Mir lief gerade dieser Artikel über den Weg…
There are still a lot of people out there that don’t understand geeks. They haven’t quite come to realize how cool we really are. Take relationships for example, I could never picture myself with anyone who isn’t a geek. I understand how geeks think, and for me, it’s a deal breaker if someone isn’t one.
Unterschreib’ ich so. Kein Geek/Nerd ginge nicht, schon allein, weil derjenige mich nicht verstehen würde. Die Worte, die meinen Mund verlassen würden, wären hierbei weniger das Problem. Ich wage es aber mal zu bezweifeln, dass ein !Geek verstehen würde, wenn ich z.B. an einem Sonntagnachmittag auf einem Zooniverse-Projekt herumklicke und z.B. Galaxien klassifziere. Dass sowas Spaß macht, begreift doch kein Mensch!
1. Geeks Are Sensitive and Loving
ACK
3. Geeks Don’t Cheat
ACK
5. Geeks Are Good At Concentrating
ACK (konzentrieren und aufmerksam sein: ja, den Rest kommentiere ich nicht) – solange $Mann nicht “heimkommt”, stundenlang WOW spielt, und dann ins Bett verschwindet, und das Tag für Tag für Tag für Tag macht, ohne “dem anderen” Aufmerksamkeit zu schenken…
6. Geeks Put You First
ACK, außer es sind Geeks, die absolut karrieregeil sind, und zu Workaholicdasein neigen, dauernd umziehen (wollen) etc. – soll’s ja auch geben – will ich auch nicht haben. Ich halte die Wahrscheinlichkeit so ‘nen Mann oder so einen in Geek-Kreisen zu finden, für höher…
7. Geeks Are Inherently Romantic
ACK, einige zumindest, und v.a. sind sie keine Machos, Proleten,…
8. Geeks Have Big Brains
ACK, und das ist verdammt gut so. Intelligenz, logisches Denken, Strategie und Taktik anwenden macht definitiv attraktiv, daran gibt’s nix zu rütteln.
Abgesehen davon: Geeks sind i.d.R. nicht sonderlich “sozial”, also keine “Partypeople”, keine lauten, hektischen, extrem geschwätzigen, oberflächlichen, bullshitbingo-spielenden Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als in ihrem bunten, lauten Partyuniversum sich selbst zu produzieren und Wochenende-für-Wochenende mit ihren vermeintlichen Freunden um die Häuser zu ziehen, viel zu viel Alkohol zu konsumieren und mit ihrer “neuen Flamme”, dem neuen Auto und dem neuesten Trend-Wellnessurlaub im hippen, neu gebauten/frisch renovierten viel-zu-teuren 5-Sterne-Hotel anzugeben, wo Madame sich auch die Fingernägel lackieren lassen kann – natürlich bei der angesagten Nail-Designerin mit Weltruf. Danke, nein, sowas will ich nicht haben.
Geeks sind auch nicht die Menschen, die nicht nicht dazu in der Lage sind überlange Sätze, zu denen ich ja neige, nicht geparst zu bekommen. O:-)
Geeks sind i.d.R. (außer svie leiden an Lese-/Rechtschreibschwäche o.ä.) auch dazu in der Lage grammatikalisch korrektes Deutsch (oder Englisch) mit passabler Rechtschreibung hinzubekommen. Ich glaube ich habe noch nie ein “yo alde, wad geeeehd?!” von einem Geek gehört. Besser ist das, sonst kommt mir nämlich die Galle hoch und ich bekomme den unweigerlichen Drang wiederliche Dinge zu tun
Geeks sind i.d.R. die ruhigen, schüchternen, oft etwas sozial herausgeforderten Menschen, die sich lieber mit ‘ner Tasse Tee hinsetzen und ‘n Buch lesen, ‘n Video-, Brett-, oder Rollenspiel spielen (ich denke hier an LARP oder Pen&Paper-Rollenspiele!!!), Spazieren oder Wandern gehen, dabei Fotos machen und sonstwie ruhigere Sachen machen oder mal – vollkommen “langweilig” auf der Couch herumhängen. Vollkommen unspektakulär und absolut symphatisch.
Und das nächste Mal, wenn mich irgendein südländischer Geschäftsmann, oder betrunkener, geschleckter, auch südländisch aussehender Typ oder sonstwas anquatscht, sprech’ ich klingonisch, er muss mich ja nicht verstehen (weder meine Sprache, noch meine Person), also kann ich auch “irgendwas” auf klingonisch labern. – Ich habe leider noch kein “scher dich zum Teufel!” auf klingonisch gefunden, also werde ich wohl ein “Ich bin ein Klingone” – “tlhIngan jIH” verwenden *unschuldig pfeif* Wer eine gute Übersetzung für “scher dich zum Teufel!” findet, möge sie mir zukommen lassen
Spamfilter gibt es ja, Belanglosigkeitsfilter jedoch nicht. Find’ ich sehr schade und unpraktisch. Andererseits würde ich bei aktiviertem Belanglosigkeitsfilter über Wochen und Monate keine einzige Mail erhalten, falls überhaupt eine Mail es je durch den Belanglosigkeitsfilter schaffen sollte. So viel Bullshit, der auf diesem wunderschönen Plätzchen namens Erde von uns Menschen Tag für Tag verzapft wird – wahnsinn… Und dann beklagt sich noch einer über die Beschleunigung der Welt, wenn man sich nur mal 5 Minuten Zeit nimmt, und sich seine verdammte Inbox mal näher anguckt: Newsletterchen hier, bunte Reklame mit Super-Sonderangeboten dort und hier-und-da noch eine Mail an eine Mailinglist, wo sich alles nur um ein Thema dreht: “Linux und das Drumherum”, manchmal – vor der Weihnachtszeit aber auch noch um den XXC3… Wahnsinn. Lasst mich hier raus, aus diesem Irrenhaus, bitte!
Ich verspreche dem Leser dieses Blogs: ich werde nicht beim allgemeinen großen Hegemann-Hype mitmachen!
Ich verstehe nämlich diesen Hype um dieses Mädel nicht. Oder drastischer ausgedrückt: wie arm muss (Medien-)Deutschland sein, dass sie nach Charlotte Roches Feuchtgebieten das nächste seltsame Buch in den Himmel lobt, nur weil das Mädel, das eben jenes Buch geschrieben hat, es in jungem Alter geschrieben hat und die zweifelhafte Ehre besitzt einen Vater aus der Berliner Kulturszene zu besitzen. Kopfschüttelnd verfolge ich die Nachrichten und frage mich Tag für Tag, in dem die Medien von nichts anderem als Hegemann hier, Hegemann dort quatschen, schreiben und lobhudeln können, was diese an Hegemann finden.
Das “Spektakulärste” an Hegemann ist meiner Meinung nach immer noch die Tatsache, dass sie es nötig hat sich Texte zusammenzuklauen, aber das ist jetzt ja doch eher negativ. Und bitte, wen interessiert ernsthaft ein Buch mit dem unaussprechlichen, und noch schwerer zu merkenden, Namen “Axolotl Roadkill” (ein Axolotl ist übrigens ein mexikanischer Schwanzlurch und mir symphatischer als dieses inzwischen gerade 18-Jahre-alt-gewordene “”"Wunderkind”"”), in dem es um Drogen und Parties geht? Was ein geplätteter (“Roadkill” = überfahrenes Tier…) Schwanzlurch mit Drogen und Parties zu tun hat, erschließt sich mir nicht genau, höchstens, dass dieser Titel wohl in einem Drogenrausch entstanden sein muss, vielleicht auf einer Party… Die Farben (knallepink auf schwarz) sprechen wohl die Sprache von LSD, habe ich mir sagen lassen. Vielleicht sind es aber auch zu wenige Farben, und es könnte eine andere Droge sein. Ich, als bekennender nicht-Drogen-Konsument kenne mich mit so etwas (zum Glück) nicht aus.
Drogen und Parties, maßlos übertrieben: man muss sich das mal vorstellen. Alles in allem verpackt, mit einer Story über eine 16-jährige Schulschwänzerin, die es im Leben nicht so einfach hat. Haaaach, wie schrecklich. Tschuldigung, aber sowas ist bei einigen Menschen Alltag, nur schreiben die nicht darüber! Und Drogen und Parties? – Ja, sowas gab’s in meiner Jugend auch schon, aber wieso sollte man darüber schreiben?
Christine war besoffen, wie jedes Wochenende. Sie kam am Montagmorgen übermüdet und mit Unterteller-großen Augen in das Klassenzimmer, wo sie sich erschöpft auf den Stuhl fallen lies. Christine ist 14, und hatte bereits unzählige Freunde, an das vergangene Wochenende erinnert sie sich nur in Fragmenten – also wie jedes Wochenende. Müde blickt sie sich um, immer auf der Suche nach ihren Freundinnen, die noch nicht da sind, und denen sie unbedingt erzählen muss, wie toll Mark, ihr letzter Freund vom Wochenende, denn küsst. …
Soll ich jetzt anfangen ein Buch zu schreiben, über die Beobachtungen eines Menschen, der nach jedem Wochenende über die Mitschüler-mit-Kater lachen konnte, weil er selbst stocknüchtern war? Etwas drastischer, und somit medienwirksamer ausgedrückt: “Beobachtungen eines Außenseiters: Jugendkultur” Oder bin ich zu alt dafür, und mir wird der Titel “Wunderkind” eh nicht mehr zuteil werden? – Wie jammerschade ich das nun finde! Eigentlich müsste ich das gleich verbloggen, ein Buch darüber schreiben, es mit meinem Psychologen besprechen, einen Film drehen, ein Theaterstück aufführen, und das ganze dann von meinem PR-Menschen vermarkten lassen. Halt nein, es scheitert ja schon am Psychologen, ich kann also niemals medienwirksames Geheule von mir geben, wie arm denn die Welt so sei, und wie sehr mich all dies mitgenommen hat, da mir nie einer attestieren wird, wie kaputt mich das alles machte. Haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaach! In diesem Sinne: Herr, lass Hirn regnen!