Wir kauften gestern neuen Cappuccino ein. Daim-Cappuccino von Jacobs und noch einen Toblerone-Cappuccino von Jacobs. Gestern eine Tasse Daim getrunken, heute eine Daim und Toblerone… Und mir sprang eine Backmischung von Dr. Oetker in den Wagen: Schoko-Chili-Muffins. Wenn die so lecker schmecken wie sie riechen, seh’ ich heute verdammt schwarz für meine Süchte. *sabber*
Nachtrag: Ist so lecker, wie es riecht. Man könnte da wohl noch Varianten mit: Mandarine, Aprikose, Pfirsich, Kirsche, Heidelbeere, Preiselbeere machen *denk*
Unterwegs bei ca. 30°C, Sonne, und das Ganze gepaart mit hoher Luftfeuchtigkeit, kurz: es ist ziemlich schwül, ich hab’ gut und gerne 5 – 10 kg Fotoausrüstung auf dem Rücken und ich schwitze wie blöde… Mit dabei: ein Getränk der Sorte “Volvic Tee création“.
Diesmal habe ich mir “Volvic Tee création – Fernöstlicher grüner Tee / Orange” eingepackt. Gott, was schmeckt das Zeug lecker und kühlt dabei!
Nachdem ich gestern schon “Volvic Tee création – Feröstlicher Tee / Pfirsich” probierte, kam der Grüntee/Orange heute dran – und ich muss diesen Sommer definitiv noch die anderen Sorten ausprobieren: “Volvic Tee création – Fernöstlicher Tee / Zitrone” und “Volvic Tee création – Afrikanischer Rooibos-Tee / Grapefruit”, denn beides klingt lecker.
Zum Grüntee sei angemerkt: er hat einen ähnlichen Geschmack wie orignal Grüntee + Pfefferminztee + frisch gepresste Orange + Mineralwasser vermischt (fragt mich allerdings nicht, in welcher Dosierung das jeweilige gehörte… )
Da ich heute das Programm Dragon NaturallySpeaking von Nuance von Amazon zugesendet bekommen habe, möchte ich auf diese Art und Weise gerne diesen Blogeintrag verfassen und einen Überblick über die Schwierigkeiten ihres mit dem Programm gibt, ansprechen.
Dragon NaturallySpeaking Standard
Mit 175 fachen Auszeichnungen gilt Dragon NaturallySpeaking als eines der besten, wenn nicht sogar als das beste Spracherkennungsprogramm, das sich zurzeit auf dem Markt befindet. Als ernst zu nehmender Konkurrent kann höchstens noch IBM ViaVoice, beziehungsweise wie es neuerdings heißt – linguatec ViaVoice, genannt werden.
Spracherkennung unter Windows?
Da ist eigentlich hauptsächlich unter Linux arbeite ich hätte ich es als wünschenswert empfunden wenn es für Linux benutzbare, ausgereifte Spracherkennungssoftware für Deutsch und Englisch geben würde. Da ist das allerdings leider nicht gibt war ich gezwungen unter Windows einen Spracherkennungssystemen zu suchen. Auf der Recherche nach einem solchen Spracherkennungssystem fiel mir immer wieder das angesprochene Programm positiv auf.
Probleme mit der Erkennung und dem Programm?
Da ich für gewöhnlich relativ schnell, unregelmäßig laut und nicht wirklich kontinuierlich spreche, hatte ich die Befürchtung, dass meine Sprache nicht ohne weiteres erkannt werden würde. Gestern rief ich die technische Hotline des Herstellers Nuance an, um einige Fragen klären zu lassen.
Aus dem Gespräch – welches übrigens einen Anruf in Großbritannien erforderlich machte – erfuhr ich, dass OpenOffice.org offiziell nicht unterstützt wird und zu einigen Problemen kommen kann. Die im gestrigen Post angesprochenen Problematik des nicht-umtauschen-könnens täglich letztendlich nicht davon ab, die Software bei Amazon zu bestellen.
Der Praxistest
Nachdem mich heute gegen 9:00 Uhr die ersten Sonnenstrahlen wach kitzelten und ich schlaftrunken in Richtung Küche/Kaffeemaschine tappte, fand ich auch schon ein Paket vor, dass dort wartete von mir nur entdeckt zu werden. Es enthielt natürlich – wie sollte es anders sein – in das bestellte Programm, das mir der Postmann vorbeibrachte.
Einen Kaffee später war ich dann auch soweit, dass ich Windows booten und das Programm installieren konnte. Vorher hatte ich zunächst einmal die gesammelten Links der vergangenen Tage zusammensuchen müssen und diese dann hinterher abarbeiten zu können. Da in den vergangenen Tagen ziemlich viele schlechte Nachrichten zu lesen waren es es eine ganze Liste und ich bin bespannt ob und wie diese Spracherkennungssoftware diesem Test überleben wird.
Bisher muss sich fairerweise sagen, dass diese Spracherkennungssoftware relativ gut mit meiner Sprache zurecht kommt und mich positiv überrascht. Was ich bisher etwas bemängeln muss ist die Qualität des mitgelieferten Mikrophons, sowie die Rechtschreibprüfung. Ich bin mir bei allerdings nicht vollständig sicher, ob das am Programm, an meiner Sprache, oder eine Rechtschreibreform/-prüfung liegt.
Zunächst einmal noch zwei Worte zum mitgelieferten Mikrophon: es handelt sich hierbei um einen Monokopfhörer, der nicht nur furchtbar unbequem ist, sondern auch keine sonderlich guten Resultate liefert, zumindest im Vergleich zu dem von mir verwendeten Headset. Es handelt sich dabei um ein SPEED-LINK SL-8781 Medusa PC-Stereo-Headset, das sich in der Preisklasse um 40 € herum befindet. Bei der Verwendung mit einer Spracherkennungssoftware kommt der Ton aus-Schalter endlich zur Geltung, weil man auf diese Art und Weise in das Mikrophon nicht zur Software deaktivieren muss.
Als unterstütze Software werden vom Hersteller eigentlich Internet Explorer, Microsoft Outlook, und Microsoft Word genannt. Uneigentlich jedoch werden auch Programme wie zum Beispiel Firefox, oder sogar irssi via Putty/SSH unterstützt, wenn auch teilweise mit seltsamen Effekten und nicht so gut wie die von Microsoft-Produkte. Etwas nervig ist meiner Meinung nach DragonPad, das in Dragon Naturally Speaking integrierte Textverarbeitungsprogramm. Es ist beispielsweise nicht möglich mehrere Instanzen dieses Programms zu öffnen, das heißt, dass man gleichzeitig nur an einem einzelnen Dokument arbeiten kann oder aber zum Beispiel in einem Internet Explorer und einen Dokument gleichzeitig.
Was auch relativ sinnvoll erscheint, sind die zu verwendenden Befehle um beispielsweise eine neue Zeile einzufügen: so lässt sich zum Beispiel via Sprache eine solche einfügen oder aber zum Ende das Text zu navigieren, ohne dass man dazu Maus oder Tastatur verwenden muss. Die Groß-/Kleinschreibung wird zum Großteil automatisch richtig gesetzt.
Wenn doch einmal was schief gehen sollte, kann man bequem via Sprache zu der entsprechenden Textstelle springen, beziehungsweise diese markieren. Wenn ich diese Textstelle markiert habe, öffnet sich ein Kontextmenü, das oftmals sinnvoll erscheinende Alternativen angezeigt die man ebenfalls wieder via Sprache auswählen kann, indem man zum Beispiel sagt: “nimm 3″ – was dazu führt, dass das markierte Wort oder mehrere Worte durch das alternative Wort/Ausdruck ersetzt werden.
Fazit
Alles in allem hat sich die Qualität der Spracherkennung im Vergleich zu einem früheren Test mit IBM ViaVoice, den ich ungefähr im Jahre 2000 durchgeführt hatte, stark verbessert. Die Problematik die ich am ehesten erkennen kann liegt auf der Benutzerseite: man – oder zumindest geht es mir so – fühlt sich etwas doof, wenn man mit den Rechner spricht. Das Problem ist allerdings nicht wirklich ein Problem der Software. Weiterhin habe ich ein bisschen ein Problem damit langsam zu sprechen, was teilweise zu Verwirrungen der armen Software führen kann, wenn auch nicht so häufig wie befürchtet – mit anderen Worten: wie es scheint, rede ich einfach schnell und habe einen zu hohen Wortoutput im Vergleich zu normal sprechenden/sonstigen Menschen – und das Ganze wohl noch gepaart mit einer nicht wirklich neutrale Stimme… Das kann keine Software verstehen, schon garnicht, wenn mitunter auch Mitmenschen schon Verständnisschwierigkeiten haben!
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Was ich außerdem schade finde ist dies nicht vorhandene Möglichkeit andere Sprachen (z.B. Englisch) in der Standard-Edition dazuzukaufen, damit das Programm diese Sprachen dann versteht. Dazu müsste man dann scheinbar auf teurere Versionen, wie z.B. Dragon NaturallySpeaking Preferred 9, Dragon NaturallySpeaking Preferred Mobile 9, Legal oder Prof. wechseln. Genauso empfinde ich es als unschön, dass Microsoftprodukte bevorzugt behandelt/unterstützt werden und es keine offizielle und vollständige Unterstützung für Programme wie z.B. OpenOffice.org oder Firefox gibt.
Die Software und ich werden uns wohl aneinander gewöhnen müssen, was allerdings so langsam stattzufinden scheint – wir verstehen uns immer besser…