10 Essentials

January 29th, 2012 || 6 comments || permalink

http://alex-rubenbauer.de/minimalismus/721/meine-10-beduerfnisse/

  1. Demokratie, Freiheit, Frieden bzw. generell gesagt: Grundrechte
  2. Gesundheit
  3. Job/Geld um sich das Dach über den Kopf, Gesundheitsvorsorge, … (und so Sachen, die einfach Spaß machen) leisten zu können… Außerdem brauch ich einen festen Rückzugsort/ein Zuhause
  4. Partner/Freunde/Familie + Gespräche
  5. Sicherheit, Rückhalt, Zuverlässigkeit … von Menschen, die mir was bedeuten, v.a. beim Partner
  6. Sport/Musik/Bücher/Lesen, … generell: Dinge, die Spaß machen
  7. Reisen, andere Eindrücke, andere Kulturen & Menschen kennenlernen
  8. Ruhe/Stille/Einsamkeit/Natur zum Zurückziehen und Sport treiben
  9. Mittel zum Ausdruck der Kreativität (“Notizblock, Blog, Kamera, Diktiergerät, …”)
  10. Struktur/Pläne/Sauberkeit/Ordnung und ein bisschen Genuss… (“bitte möglichst wenig Drama, wenig Chaos…” – Genuss: z.B. lecker Essen gehen, einen guten Film ansehen… )

Irgendwie ist’s ganz schön schwer auf 10 Dinge zu kommen, weil der 1. Punkt der wichtigste Punkt der Liste ist, oder doch der 2te?  Ohne Freiheit, Frieden und Co. UND Gesundheit ist alles Nichts. Ohne Geld, ist auch vieles nicht möglich. Damit meine ich nicht so Sachen wie die Möglichkeit sich ein Smartphone zu kaufen, sondern sowas, wie sich vernünftige Gesundheitsvorsorge leisten zu können, ein Dach über den Kopf zu haben, etc. Alleine durchschlagen kann man sich notfalls länger, wenn es sein muss. Das ist zwar alles andere als toll, aber es ist machbar…

Minen

January 18th, 2012 || 0 comments || permalink

Manchmal sitze ich immer noch hier rum, und die Bilder im Kopf lassen mich nicht los, denn die haben sich eingebrannt. Nicht im Sinne einer Traumatisierung, sondern einfach nachdenklich gestimmt. Die letzte Reise hat mich nachhaltig verändert; ich kam als anderer Mensch wieder.

Wenn man Bilder im Kopf hat von einer Straße, die sich durch Gebirge schlängelt, rechts von einem sich Berge befinden, links vor einem liegt Wald, der sich bis ins Tal erstreckt. In diesem Tal schlängelt sich ein Fluss entlang, der eine unglaublich schöne Farbe hatte, die mir so noch nie unterkam: türkis-blau-grün, ganz klares Wasser und der Fluss ist eingebettet in einem Bett aus hell-grauer, fast schon weißer Steine… Schön. Unberührt. – Im Vordergrund vor dem Wald, entlang der Straße befindet sich ein flatterndes Band, halb zerrissen und die Minenwarnschilder. – Es gibt nur einen Ausdruck der das das Ganze – falls Worte es überhaupt auch nur in Ansätzen vermögen zu übermitteln – treffend beschreiben kann: “ganz große Scheiße”.

Man muss sich ja fast verändern, wenn man solche Eindrücke gesammelt hat, in Deutschland ist man jetzt nicht an Minenwarnschilder neben der Straße gewöhnt. Man hat über die Landminengefahr gelesen, man hat gelesen was man tunlichst meiden sollte etc.; aber es ist nochmal was anderes dann tatsächlich an Straßenzügen, die von Minenwarntafeln gezäunt sind, entlangzufahren. Genausowenig sind wir hier daran gewöhnt, dass man nicht einfach auf den Seitenstreifen ausweichen kann, Grasflächen nicht einfach so betreten kann, die festen Wege nicht verlassen kann, und den Wald meiden sollte. – So ganz grob zusammengefasst. – Wenn große Flächen von wunderschöner Natur für die nächsten ~80-100 Jahre gemieden werden müssen, weil Minen rumliegen können, dann ist das einfach nur bitter. Wenn die Bevölkerung diese Orte aber oft nicht meiden kann, weil Landwirschaft betrieben werden muss, dann ist das weit entfernt von bitter, und ich kenne kein Wort, welches dies auch nur im Entferntesten beschreiben kann – und so ‘ne verdammte Landmine hält in etwa 100 Jahre.

Aber das ist alles nur ein kleines Fragment der Eindrücke, der Bilder, die ich auf der Reise so gesammelt habe. Eindrücke, die nicht alltäglich, ziemlich einprägsam sind; und die eben nachdenklich stimmen. An dieser Stelle möchte ich auch mal auf die Organisation MgM – Menschen gegen Minen aufmerksam machen, eine Organisation, die sich um Humanitäre Entminungsarbeit kümmert. Kurzinfo/Interview gibt’s beim ZDF.

Wenn ich übrigens lese, dass in Ungarn, bzw. generell so ein paar (süd-)osteuropäischen Ländern die Demokratie immer mehr beschnitten wird (mehr als in Deutschland), der Nationalismus und Populismus mehr Anhänger findet, dann wird mir schlecht.


YouTube Direkt 
The Two – They don’t care about us (Cover Michael Jackson) / Live acoustique RCS#19

 

(Nein, ich möchte hier keine Diskussion auf dem Blog haben. Nein, ich möchte keine Vorträge darüber hören, dass man ja nicht [Argumente hier] könne und ob ich nicht “an einem schönen Ort, Malediven vielleicht, oder so”, Urlaub machen möchte. Nein, Rechtfertigungen im Stakkato möchte ich auch nicht von mir geben müssen. Ja, es zieht mich wieder runter. Nein, keine Sorge, ich pass’ schon auf mich auf und werd’ schon nicht in Minen oder Sprengfallen tappen.)

Adventskranzfuttern

December 20th, 2011 || 0 comments || permalink

Heute ertappte ich mich dabei das Wort “Adventskranzfuttern” zu denken. Ich kann mir nicht ganz genau erklären, wie das zustande kam, aber in meinem Kopf schwirrten gleichzeitig die Wörter Advent, Weihnachten, Weihnachtsfeier, Plätzchen, futtern, Tannenbaum, Adventskranz und Adventskranztannenduft herum. Daraus wurde dann – beim Gedanken an das bevorstehende Plätzchenfuttern in der Firma – Adventskranzfuttern.

Wenn ich mal nicht an schlafen und “will.endlich.Urlaub!!!” denke, dann passiert sowas. Wird Zeit für Urlaub und Winterschlaf. Weckt mich dann, wenn die Sonne im März, April wieder rauskommt und v.a. draußen bleibt!

Ab und zu denke ich aber auch noch an die Anschaffung eines Hauselfen nach, und daran, dass ich ihm ganz bestimmt die Socke wegnehmen würde. Harry Potter, Dobby, Versklavung der Hauselfen, wissenschon. Ob Amazon wohl Hauselfen verkauft, die nicht auf so todschicke Namen wie Roomba hören? Ich meine damit keine Latexmasken.

Where Am I?

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