. Oft machte sie auch auf sich aufmerksam, indem sie sich schnuppernd (“mmmmmh, Menschen!”) auf die Hinterbeine stellte und sich streckte, meist in Kombination mit dem Blick: “guck mich an, bin ich nicht süüüüüüüß!?” Oft hat sie nicht nur mit Blicken gebettelt, und nach den Menschen geschnuffelt, sondern ist dann, wenn sie mit dem Futtern fertig war, auch zielstrebig ans Käfigtürchen gerannt, wo sie dann oft auch mich wartete, bis ich das Türchen aufmachte. Übermütig und quirlig, wie dieser Hamster war, hüpfte sie regelrecht auf die Hand, teilweise mit so viel Elan, dass man manchmal Kratzer von den Krallen zurückbehielt und aufpassen musste, dass sie nicht auf der anderen Seite runterfällt. Manchmal, wenn sie Erdmännchenhamster oder Kugelhamster spielte, und wir gerade beim Essen waren, schien sie uns zu beobachten und “Menschen.TV” zu gucken.
  • Yogahamster. Nach dem Aufstehen streckte und dehnte sie sich in der Regel erstmal ausgiebigst, bog dabei immer ihren Rücken durch, wurde ganz laaaaaang und gähnte herzaft ihr großes Amira-Löwenhamster-Gähnen. In diesen Augenblicken war sie manchmal auch ziemlich schreckhaft und erschrak z.B. von Wellensittich”gebrüll”.
  • Wasser, Schinkengeschmack oder Blutspuren an der Hand haben sie richtig wild gemacht und haben gelegentlich dazugeführt, daß sie in die Hand gebissen hat. An Pflastern wurde hingebungsvoll gezerrt, v.a. wenn diese auch noch nass (oder gar blutgetränkt) waren.
  • Sie war ein Stöckchenhamster. Sie hat liebend gerne und mit großer Hingabe ihre Knabberstöckchen durch den Käfig und in ihr Häuschen getragen. Dort musste ich sie dann bei jedem Streuwechsel aus ihrem Bett klauben.
  • Putzhamster. Sie hatte genau definierte Klo-Ecken und hat teilweise ihren Kot aus dem Käfig geworfen, damit es im Käfig schön ordentlich und sauber ist.
  • Kugelhamster. Sie saß liebend gerne in einer Käfigecke und knabberte dabei ihr Futter oder guckte einfach nur süß.
  • Ohrenhamster. Amiras “Gesichtsausdruck” war sehr aussagekräftig und wurde immer durch ihre sehr beweglichen und intensiv eingesetzten Ohren verstärkt.
  • Sie war ein ausgepräger Joggerhamster und ist in vielen Nächten stundenlang im Laufrad gelaufen. Daher war es nach jedem Laufrad waschen wichtig das Lager gut zu ölen, damit man nicht vom Quietschen des Laufrads wach gehalten wird.
  • Manchmal hat das aber nicht wirklich geholfen da sie gerne Kürbiskerne oder Maiskörner in ihr Laufrad geschleppt hat und diese beim Joggen dann klapperten. Wenn man diese aus dem Laufrad geräumt hat, dann hat sie sie postwendend wieder zurückgeschleppt. Nur leere Kürbiskernschalen durfte man entfernen.
  • Oft hat sie es sich in ihrem Laufrad bequem gemacht und zu einer Öffnung herausgeschaut, ganz so als sei sie ein Hündchen in der Hundehütte. Dass sie auch noch Frolic in sich stopfen konnte, bis die Backentaschen voll waren, verstärkte diesen “Hündchenhamster-Eindruck” noch.
  • Beim Fressen ist sie oft mit allen vier Füßen in den Napf gestiegen um noch besser nach Leckerein wühlen zu können.
  • Oft saß sie in der Hängematte in der Ecke und gucke einen daraus an. Oft sah man auch nur 2 Hamsterohren und -Augen über die Plattform, die vor der Hängematte angebracht war, vorlugen.
  • Mamahamster. Am 14. August 2008 hatte ich statt einem Hamster plötzlich 8 Hamster! Zwei ihrer Junghamster sind davon inzwischen gestorben, Krümel (der schwächste im Wurf) und Bärchen. Bei mir leben jetzt noch 2 ihrer Jungen. Wie es den anderen ergangen ist, weiß ich leider nicht.
  • Amira reagierte auf “Zurufe” wie z.B. “komm her, Süüüüüüße”. Weitere “Namen” waren: Knuddelhamster, Kleine, Monsterhamster, und v.a. Mäuschen.

Amira, wir vermissen dich.