Yoda – Ende eines langes Asketen-Lebens

September 5th, 2010 || 0 comments || permalink

Heute (9. August 2010)  mussten wir leider auch Yoda einschläfern lassen. Damit ist leider -so weit wir wissen – keiner der Hamster aus dem -> Wurf mehr am Leben. Einen Tag nach seinem zweiten Geburtstag hat er das Fressen und Trinken eingestellt und war erkennbar in schlechtem Zustand.

Yoda

Yoda

Er war zwar nicht sonderlich menschenbezogen, aber dafür um so plüschiger und intelligenter. Absichtlich mit Menschen interagiert hat er nur wenn er etwa, sprich Futter, Wasser oder gelegentlich mal einen kleinen Ausflug, wollte.

Gerne saß er zusammengekugelt im Käfig, beguckte die Welt und meditierte. Dieses Verhalten trug ihm auch den Namen Yoda ein.

Gina: Blondine vermisst

September 5th, 2010 || 0 comments || permalink

Am 23. Juli mussten wir nach längerer Krankheit und keiner Aussicht auf Besserung Gina einschläfern lassen. Sie war zwar vielleicht nicht der intelligenteste aller Hamster, aber vielleicht der menschenbezogenste. Dementsprechend fehlt sie uns nun.

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Sie kam gerne und oft auf die Hand oder kletterte mit Begeisterung den Ärmel hinauf wenn man den Arm in ihren Käfig gehalten hat.

Wenn ich abends die Hose ausgezogen habe und mit dem Gürtel geklappert habe ist sie oft angerannt gekommen und hat nach Aufmerksamkeit verlangt.

Würzburger Verkehrskultur

July 1st, 2010 || 0 comments || permalink

Heute mal ein kurzer Bericht über die Würzburger Verkehrskultur. Ich fahre in letzer Zeit trotz der erhöhten Temperaturen meist mit dem Fahrrad zur Uni, da es in den Bussen auch nicht wesentlich kühler ist und man zusätzlich noch den Schweiß der Mitfahrenden in der Umgebungsluft ertragen muss. Auf diesen Strecken komme ich gezwungenermaßen viel mehr in den Kontakt mit Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmer als ich daß bei meinen üblichen Radtouren tue. Dabei fällt auf wie sehr die Reaktionen auf Radfahrer varriieren.

Im Ringpark bin ich heute auf eine Gruppe Nordic Walker gestoßen, eine Sorte Mensch, mit denen der gemeine Radfahrer seine Schotterwege nur ungern teilt. Ich habe also heruntergebremst und mich durch kurzes Klingeln bemerkbar gemacht. Darauf hin erscholl aus der Gruppe der Ruf “Achtung ein Auto von hinten. Äh ich meine .. wie heißt das Ding?”, was für viel Erheiterung auf und neben dem Fahrrad sorgte. Die Nordic Walker formten unter Gelächter und spöttischen Kommentaren in Richtung des Rufer eine kompate zweireihige Gruppe, so daß ich sicher und angenehm überholen konnte. Als ich vor der Gruppe einscherte und wieder am beschleunigen war hörte ich noch “endlich mal einer der klingelt”. Anscheinend hören Walker über das Kratzen ihrer Stöcke herannahende Radfahrer nur schlecht und sind irrtiert wenn sie plötzlich überholt werden. Gut, wenn man das weiß kann man ja drauf achten sich bemerkbar zu machen.

Ganz anders war das Erlebnis etwas 20 Minuten später. Nach einem kurzen Abstecher zum Bäcker fuhr ich auf der Rothofstraße bergab (also nach Westen). Von der Abfahrt der B27 kommend scherte ein dunkler Mercedes hinter mir ein und bedrängte mich konstant. Da vor mir ein großer weißer Silolaster mit Münchner Kennzeichen fuhr, konnte ich auch nicht schneller fahren. (Beine und Fahrrad hätten noch locker 10 km/h hergegeben.) Nun ist die Rothofstraße aufgrund der Spurringen auf der Brücke für Radfahrer sowieso eher unschön zu fahren, aber eingeklemmt zwischen einem großen Laster und einem drängelnden Auto was bei knapp 30 km/h öfters einen Abstand von 50 Zentimeter unterschreitet wird einem dann doch mulmig.

Eine abwehrende Handbewegung und der Zuruf “halt Abstand, Mensch” würde mit diversen Beschimpfungen quitiert. Nicht schön und definitiv nicht so witzig wie die Walker, aber erträglich. Als wir an der Ampel zur Querstraße Friedrich-König-Straße / Paradiesstraße bei rote halten mussten erreichte der Tag um 17:52 seinen Tiefpunkt. Der Fahrer des schwarzen / antrazit-fahrbenen Mercedes Benz älteren Baujahrs stieg aus seinem Fahrzeug mit Kennzeichen “WÜ ZK 88″ aus und schrie mich an. “Was hast du gesagt?”. Auf die Antwort “halt Abstand, Mensch” achtete er garnicht, sondern brüllte unter den beifälligen Blicken seiner Beifahrerin weiter “Halts Maul. Du hast nix zu sagen. Halt die Fresse du Arschloch”. Zum Glück schaltete die Ampel wieder auf grün und ich flüchtete mich auf den Gehsteig der Laurentiusbrücke währender der rüpelhafte Fahrer sich aggressiv in die linke Spur Richtung Hettstadt drängelte.

Ob nun ein Zusammenhang zwischen der extremen Bräune des autofahrenden Proleten und seinen Verhalten besteht kann ich nicht sagen. Vielleicht liegt es auch daran daß er mit seinen gut zwanzige Jahren nur die Hälfte oder ein Drittel der Lebenserfahrung und Reife wie die Nordic Walker aufweist…

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