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Qualität zahlt sich aus

Nachdem ich vor ~2 Wochen meinen MP3-Player und meine In-Ear-Stöpsel eine Wäsche in der Waschmaschine (“Schonwaschgang, Feinwaschmittel, 30°C”) unterzog (hatte sich mitsamt den Ohrenstöpseln im Futter der Jacke versteckt!), habe ich es gestern erstmals wieder gewagt den MP3-Player anzuschalten. Und, oh Wunder! – er funktioniert! Alle Buttons leben noch, USB ebenfalls, Akku ist auch ok, Sound tropft auch raus, und einzig das Display hat leichten Schaden genommen (die rechte untere Ecke ist ein wenig dunkler, aber man sieht immer noch, was dort steht!). Es handelt sich bei diesem Gerät übrigens um einen Philips GoGear 2GB  von – k.A. 2005-2007 irgendwann vielleicht? Modellnr. ist leider unbekannt. Meine Ohrstöpsel sind Sennheiser CX55 von 2007 und leben auch noch…

Als Ersatz für mein gestorbenes Razr V3i (es brach in der Mitte außeinander, Tastatur und alle anderen Funktionen sind aber noch intakt!!!), meinen MP3-Player und meine Kophörer – bevor ich wusste, dass mein MP3-Player (und die Kopfhörer) überlebte(n) – kam mir ein SonyEricsson W995 (aus der “Walkmen”-Reihe von SE) ins Haus. Sehr sexy Handy mit allen Features, die ich so will – und noch ein bisschen mehr. ;-) Das heißt: hohe Musikqualitäten, 8.1 MP Kamera mit “Blitz”, (a)GPS, Quadband… Telefonieren kann man damit übrigens auch, sogar mit ausgezeichneter Qualität.

Webcams sind auch nur Menschen

Nachdem meine liebe Freundin das Fricklen mit Motion und ich ihre Flüche über eben dieselbe Software leid bin haben wir beschlossen es mal mit IP-Cams zu versuchen. Also Kameras, die am einen Ende Licht empfangen und am anderen Ende Bilder und Video per TCP ausspucken.

Ideallerweise besorgt sich die Kamera ihre IP per DHCP, lässt sich im Webinterface auch mit etwas anderem als dem IE 6 bedienen und verwendet hinreichend freie Videostandards wie MotionJPEG oder H.264.

Erster Kandidat war eine Linksys WVC54GCA. Die Kamera ist recht günstig, leidlich schick und auch sonst recht toll. Sie unterstützt Bewegungserkennung, verschickt Emails und erledigt alles sonst was man an Schnickschnack so haben will.

Einziges Problem: Die Kamera fällt gelegentlich aus dem Netz. Als erster Schuldiger wurde das schon recht zerschlissene Netzwerkkabel mit teilweise aufgerissener Plastikhülle ausgemacht. Daher wurde beim Onlinedealer der Wahl ein neues Kabel bestellt. Zu den Preisen für Netzwerkkabel bei diversen Versendern und lokalen Ketten wie Mediamarkt könnte ich noch einen extra Rant schreiben, bin aber gerade zu faul. Nur soviel: ich habe mal gelernt daß alles über einem Euro pro Meter zu teuer ist. Was sich nicht ganz mit 20 Euro für 3 Meter verträgt. Auch wenn da die Kontakte goldbedampft sind.

Mit dem neuen Kabel wurde die Situation leider nicht besser. Auch das gelegentliche Resetten der Kamera mit einer Zeitschaltuhr brachte uns nicht weiter, da auch fünf Minuten Stromentzug die Kamera nicht zuverlässig zurück ins Netz holen. Auch die Vergabe einer statischen IP brachte nicht wirklich was. Neugieriges Mitsniffen was die Kamera nach einem Reboot so von sich gibt zeigte DHCP-Requests (was? bei statischer IP? bist du dir sicher Kamera?) und lustige Pakete die auf Multi-Cast und Apple-Dinge hindeuten. Einzig und allein antwortete die Kamera auf keine der “erwähnten” IPs.

Daher wurde als zweiter Kandidate eine Axis M1011-W besorgt. Diese Zeit ein recht gemischtes Bild: recht gute Bildqualität aber frickelige Montage und Konfiguration. Die Schwierigkeiten  bei der Befestigung liesen uns dann auch den WLAN-Modus der Kamera testen. Nachdem der hochsichere und längst vergessene MAC-Adressen-Filter des Access-Points umgangen war tat das WLAN, die Kamera zeigt jedoch immer wieder Bildaussetzer. Beobachtung über längere Zeit zeigten etwa 20 Prozent Paketloss, so daß die Kamera strotz der resultierenden Stolpergefahr wieder an ein Kabel gebunden wurde.

Auch die zweite Kamera bietet eine Bewegungserkennung, inklusive Upload auf einen FTP-Server. Bei genau dieser Funktion zeigte sich heute morgen dann eine gewisse zeitliche Verwirrtheit der Kamera. Der Live-View zeigt zwar das Datum von heute und die korrekte Uhrzeit, Bilder der Bewegungserkennung tragen aber in der Einblendung und im Dateinamen  das Datum von gestern. Irgendwie tut die NTP-Implementation da nur so begrenzt was sie soll…

Der Versuch das Datum per Hand zu setzen brachte dann den nächsten amüsanten Bug zu Tage. “1969-12-13 10:00:04″ oder so ähnlich lautete die Anzeige nach dem Reboot (warum auch immer eine Zeitumstellung einen Reboot benötigt). Unix-Kennern wird auffallen daß es sich dabei um einen kleinen negativen Unixtimestamp handelt. Auch der Blick in das Dateisystem der Kamera sieht sehr unixartig aus. An welcher Stelle die Kamera sich beim Eingeben einer Uhrzeit ohne Sekundenangabe aber dergestellt verrechnet blieb dann aus Zeit- und Lustmangel doch unerkundet. Das das Webinterface aber anstelle von Datum und Uhrzeit gelegentlich die Formatstrings “%F %T” anzeigt lässt aber fast vermuten daß man hier das ein oder andere Schmankerl im Quelltext finden dürfte…

Am Ende bleibt mal wieder die Frage: Gibt es IRGENDWAS in der IT was halbwegs bugfrei und intuitiv zu bedienen ist?

Sony Ericsson Elm

Ich bin sehr gespannt auf dieses Handy. Sehr, sehr, sehr gespannt. Vorbestellt isses, nachdem mein treues, ca. 5 Jahre altes Motorola Razr V3 den Dienst am Wochenende – hm – einstellen durfte?

Nu jedenfalls ist das Handy inkl. Schale in der Mitte geknickt, das Gehäuse gebrochen, und die Tastatur ebenfalls geknickt. Da ich schon seit ca. 2 Jahren mit Ableben des Handys rechnete, habe ich ein Billighandy in der Schublade liegen, welches jetzt zum Einsatz kommt, um die Wartezeit bis zu einem neuen Handy zu überbrücken.

Eigentlich wollte ich erst ein SE W760i, dieses ist jedoch quasi nicht mehr zu bekommen. Das C905 ist wohl nicht unbedingt sonderlich ausgereift (Software-, sowie Hardwaretechnisch) und wäre auch so eine Kompromisslösung gewesen… Das Elm Greenheart kann eigentlich, laut Produktbeschreibung zumindest, alles, was ich will/brauche und ein bisschen mehr, z.B:

  • Quadband
  • microSDHC-Karte
  • USB, Bluetooth
  • spritzwassergeschützt
  • Ausfiltern der Umgebungsgeräusche, Rauschunterdrückung,…
  • Kamera mit 5 MP und div. Programmen, außerdem LED-Fotolicht
  • (a)GPS + Geotagging (Fotos)
  • MP3-Player
  • UMTS, WLAN, …
  • Radio
  • u.v.m

Achja, telefonieren, und Nachrichten versenden kann man damit auch! ;-) Theoretisch müsste es sehr bald verfügbar sein, bei div. Onlinehändlern wird es als “im Zulauf” gelistet, im T-Mobile-Shop als “erhältlich ab März”, und die Pressemitteilung von SE spricht von “Quartal 1/2010″. Ich hoffe, dass die Hardware ähnlich robust ist wie die des C510 und die Software an keinen all zu schlimmen Kinderkrankheiten leidet. Drückt’ mir bitte die Daumen!  (zum Glück gibt’s Rückgaberecht bei Onlinebestellungen. Wenn die SW oder HW zu grausam sind…)

Bilder sortieren für Fortgeschrittene

Tools:

Über die letzten Jahre haben sich wahnsinnig viele Fotos bei mir angesammelt, was zu einer absoluten Katastrophe auf den verschiedenen Festplatten führte. Schon allein auf meinem aktuellem Laptop (und der externen HDD, außerdem der Fotodatenbank) gab es über 5500 Fotos (Originale, unbearbeitet!), außerdem war das Ganze wild verstreut unter Win, unter Linux, auf div. HDDs und hin und wieder gab es mal Backups. Da der Windows Explorer leider alles andere als mächtig ist, war ich auf der Suche nach einer Freeware-Variante des Norton Commander und wurde im FreeCommander fündig. 2-Spalten-Ansicht? – check. “Minibilder”-Ansicht? – check.

Dieses Datenchaos habe ich mal etwas versucht mit Hilfe von CloneSpy zu reduzieren (zumindest schonmal die “aktuelleren” Fotos) und Duplikate zu entfernen. CloneSpy kann zwar im Prinzip alles, was man braucht (z.B. Suche nach Duplikaten an Hand der Checksumme), ist auch schnell, jedoch erzeugt es leider Filelists mit einer Kraut-und-Rüben-Sortierung. Mir war und ist nicht ersichtlich nach welchem System es die  Namen der Duplikate in die “CloneSpyResult.txt”-Liste schreibt. Ein Export nach .xls oder Ähnlichem wäre auch wünschenswert, genauso wie eine Preview-Funktion bei Bildern, im Stil: “linkes Bild – Dateiname”, “rechtes Bild – Dateiname”, wenn man nämlich entscheiden soll, ob man das vermeintliche Duplikat wirklich löschen möchte und sich nicht ausschließlich auf Software verlassen möchte!

Ich denke ohne solche Tools wie die oben genannten, wäre ich wahnsinnig geworden, zumal meine “Kleine”, sprich: die Kodak Easyshare M853 leider uneinheitlich und nach einem mir vollkommen unverständlichem System (oder sowas die Art!) die Fotos benannte. Das führte dann dazu, dass ich ca. 5 mal Fotos mit der Nummer 253 z.B. hatte…

Da ich kein solches verwursteltes Chaos im “Merge”-Verzeichnis der Kategorie “253_1, 253_2, 253_1_1 und ähnliche Abscheulichkeiten” auf der HDD haben wollte, habe ich eine vernünftige Lösung gesucht. Unendlich Aufwand wollte ich nicht betreiben, also habe ich gegoogelt und bin auf den AmoK Exif Sorter gestoßen. Ein kleines, recht schnelles und mächtiges Tool, mit welchem man sich im Nu “zusammenklicken” kann, wie denn die neuen Dateinamen lauten sollen. Die Daten bezieht das Tool aus den Exif-Daten, sofern vorhanden.

Alles in Allem hat mich der “Spaß” (und das sind nur die aktuelleren Fotos!!!) ca. 2 Tage Arbeit und viele Nerven gekostet. Dafür habe ich jetzt eine sauber sortierte Fotosammlung auf einer WD MyBook Mirror (mit RAID-1)  meiner eigenen beiden Kameras (nein, “Fremdfotos” sortiere ich nicht!), nach Jahr und Monat sortiert :-)

und wenn ich mal groß bin

… lass ich mir ein Schweinegeld dafür zahlen (bescheuerte) Bugs zu finden.

100_1212Dieses Wochenende stand im Zeichen des Bugfindens, glaube ich. Wir hätten hier:

  1. Sax2 generiert eigenständig keine vernünftige Config für den X-Server, um einen externen Monitor  mit einer deutlich kleineren Auflösung und anderem Seitenverhältnis als (externen, primären) Monitor problemlos verwenden zu können
  2. Sax2 + aticonfig –initial bewegten dann irgendwann X11 doch dazu den externen Monitor verwenden zu können (mit den gewünschen 1280×1024 px)
  3. Mein HP-Laptop hat im BIOS eine Option um die fn-Taste und strg-Taste zu vertauschen, was ich gut finde, weil ich von meinem Thinkpad her gewöhnt bin, dass die strg-Taste dort ist, wo beim HP die fn-Taste ist. Soweit, so schlecht. Jetzt kam aber X nicht mit dem Vertauschen zurecht, also wieder “zurück getauscht” – theoretisch. Praktisch ist es immer noch vertauscht, inzwischen funktioniert aber fn (was ja eigentlich immer noch strg ist) so, als wäre es fn. Kurz: ich drücke (auf dem KBD: fn+c an Stelle von strg+c…), aber um zwischen den verschiedenen Monitormodi hin- und herzuschalten, drücke ich ebenfalls fn+Funktionstaste (f4)… *lalala* Ich klassifziere das als einen Bug der Kategorie: Kopf->Wand
  4. Manchmal, aber auch nur manchmal, wechsle ich mit Tastendruck von X auf die Console – und manchmal, aber auch nur manchmal, kratzt mir dabei der X-Server ab, zumindest halb. Das kann a) das gesamte restliche System mit sich reißen, oder aber b) in Kraut-und-Rüben-Linien, die wild flackern, auf meinem Monitor enden – manchmal (aber auch nur manchmal) kann ich wieder mit bekannter Tastenkombo nach X wechseln und dann funktioniert wieder alles ordentlich.
  5. Manchmal funktioniert im Übrigen auch (nach einem Reboot o.Ä.) die “funktionierende” X-Server-Config, die Sax2+aticonfig generierten, nicht. Einen X-Server-Restart, oder manchmal auch einen Reboot später funktionierts wieder (manchmal… wissenschon)
  6. Mein externer Monitor hat (manchmal, you know!, allerdings *meistens* (juhuuu!)) horizontale Schlieren, und zwar, wenn ich unter Linux das interne Display meines Laptops deaktiviere. So lange ich es aktiviert lasse (was ich nicht will!) ist alles flauschig, und es gibt keine Schlieren. .oO( was ist das denn Schönes?!!!) Wie es unter Win aussieht, weiß ich nicht, und ich lege auch keinen gesteigerten Wert darauf, das heute noch herauszufinden.
  7. Ach ja, wenn ich die ati-Treiber (fglrx) + dualhead-Config verwende, reagiert (meistens!!!) das Laptop nicht auf eine Änderung der Modi (externes Display + internes, internes, nur externes…) nicht.
  8. Wenn ich die Farbtiefe von 24 auf 16 oder 32 (beides wird von beiden Monitoren unterstützt!) ändere, kratzt X ab und reißt das gesamte System mit sich.
  9. Sax2 ignoriert öfters gnadenlos, wenn man Configs mit “dualhead” angibt -> Clone only.

Außerdem kratzte mein Firefox öfters ab (was er sonst selten tut), WordPress hat Probleme mit WYSIWYG im FF unter Linux, wenn man “eine kleinere Auflösung” fährt, …Vermutlich explodiert demnächst die Mikrowelle oder so.