2011 war für mich ein gutes, deutlich besseres Jahr als 2010. 2010 war das Jahr der Katastrophen und Beinahe-Volldesastern. 2011 war wesentlich besser, aber dennoch oftmals sehr aufwühlend, wenngleich auf positive Art und Weise.
Zuviel gereist bin ich – so gefühlt – dennoch. Deswegen habe ich den Beschluss gefasst, dass 2012 ruhiger und langweiliger wird. Statt einen Bosnien-/Kroatien-/Serbien-/generell-Balkan-Roadtrip gibt’s vollkommen unspektakulären Urlaub auf Terassien. Altmühltal habe ich ja vor der Haustüre, also daheim, nicht in Würzburg. So weit reichen meine Geographiekenntnisse dann doch.
Wenn’s dann doch mal was Höheres sein soll, gibt’s in 2-2.5 Autofahrstunden Entfernung (von daheim aus) immer noch die Alpen. Und falls mich spontan mal noch das Fernweh packen sollte und sich was Geeignetes ergibt, kann ich immer noch nach München fahren, und dort in das nächste Flugzeug nach wohinauchimmer springen. Ichbrauchauchmalnepausesonstgehtmirdiepusteaus!
Ich könnte hier noch was Allgemeines, z.B. zur Betrachtung der politischen Lage mit Blick in Richtung arabischer Welt sagen, jedoch lass ich das mal lieber. Keine Lust drauf, keine Worte.
Meine Vorsätze für 2012 sehen folgendermaßen aus:
- regelmäßige(re) Arbeitszeiten
- regelmäßige(re) Schlafenszeiten
- genug Schlaf + Erholungszeiten in meinem Leben
- einen stressfreien, stinklangweiligen Urlaub entweder auf Balkonien/Terrassien oder aber einen Pauschalurlaub mit Füße-im-Sand-vergraben und nach Lust und Laune ganz gemütlich ein Land entdecken
- regelmäßig trainieren, dehnen + Bewegung
- weiterhin überflüssigen Ballast abwerfen (z.B. Fitnessstudiovertrag)
Das Wort, das man für 2012 verwenden kann, nennt sich wohl “Routine”, vielleicht aber auch “Ruhe”, und beides sollte ich (wieder) mehr in mein Leben einkehren lassen; so langweilig es auch klingt.
Ich würde es bei mir kurz und prägnant folgendermaßen zusammenfassen: erst kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Aber die ganz großen Katastrophen sind ausgeblieben, also könnte es ja sein, dass sich nächstes Jahr wieder alles einrenkt. Vorsätze gibt es bei mir vorsätzlich nicht. Die ersten drei Punkte würden für mich ebenfalls nicht unvernünftig klingen …
Lass’ uns diesbezüglich einfach eine Selbsthilfegruppe gründen.
Viel Glück im neuen Jahr, ich hoffe du bist gut reingerutscht