November 10th, 2011 || || permalink
Als Single erlebt man ja so manches, z.B. auch, solche Aussagen zu hören zu bekommen:
“162 bezog sich auf die Anzahl der noch zu besuchenden Länder. Inzwischen ja wieder 163. Ich muss einfach weiter hoffen, dass nicht zuviele sich aufspalten
”
Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass der gute Mann sich mit dieser Aussage disqualifizierte, ja? Ich wünsche mir ja auch nur, dass sich nicht zu viele Länder aufspalten, damit ich sie alle mal besuchen kann. V.a. wenn ich z.B. sowas hier lese. Nicht des Friedens und der Menschen willen. Nie.
July 30th, 2011 || || permalink
Meine Freitagabendbeschäftigung gestern war toll. Erstmal zum Kampfsporttraining, dort viel Technik trainiert. Gegen 21.30 dann zurück in Richtung Wohnung gefahren, unterwegs bin ich schon ziemlich vielen “Freitagabend-Ausgehern” begegnet. Menschenmassen, überall! Menschenmassen, die sich Schulter-an-Schulter, Pobacke-an-Pobacke in Cafes und Kneipen drängten. An der Wohnung angekommen bin ich nochmal für ~30 Minuten aufs Mountainbike und eine Runde locker geradelt. Kaum ein Mensch unterwegs, wenn’s kühl und dunkel ist – sieht man von besoffenen Jugendlichen ab. Was um alles in der Welt ist bitteschön erstrebenswert/cool/was-auch-immer daran, an einem Freitagabend gegen 22 Uhr betrunken durch die Gegend zu torkeln/lautstark durch die Gegend zu gröhlen (und pöbeln)/besoffen (am Main) zu sitzen?! Ich stattdessen habe die relative Einsamkeit des Abends und die Farbverläufe am Himmel genossen. Anschließend dann geduscht, gelesen und die Stille meiner Wohnung genossen. Wenn das mal nicht uncool ist.
July 13th, 2011 || || permalink
Wenn ich in Würzburg etwas schmerzlich vermisse, dann verdammte Wasserlöcher, auch bekannt als “Weiher”, “Seen” oder kurz: “Schwimmgelegenheiten”.
Im Main darf man nicht schwimmen (außer an manchen wenigen Stellen), und dreckig ist er zudem. Das Geisbergbad ist heillos überlaufen (bereits zur Mittagszeit). Im Erlabrunner Badesee wimmelte es gestern nur so von Enten- und Gänseexkrementen an der Wasseroberfläche (und auf der Liegewiese) und diverses Pflanzenzeug kam mir regelmäßig in die Quere als ich schwamm, was nichts anderes heißt, als dass ca. 10-20 cm unter der Wasseroberfläche div. Pflanzenzeug fröhlich vor sich hinwuchert. Bis ich hierherzog hatte ich mal gedacht, dass die Unterwasser-Gestrüpp-Pflege, und generell “Seepflege” ins Aufgabengebiet der Wasserwacht fallen würde. Andererseits, nach meinen Erfahrungen vor ~2 Jahren mit der lokalen Wasserwacht… *knurr* *grummel**fauch*
Und dabei bin ich es gewöhnt im Sommer einfach nur kurz aufs Rad springen zu müssen und dann im Umkreis von vielleicht 10 km so mind. 10 Seen mit guter Wasserqualität (nicht vergleichbar mit dieser braun-grünen Dreckbrühe wie sie hier vorherrscht) zu haben. Nicht nur sauberer, sondern auch größer. Was hier als “See” durchgeht, würde ich eher in Richtung “irgendwas zwischen großer Pfütze und kleiner Teich” einordnen. Mal abgesehen davon: der See – technisch betrachtet: die Seen – sind ja auch in umzäunten Gelände, das Abends abgeschlossen wird. Kein gemütliches “an den See setzen und den Sternenhimmel angucken” (gut, in WÜ sieht man eh nicht soooo viel, der Lichtverschmutzung sei’s gedankt, aber dennoch!). Aber gut, wir sind hier ja in Franken, da ticken die Uhren ein bisschen anders. Auf die Grummelig-/Unfreundlich-/Griesgrämigkeit der Leute und auf den Mangel an Seen könnte ich echt ohne etwas zu vermissen verzichten.
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