Das war die Frage des vergangenen Freitagabends… Wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich derzeit “auswärts” dusche, dann sollte ich wohl die Frage verneinen… Entweder im Vereinsheim oder im Fitnessstudio, so ca. einmal pro Woche versuche ich immerhin daheim zu duschen. – “Ähm, öh…” .oO( Daheim ist, wo instantan warmes Wasser aus der Brause kommt [und die Dusche nicht versifft aussieht]… – Was ein Luxus!)
“Hast du auch ein Zuhause?”
February 1st, 2012 || 0 comments || permalink
Politisches Engagement
January 31st, 2012 || 13 comments || permalink
- aber wie und wo…?! Wir jungen haben keinen Platz in der politischen Gesellschaft.
Das ist eine Frage, die ich mir “akut” seit meiner Kroatienreise stelle. Allerdings spukt diese Frage schon sehr, sehr lange, sicherlich über ein Jahrzehnt, in meinem Kopf herum. “Wie kann ich mich engagieren, und v.a. auch wo?!” Neulich las ich einen Artikel auf spiegel.de und fand die Aussage von Nina Pauer, die das Buch “Wir haben keine Angst – Gruppentherapie einer Generation” geschrieben hat, und v.a. fand ich mich in dieser Aussage wieder:
Pauer: Alle bezeichnen sich als politische Menschen, nur äußert sich das so gut wie gar nicht. So ist es bei mir ja auch, ich bin politisch, aber meine politischen Energien finden keinen Kanal. Man merkt nur: Zu den etablierten Parteien findet man keinen richtigen Zugang mehr.
Genau dieses Problem habe ich auch. Dieses Problem ist jener Umstand, der mich seit über einem Jahrzehnt davon abhält, einer Partei beizutreten und politisch mitzuwirken.
Das, und die Tatsache, dass es oftmals wohl nur um das Bauchpinseln/die Selbstdarstellung geht, nicht um Inhalte. Blöd, wenn man selbst eher ein vernunftbegabter, introvertierter Mensch ist, der der Meinung ist, dass (allzu) emotionale Debatten in der Politik nichts verloren haben.
Erschwerend kommt hinzu, dass in Parteien oftmals eher “ältere” Leute organisiert sind, die sich mit der Lebensrealität der aktuellen Generation weder identifizieren, noch diese nachvollziehen können, da die Lebensrealitäten gravierend voneinander unterscheiden. Ein Generationenkonflikt, wenn man so will. Wenn diese Leute dann noch dazu eher konservativ sind, und von ihren Wert- und Moralvorstellungen so sehr eingenommen sind, dass ein Blick über den Tellerrand hinweg nicht möglich ist, stellt dies – diplomatisch formuliert – keinen idealen Boden für Gespräche dar.
Die instutionelle Trägheit, die in der Politik vorherrscht, ist nochmal etwas, was es erschwert sich überhaupt engagieren zu wollen. Die Strukturen, in die man sich einfügen muss, und die Interessen, die man teilen muss, um überhaupt wahrgenommen zu werden, sind nochmal so Dinge, die abhalten.
Ich möchte nicht mit “Erwin Müller” Samstagabends in ‘ne Kneipe gehen müssen, ‘n Bierchen trinken etc. um EVTL. ernst(er) genommen und somit beachtet zu werden. Ich möchte kein Vitamin B brauchen müssen, nicht die “richtige” Religion haben, nicht den “richtigen” Job haben müssen und nicht die “richtigen” Einstellungen haben müssen, um ernst genommen zu werden. Ich möchte ernst genommen und gehört werden, weil ich was zu sagen habe, weil ich (hoffentlich) gute Argumente vorweisen kann. Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein. Eigentlich sollten gerade Politiker, egal auf welcher Ebene, die Fähigkeit besitzen andere Meinungen, Einstellungen, etc. zulassen und v.a. ernst nehmen zu können. Eigentlich. Eigentlich sollten Politiker dazu in der Lage sein vernunft- statt emotionsgesteuerte Entscheidungen zu treffen, Diplomatie walten zu lassen, und auch Meinungen, die die andere Position besitzt, vielleicht nicht mit den eigenen Werten übereinstimmt, zulassen zu können. Eigentlich sollte nicht der lauteste Selbstdarsteller, der die besten Connections hat, das “Alphamännchen” sein, sondern der Mensch mit den besten Argumenten. Eigentlich, eigentlich, eigentlich…
In einer eher “althergebrachten” Partei, die in meinem Hinterkopf herumspukt, und deren Parteiprogramm ich mich eher zugehörig fühle, wäre dies ziemlich sicher nicht möglich. Die Piratenpartei kann ich nicht ernst nehmen, denn inhaltlich ist sie mir zu eingeschränkt, zu konzeptlos, außerdem ist sie mir zu sehr ein Sammelsurium an mitunter seltsamen Gestalten, die leider oftmals nicht sonderlich lebenserfahren/bodenständig sind. Zu weit links muss ich auch nicht haben, rechts muss ich überhaupt nicht haben, zu konservativ ist auch nix, und ich bin ganz klar kein Gutmensch der sich an Bäume festketten will…
Ich bin politisch zutiefst desillusioniert. Wenn jemand weiß wo/wie man sich engagieren kann, ohne mit diese oben angesprochenen Punkte in hohem Ausmaß konfrontiert zu werden, möge er mir Bescheid geben. Ansonsten schreib’ ich halt hier weiter – für die ~2000 Leser/Monat und meinen eigenen Seelenfrieden – Zeitungen wollen mich ja leider eh nicht, denn die wollen mich, wenn ich tatsächlich mal schreibe, höchstens zensieren, weil ich nicht der gewünschten politischen Ausrichtung des Zeitungverlegers entspreche.
10 Essentials
January 29th, 2012 || 6 comments || permalink
http://alex-rubenbauer.de/minimalismus/721/meine-10-beduerfnisse/
- Demokratie, Freiheit, Frieden bzw. generell gesagt: Grundrechte
- Gesundheit
- Job/Geld um sich das Dach über den Kopf, Gesundheitsvorsorge, … (und so Sachen, die einfach Spaß machen) leisten zu können… Außerdem brauch ich einen festen Rückzugsort/ein Zuhause
- Partner/Freunde/Familie + Gespräche
- Sicherheit, Rückhalt, Zuverlässigkeit … von Menschen, die mir was bedeuten, v.a. beim Partner
- Sport/Musik/Bücher/Lesen, … generell: Dinge, die Spaß machen
- Reisen, andere Eindrücke, andere Kulturen & Menschen kennenlernen
- Ruhe/Stille/Einsamkeit/Natur zum Zurückziehen und Sport treiben
- Mittel zum Ausdruck der Kreativität (“Notizblock, Blog, Kamera, Diktiergerät, …”)
- Struktur/Pläne/Sauberkeit/Ordnung und ein bisschen Genuss… (“bitte möglichst wenig Drama, wenig Chaos…” – Genuss: z.B. lecker Essen gehen, einen guten Film ansehen… )
Irgendwie ist’s ganz schön schwer auf 10 Dinge zu kommen, weil der 1. Punkt der wichtigste Punkt der Liste ist, oder doch der 2te? Ohne Freiheit, Frieden und Co. UND Gesundheit ist alles Nichts. Ohne Geld, ist auch vieles nicht möglich. Damit meine ich nicht so Sachen wie die Möglichkeit sich ein Smartphone zu kaufen, sondern sowas, wie sich vernünftige Gesundheitsvorsorge leisten zu können, ein Dach über den Kopf zu haben, etc. Alleine durchschlagen kann man sich notfalls länger, wenn es sein muss. Das ist zwar alles andere als toll, aber es ist machbar…