Komisches Verhalten, kurz zusammengefasst:
- am Do. klang der Sound von Musik plötzlich komisch. Ich schob es auf Übermüdung meinerseits.
- am Fr.morgen klang der Sound der Musik immer noch komisch. Ich schob es nicht mehr auf Übermüdung, kümmerte mich aber erstmal nicht weiter drum.
- Irgendwann hörte man keine Stimmen mehr. Manchmal aber schon noch. Dann wieder nicht. Es “schepperte” immer mehr.
- Meine Workstation hat immer öfters Probleme mit explorer.exe gemeldet, auch wenn ich überhaupt nichts machte als _vor_ dem Rechner zu sitzen (keine Maus, keine Tastatur angefasst, einfach nur den Monitor angestarrt und über $Projekt nachgedacht)
- Ich fand meinen Rechner die letzten Wochen immer wieder neu gestartet vor.
- Die Lautsprecher vom TFT gingen auch erstmal nicht (an unterschiedlichen Anschlüssen) und gaben garkeinen Ton von sich.
- Unterschiedliche Anschlüsse, gleicher Effekt mit TFT-Lautsprechern + Kopfhörer
- Teilweise ging *garkein* Ton mehr. Nach einer Treiberneuinstallation -> wieder kaputter Ton am Kopfhörer, immer noch kein Ton am Lautsprecher.
- “Overclocking failed” beim Rebooten. Rechner bootete nicht mehr. Ausschalten->wieder anschalten->ging wieder, ohne Fehlermeldung
- Rechner friert ein
- Rechner reagiert teilweise *sehr* langsam/träge auf Mausklicks, USB-Devices werden manchmal nicht erkannt (ext. USB-Hub)
- Irgendwann funktionierten die TFT-Lautsprecher dann doch und der Sound klang wieder normal. Die Sennheiser-Kopfhörer mal ans Handy angesteckt -> selbes Phänomen: keine Stimmen –> Kopfhörer defekt.
- Das Verhalten trat unter OpenSUSE UND Windows auf. — Soundprobleme, Abstürze, und Einfrieren des Systems. OpenSUSE vom USB-Stick, was vor ~2 Wochen *anstandslos* und flüssig lief.
Kopfhörer defekt erklärt immerhin, wieso der Sound am Kopfhörer so grausam klingt, aber es erklärt nicht, wieso mein TFT auch betroffen war und danach nicht mehr. Ein defekter Kopfhörer erklärt auch nicht, wieso mein System einfriert, USB-Geräte nicht erkannt werden, die sonst immer erkannt wurden, “overclocking failed” beim Einschalten auftritt, meine Workstation mir (immer häufiger) die explorer.exe um die Ohren wirft etc. Ich habe mal memtest angeworfen – aber ich rätsele: Motherboard UND Kopfhörer gleichzeitig gestorben?!
Ideen? Vorschläge? Was-auch-immer? Und WEHE einer sagt jetzt was von wegen “Windows ist halt doof, nimmt was Anständiges!”
… und wenn ich mal groß bin, schreibe ich ein Buch: “Die ungelösten Fälle des [Firmenname-hier]” und schreibe über obskure Bugs in Hard- und Software. Oder worunter fällt gleich nochmal, wenn Drucker dann drucken, wenn (bevorzugt 2 bestimmte) Informatiker im gleichen Raum sind wie der Drucker?
… lässt sich meine blau blinkende WLAN-Drück-Mich-Fläche wieder anfassen, und schaltet brav WLAN aus/ein.
3h zuvor tat sie das nicht, die 3 nachfolgenden Stunden auch nicht. Modules unloaden/loaden half nix. Batterie raus und Laptop stromlos machen half auch nicht. rfkill unblock all,0,1,sonstwas half auch nicht. WLAN unter Linux aus, Windows booten, WLAN in Win aus, WLAN in Win an half auch nicht (hat schon soooo oft geholfen!) iwconfig-Einstellungen ändern half nicht. Es half auch nicht div. Dinge in Richtung /sys/bus/pci/drivers/iwlagn/… zu schreiben.
Windows und die Kubuntu-Live-CD waren sich einig: WLAN geht. Anstanslos. Wunderbar. Ubuntu auf der Platte wollte das nicht so sehen.Wenn aber sowohl Windows, als auch Kubuntu der Meinung sind, dass WLAN funktioniert, ist ein Hardwareproblem wohl sehr, sehr unwahrscheinlich. Muss also Software sein… dmesg gibt sich bei Kubuntu gesprächiger, und signalisiert: “Firmware für iwlwifi-4965AGN wurde geladen”, während mein Ubuntu-von-HDD sich nicht so gesprächig zeigt(e). – Dann fiel der Verdacht erstmal hierrauf… War es aber nicht. Es lief nämlich schonmal mit den beiden Kernel-Versionen, die auf der HDD rumdümpelten…
Es muss also irgendwo, irgendwas auf die Platte geschrieben worden sein, was Bockmist baut… Aber was? Seit ~4 Tagen ist es kaputt, deswegen:
find /-xdev -type f -mtime -4 | less
lieferte u.a. als einzig verdächtiges File:
/var/lib/NetworkManager/NetworkManager.state
Was enthält die Datei?
[main]
NetworkingEnabled=false
WirelessEnabled=true
WWANEnabled=true
Auf Verdacht mal geändert auf:
[main]
NetworkingEnabled=true
WirelessEnabled=true
WWANEnabled=true
Noch kurz den NetworkManager neu gestartet:
/etc/init.d/network-manager restart
- schon blinkte mich dieses blaue, hämische Ding an. -
Aber wieso um alles in der Welt hat sich diese *Hühnerknochen, Totenkopf, Rattenschwanz, halber schwarzer Hahn, Galle, Feuer* Software dazu entschlossen beim Drücken des WLAN-An/Aus-”Knopfes” zu zerbrechen, “Networking” (kommentarlos) auszuschalten, etc?!!! Und wieso entschließt er sich nicht jedes Mal dazu?!!! *Totenkopf*!!!