355 Bilder. 14h herumgelaufen. 7-8h mit dem Auto gefahren. Von Freitagabend bis heute morgen ca. 18h gepennt. Viel gelesen. Mit Armbrust und Bogen geschossen. Einmal ‘nen 9er bei Armbrust geschossen – von 3 Versuchen. Lob von ‘nem ehemaligen Scharfschützen vom Bund eingeheimst, als der das sah.
Ich war auf dem Schlossfest, bin in die Renaissancewelt eingetaucht. Ich mag die Atmosphäre solcher Festivals. Es war heute morgen saukalt, deswegen habe ich mir ein Cape gekauft. Langsam aber sicher wird das mit der Gewandung etwas, aber ein Kleid gibt’s erst, wenn das “Projekt Triathlonkörper” abgeschlossen ist. Zum nächsten Schlossfest dann gibt’s ein schickes Kleid. Viel auf mittelalterliche/Folkmusik abgerockt. Ich kann nicht stillhalten, wenn solche Musik gespielt wird, ich muss zappeln, und in die Hände klatschen, bis mir die Handflächen schmerzen und sie rot sind. Die Jungs und Mädels von Trollfaust und Zackenflanke machen gute Musik. 2 runde Silberscheiben von Zackenflanke erstanden, von Trollfaust leider nicht, denen gingen leider die CDs vorher aus. Die Wasserwachtler verblüfft, weil ich Stammgast bei der Wasser-zum-Trinken-Versorgung war; sie rechneten mit Honigmetkonsum.
Ich gucke gerade, wo es in der näheren Umgebung Mittelalterfestivals und so gibt. Ich habe schon Termine für Juli und August gefunden. HOORAY!
veranstaltet vom Flugsport Club Würzburg, und ich flog mit, und zwar in einem Helikopter. Himmel, war das genial! Ich könnte glatt süchtig werden! Dass ich einen gewissen Hang zu “Beklopptheit” habe, wusste ich ja schon, aber dass ich mich so schnell wieder absolut und bis über beide Ohren verlieben würde, hätte ich nicht gedacht. Awwwww! <3
Ich meine: als Jugendliche habe ich Fliegen, die Flugzeugtechnik und so geliebt und jetzt kommt sie mit einer Wucht zurück, die alte Liebe, von der ich nicht gedacht hätte, dass es möglich wäre sie nochmal zu erleben. Hui. Ich fühle mich wie auf Drogen und ich glaube das bin ich auch. Gute, körpereigene Drogen, die ein glückseliges Grinsen bis über beide Ohren ins Gesicht zaubern.
Als ich den Flugplatz betrat, das Dröhnen der Motoren der Flugzeuge, die in der Flugshow starteten und landeten, hörte, fühlte ich mich sofort heimisch. Die Kunststücke der “Royal Jordanian Falcons” waren beeindruckend, auch wenn ich leider zu wenig mitbekommen habe, weil ich mich erst sehr spät dazu durchgerungen habe, doch mal gen Flugplatz zu fahren.
Dann habe ich mir den (vorerst) letzten Platz bei einem Rundflug gesichert, und es war nur noch ein Platz im Helikopter frei. Ich stand zwischen der Entscheidung: am Boden bleiben (blöd) oder Helikopterrundflug – was ich schon immer mal machen wollte. Ich habe nicht lange gezögert, und habe mich für den Helikopterrundflug entschieden. Vor dem Einsteigen durften noch ein paar Leute, inkl. meiner Wenigkeit, den Jungs von den Royal Jordanian Falcons dabei helfen ein Flugzeug zur Tankstelle zu schieben. Hui.
Man steigt ein, der Motor wird angelassen, der Rotor läuft an, man spürt die Vibrationen in sämtlichen Körperteilen. Warten bis wir die Flugerlaubnis bekommen haben. Zunächst musste der Bundeswehrhubschrauber noch heimgeflogen werden, und wir mussten so lange warten. Mit dem Bundeswehr-Transporthubschrauber wäre ich auch mal gerne mitgeflogen. Der Sound, den er machte, als er vorbeiflog, war auch nett: ein sattes FLAPP, FLAPP, FLAPP. Währenddessen konnte man anfangen die Vibrationen immer intensiver zu genießen. Währenddessen: Flapp, flapp, flapp. Headset (die großen, guten, geschlossenen, typischen Pilotenheadsets) aufgesetzt und dann hieß es: “ready for takeoff”. Smooth sind wir abgehoben. Flapp, flapp, flapp. Die Bäume, Häuser, Autos unter uns wurden kleiner und kleiner, der Flugplatz war längst vergessen. Ein toller Ausblick. Die Aussage: “über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.” kam mir in den Sinn. Ja, dort oben hatte ich ein noch nie so extrem erlebtes Freiheits- und Glücksgefühl. Wäre der Heli ein Auto gewesen, würde ich sagen: “sehr direkt”, wie man beim Heli sagt, weiß ich nicht, aber man bekommt viel mehr die “Turbulenzen” und Vibrationen mit, teilweise auch “Wind” durch die Ritzen der Fenster – alles sehr “direkt” eben. Man merkt an dieser Stelle halt doch die Unterschiede zwischen “ruhigem, gemächlichem” Verkehrsflugzeug, einem Motorflugzeug, was auch “ruhiger” in der Luft “(f)liegt” und dem sehr “direkten” Helikopter. Das Geld war definitiv gut angelegt.
Und wie krieg’ ich nun ‘ne Pilotenlizenz, die ich nicht selbst zahlen muss? *murmel* Bank überfallen? *murmel* Dem Nachbarn die Kreditkarte klauen? *murmel* … *murmel*
Manchmal bedauere ich die Entscheidung Informatikerin geworden zu sein zutiefst. V.a. wenn ich Urlaub habe oder im Homeoffice bin oder aber ein verlängertes Wochenende bei meinen Eltern bin. Früher, also zu Schulzeiten, habe ich meine IT-Liebe auch schon zutiefst bedauert, denn meine lieben Mitschülerinnen erinnerten sich an meine Existenz (und fanden diese sinnvoll) eigentlich auch nur dann, wenn sie irgendein technisches Problem hatten. Dann wurde der Fachidiot gerufen und auf Knien angefleht, dass er doch helfen möge.
Nicht viel besser ist es, wenn man jetzt – über 10 Jahre später und bereits von zuhause ausgezogen – aus irgendwelchen Gründen daheim ist, und sich dann – bevorzugt noch vor dem Frühstück – über irgendwelchen Windowsdreck Gedanken machen soll. Windows 2000, Windows XP und Windows 7-Dreck, um genau zu sein.
Eine Person, mehrere Rechner. Ein Rechner, mehrere Windowsversionen. Wieso man das so haben will/hat, erschließt sich mir nicht, aber ich bin ja auch nur der Fachidiot. Jedenfalls soll sich der Fachidiot (also ich) dann darum kümmern, dass die Treiber unter Win2k, Win XP und Win7 installiert werden. GNAAAAAAAH. Noch dazu vor dem Frühstück. Also genaugenommen kam ich gerade aus dem Bett geklettert, habe mühsam versucht meine Augenlider irgendwie dazu zu bringen nicht zuzufallen und meine Füße in Richtung Waschbecken zu bewegen, damit ich Zähne putzen kann und solche spaßigen Sachen, und dann kommt durch die Badtüre die Frage: “Sandra, welche der beiden EXE-Dateien muss ich denn jetzt installieren?” – GNAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH. Das sind die Momente, in denen ich das Tier in mir entdecke und am liebsten laut in bester Chewbacca-Manier losbrüllen würde!
Lasst mich doch a) wenigstens in Ruhe aufwachen, b) wenigstens im Bad in Ruhe, c) wenigstens vor dem Frühstück in Ruhe, d) generell mit antiquierten (Win2k) oder unbenutzbaren (Win7) Betriebssystemen in Ruhe, e) mit Computerproblemen und generell Technikproblemen aller Art in Ruhe, die ihr so als Probleme anseht – sie sind meist weder besonders spannend, noch besonders trickreich zu lösen. Ich arbeite in dem Beruf, das heißt aber nicht, dass ich der verdammte Fachidiot bin, der 24/7 zur Verfügung steht (schon garnicht in meiner Freizeit!!!), um eure Windowsprobleme zu lösen, die mit ein klein Nachdenken/logisch denken und ein klein wenig “Grundlagen von Windows”-Buch-lesen und “Grundlagen der Internetbedienung”-Buch-lesen selbst lösbar wären. Statt solcher Bücher zu lesen wird nur fleißig das nächste Windows installiert. Das ist doch zum Mäuse melken!
owl: Kein Plan, kann aber sein. Andererseits weiß... owl: Erzähl mal, was dir jetzt so vorschwebt ;) Tarkin: @Tom: Irgendwie kommt mir da der ZDF Beitrag... Tom: Ihr seit ja auch selber Schuld, wenn ich euch... Tom: Auch wenn du den Hund ganz doll lieb hast, hat...