Schneeschuhe

December 25th, 2010 || 0 comments || permalink

Um nochmal auf meine Gedanken zu den Schneeschuhen zurückzukommen… Irgendwie habe ich bei all dem Schnee vor meiner Haustüre Lust auf eine Schnee(schuh)wanderung, und da ich deine SchneeSCHUHwanderung noch nie ausprobiert habe, und momentan arg experimentierfreudig bin, hätte ich jetzt liebend gerne ein paar Schneeschuhe, mit denen ich durch die verschneite Winterlandschaft stapfen kann.

Sehr reizen würde mich ja der “man kann in jedem Terrain, bei jeder Schnee-/Eislage damit laufen”-Schneeschuh MSR Women’s Lightning™ Ascent oder – etwas schwerer, aber vermutlich noch robuster, u.a. weil er aus einem Stück (Kunststoff) gefertigt wurde, der MSR Evo™ Ascent: auch geeignet für (hoch)alpine Abenteuer (auch bei Eis), aber auch für Tiefschneewanderungen im flachen Gelände… Die günstigere, aber nochmals schwere Alternative wäre der Tubbs Flex Alp. Vom Gehverhalten und v.a. noch wichtiger: “Griffverhalten” her sollten sich der Evo und der Flex Alp angeblich nicht viel schenken. Vom Gewicht her hat klar der MSR Women’s Lightning™ Ascent die Nase vorn.

Ein Vergleich (Angaben von Herstellerseiten):

Vom Preis her hat sieht’s anders aus:

Vom Gewicht her sieht die angegebene Belastbarkeit (ohne Tails) folgendermaßen aus:

Sowohl der Lightning, als auch der Evo sind durch Tails erweiterbar, sodass man auch noch mit viel Gepäck mitschleppen könnte, wenn man das wollte, ohne im Schnee zu versinken.

Material und Qualität:

Bewertungen Allrounder / Alpin:

Für mich ist eigentlich der Evo schon aus dem Rennen. Bleibt also noch die Entscheidung (FALLS ich mir überhaupt Schneeschuhe kaufen will): Tubbs Flex Alp (Männerversion, weil ich zu große Schuhe/Füße für die Damenausführung habe) aus Plastik oder das 100 € teurere Aluminiummodell von MSR, welches leichter und erweiterbar (Tails) und noch dazu in der Damenversion (leichter, schmaler etc.) erhältlich ist? Im flachen Gelände (was wahrscheinlich der Haupteinsatzzweck) wird, ist wohl der Lightning Ascent bequemer zu tragen, wenn man sich so die Bewertung anguckt, außerdem ist die Bindung im Falle eines Falles wohl leichter zu ersetzen, leichter sind die Schuhe auch, und und und. Tja, zu was würdet ihr so tendieren? ;-)

Brötchen und Zahlenspielereien

October 3rd, 2010 || 4 comments || permalink

Heute in der Sendung mit der Maus: Wie viele Weizenkörner braucht man für ein Brötchen? – Die Antwort darauf lautet: 1153 Weizenkörner werden benötigt, um ein durchschnittlich großes/schweres Brötchen zu backen. Daraufhin stellten wir uns die Frage, wie viele Weizenkörner denn so eine durchschnittliche Ähre so hat. Wikipedia lieferte die Antwort (Angaben für Winterweizen):

  • pro Ähre befinden sich darin 25-40 Körner
  • auf einem Weizenfeld befinden sich 350-700 Halme/m²

D.h. dann: ca. 32,5 Körner/Ähre (arithmetisches Mittel), sowie 525 Halme/m².

Wie gesagt:

  • 1 Brötchen = 1153 Körner
  • 1 Ähre = 32,5 Körner

daraus folgt:

  • 1 Brötchen = 35,48 Ähren

Wenn man jetzt annimmt, dass ein Mensch am Tag 3 Brötchen isst, und ein Jahr 365,25 Tage hat, ergibt sich daraus, das Folgende:

  • 3 Brötchen/Tag * 365,25 Tage/Jahr = 1095,75 Brötchen/Jahr
  • 1095,75 Brötchen/Jahr * 35,48 Ähren/Brötchen = 38877,21 Ähren/Jahr
  • 38877,21 Ähren/Jahr / 525 Halme/m² = 74,05 m²/Jahr

Man benötigt also, wenn man 3 Brötchen/Tag isst, 74,05 m² Weizen, was in etwa der Größe einer 2-Personen-Wohnung entspricht ;-)

Rechnet man das Ganze jetzt für die Weltbevölkerung von – sagen wir mal 6,9 Milliarden Menschen – ergibt sich daraus eine benötigte Fläche von:

  • 6,9 Milliarden * 74,05 m²/Jahr = 5,10495*10¹¹ m²/Jahr = 510.945 km²/Jahr

Zum Vergleich hier ein paar Angaben:

  • Frankreich hat eine Fläche von 674.843 km² => 0,76-mal die Fläche von Frankreich
  • Spanien hat eine Fläche von 504.645 km² => 1,01-mal die Fläche von Spanien
  • Deutschland hat eine Größe von 357.111,91 km² => 1,43-mal die Fläche von Deutschland
  • Die Europäische Union hat eine Gesamtfläche von 4.324.782 km² => 0,12-mal die Fläche der EU

Mit anderen Worten: ~12% der Fläche der Europäischen Union, oder ein klein wenig mehr als Spanien wären mit Weizenfeldern belegt, würde die gesamte Weltbevölkerung 3 Brötchen pro Tag essen.  ;-) Realistisch ist es natürlich nicht, dass Spanien so viel Weizen liefert. Laut Angaben der FAOSTAT steuert Spanien ca. 1 % der jährlichen Weizenproduktion bei. Aber darum geht’s ja garnicht :-)

(Ich geh’ mich jetzt schämen und papp’ mir einen Aufkleber mit “Nerd” an die Stirn)

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