Ich bin ja mal wieder unterwegs. Irgendwo, far, far, far away.
Da stand ich nun, irgendwo im Nirgendwo, wo es eine Tankstelle mit Toilette für mich gab. Ein Schokoriegel musste her, als ich nach dem Toilettenschlüssel fragte. Der Schokoriegel war schnell gekauft, und der Schlüssel in meiner Hand. Damit ich mich nicht erschrecke, wenn ich “ums Eck neben die Tankstelle” abbiege, weil dort ein Hund im Garten, durch den man laufen musste, ist, wurde ich vorgewarnt und hörte die Worte “Keine Angst, der tut nichts.”
Ich bog also ab, machte mich auf den Weg in Richtung Garten/Klo. Der Hund war da, sah mich, kam schwanzwedelnd auf mich zugerannt, sprang mir – immer noch schwanzwedelnd – um den Hals. Da stand ich also, komplett aufgerichtet in meiner für eine Frau nicht geringen Höhe, und hatte die Pfoten eines schwanzwedelnden Hundes der Marke “Kalb” auf den Schultern. Hab’ dich auch lieb Großer und danke für die Umarmung
Ich muss gestehen: ich liebe Hunde, viele zumindest und solche “Kälber” finde ich eh schick. “Fußhupen” sind nicht so wirklich meines. Einen Labrador oder noch besser einen Deutschen oder Belgischen Schäferhund (besonders Malinois) finde ich dagegen super. Husky prinzipiell auch, aber die sind nicht für diese Breitengrade geeignet, finde ich.