Heute war die Mietwagenübergabe von 9:30 Uhr angesetzt. So Dinge wie “Warnwesten” (die in Spanien Pflicht sind), Verbandskasten etc. waren nicht im Auto – laut Auskunft der Vermietstation benötigte man das auch nicht, da wir ja Mietwagenfahrer seien… Nunja… Wer’s glaubt… Jedenfalls fahren wir nun einen Fiat Punto Emotion/Multijet,weiß-man-nicht-so-genau.
Bugs haben wir auch schon gefunden (zum Beispiel lässt sich der Kofferraum nur über die Taste in der Mittelkonsole öffnen, die hinteren Türen gehen nur manchmal auf..) Ach ja: das Auto hat am Lenkrad unter anderem eine Windows-Taste! Im Handschuhfach prankt ein “Designed for Windows Mobile”-Logo und einen USB Port ist verfügbar. – was man damit machen kann wissen wir noch nicht.
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Gut, nach der Übergabe gab’s die erste Fahrt: Ca’n Picafort nach Capdepera. Als Tourist fühlt man sich – oder zumindest ich nicht – wie der letzte Depp: man muss genau erfahren, sich also an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten – etwas, was den Großteil der Einheimischen fremd zu sein scheint. Das heißt ich wurde mehrmals angehupt und bekam den Stinkefinger gezeigt – ganz großes Kino!


In Capdepera ging der Wahnsinn schlechthin los: schmale, verwinkelte Gassen und insgesamt ziemlich unübersichtlich. Außerdem überfüllt. Zu viele Autos für zu wenig Parkplätze! Als er dann endlich eingefunden hatten, lief mir bei herunter brennender Mittagssonne zum Kastell hoch, wo wir uns dann genauer umsahen und Fotos machten. Nach diesem kleinen Rundgang bei dem ich massiv mit meiner Höhenangst zu kämpfen hatte, liefen wir in Richtung Auto, welches wir erstmal ausgeparkt bekommen mussten (Spanier fahren scheinbar manchmal noch schlimmer Auto als die Deutschen). Nach diesem Theater Folie zum Müller in Capdepera, wo ich erstmal eine CD fürs Auto wollte. Letztendlich wurde diese CD Nightwish – Dark Passion Play, Limited Edition.
Nachdem wir Capdepera unsicher gemacht haben, machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Cala Mesquida, wo wir ursprünglich Mittagessen wollten, was aber nicht wirklich erfolgsversprechend war.
Wieder zurück in Ca’n Picafort, besuchte ich erstmal “meinen” Felsen, außerdem Oil, den Graupapageien und wir jagten Mittagessen am Strand… Nachdem wir uns den Magen vorgeschlagen hatten, gingen wir an den Strand und zu schwimmen.