December 21st, 2010 || || permalink
Ich hab’ heute Morgen 45 Minuten in die Arbeit gebraucht, bin kurz nach 06:30 losgefahren (also zu einer Zeit, die normalerweise noch staufrei ist, und zu der man es normalerweise in 8 Minuten bis hierher schafft, jedoch nicht heute… ). Anmerkung der Redaktion: es handelt sich bei der Strecke um eine solche, die wahnsinnige 7 km. Bei den 7 km hat man als “Herausforderungen” zu bewältigen: 1 Brücke über den Main und die Bundesstraße, 1 “Berg” (Höhenunterschied, geschätzt: 100-150 m? – über ~1.5-2km verteilt), 1 Bundesstraße, 1 Staatsstraße, 1 Ortsdurchfahrt, 4 Ampeln…
Die Autos vor mir sind um die Kurven gerutscht, die Straßen sind ÜBERALL KOMPLETT ungeräumt/ungesalzen/ungesplittet/ungesonstwas! … Der Galgenberg (hoch an die Uni) ist nicht mehr passierbar. Hier hoch (Geisberg) zu fahren ist nur SEHR SCHWER möglich. Im Landkreis Mainspessart (und im westlichen Landkreis von WÜ, wusste der Radiosprecher zu berichten) wurde der Busverkehr eingestellt. Auf der WVV-Website steht dazu natürlich nix…
Ich HASSE!!! diese Verkehrsscheisse hier so dermaßen, das kann sich keiner vorstellen! Sind die denn alle mit Sommerreifen unterwegs und kriegen Panikattacken, wenn Schnee vom Himmel fällt?! Oder wie erklärt man sich diesen Scheiss hier sonst so?!???!!!?!??? – Ich verstehe einfach nicht, wie man es schafft so dermaßen den Verkehr zum Erliegen zu bekommen, nur weil es a weng Schnee auf den Straßen hat (und Schnee vom himmel fällt).
So schlecht KANN/DARF man nicht Autofahren UND den Führerschein besitzen. Verdammte Axt, ich bin “Flachlandtiroler”, dort, wo ich herkomme, sind die nächsten Hügel ca. 20 km entfernt, und man kann dafür in eine Richtung fahren und hat ~50 km Ebene, und danach kommt Augsburg – und erst dahinter fängt das Voralpenland an. Wenn jemand Probleme mit der Kombination “Schnee” und “Hügel” und “glatt” haben sollte, dann sollten es keine Leute mit den Kennzeichen WÜ, TBB, KT, MSP sein, denn diese sollten eigentlich ausreichend an ihre Hügel (und Schnee, und Eis etc.) gewöhnt sein. Alle bekloppt, oder was?!!!
Ich glaub’ ich kauf’ mir jetzt ein Pferd, und reite jeden Morgen in die Arbeit (und wieder zurück). Da bin ich schneller!
October 29th, 2010 || || permalink
Spamfilter gibt es ja, Belanglosigkeitsfilter jedoch nicht. Find’ ich sehr schade und unpraktisch. Andererseits würde ich bei aktiviertem Belanglosigkeitsfilter über Wochen und Monate keine einzige Mail erhalten, falls überhaupt eine Mail es je durch den Belanglosigkeitsfilter schaffen sollte. So viel Bullshit, der auf diesem wunderschönen Plätzchen namens Erde von uns Menschen Tag für Tag verzapft wird – wahnsinn… Und dann beklagt sich noch einer über die Beschleunigung der Welt, wenn man sich nur mal 5 Minuten Zeit nimmt, und sich seine verdammte Inbox mal näher anguckt: Newsletterchen hier, bunte Reklame mit Super-Sonderangeboten dort und hier-und-da noch eine Mail an eine Mailinglist, wo sich alles nur um ein Thema dreht: “Linux und das Drumherum”, manchmal – vor der Weihnachtszeit aber auch noch um den XXC3… Wahnsinn. Lasst mich hier raus, aus diesem Irrenhaus, bitte!
November 15th, 2009 || || permalink
So macht Bahnfahren Spaß: es werden Verbindungen gestrichen, es wird Schienenersatzverkehr angeboten, welcher die Reisezeit von ~02:30h auf ~03:45h erhöht. Ach ja, es wird intelligenterweise gleichzeitig auf der Strecke Würzburg-Ansbach-Treuchtlingen UND Würzburg-Nürnberg gebaut, München-Ingolstadt-Nürnberg natürlich auch noch…
Die schnellen Verbindungen (um 13:40, um 15:40…), die dann immer noch ~2:15h benötigen, sind dankenswerterweise entweder zu früh (13:40 – d.h. ich müsste in etwa um 12:15 aus der Arbeit verschwinden, um den Bus um 12:45 zu bekommen, um den Zug um 13:40 zu bekommen – Danke, WVV) oder zu spät (Ankunft nach 18 Uhr, neeeee, danke)…
Klasse gemacht, liebe Bahn. Mich bekommt ihr nicht so schnell wieder zu Gesicht, ich nehm’ dann demnächst erstmal das Auto: ~6h entspanntes Fahren, statt 6-8h (oder mit “Schienenersatzverkehr” ~10h (inkl. Bus) – Komplikationen durch Verspätungen +/- verpasste Anschlußzüge und somit verbundenem Warten auf den nächsten Zug sind hier NICHT mit eingerechnet…) – mehrere Jahre Pendeln tragen echt nicht dazu bei, der Bahn Kompetenz bei Gleisbauarbeiten o.Ä. zuzutrauen, sondern lassen einen das Schlimmste fürchten (“nicht unter 12h!”) *knurr*