25.5h

October 3rd, 2011 || 10 comments

  • Lanterna, 07.00: Kaffee + Melone im Hotel
  • Lantera, 07.15: auschecken, Taxi nach Porec
  • Porec, 07.30: Frühstück in Form eines Sandwichs aus dem Lunchpaket
  • Porec, 08.00: in den Bus nach Zagreb springen
  • Zagreb, 12.36: ankommen. Rucksack beim Securitylocker abgeben. Mit einem Freund durch die Stadt laufen. Mittagessen. Weiterlaufen. Kaffee trinken. Zum Busbahnhof laufen. Freund verabschieden, denn dieser trifft sich noch mit einer gemeinsamen Bekannten (aus dem Animationsteam in Lanterna). Abendessen – Cevapi – in Zagreb.
  • Zagreb, 18.30: Gepäck abholen, Gepäck in den Bus verfrachten. Der Bus ist proppenvoll. Neben einem Lagerarbeiter, der auch nach Nürnberg will, gelandet. Gequatscht. Gefahren. Gepennt. Passkontrollen. Kroatische Busse werden immer kontrolliert.
  • irgendwann kurz vor Mitternacht, irgendwo zwischen Slowenien und Österreich, oder wars schon Österreich? – Mitternachtssnack: ein Apfel, der von Lanterna mitgereist ist, vernichtet.
  • Autobahn in Höhe der Autobahnabfahrt Eichstätt: zum zweiten Mal in DE die Augen wirklich geöffnet. Musik auf den Ohren.
  • Nürnberg, gegen 06.20: Aussteigen. Jemanden gefunden, der mich mitsamt Gepäck zum Bahnhof fuhr. Im HBF einen Bayernticketmitfahrer gefunden (oder vielmehr: er mich). Kaffee aufgesammelt.
  • Nürnberg, 07.04: in den Zug gestiegen. Kaffee geschlürft. Mir sagen lassen: “Sie stinken wie ein Schwein und eingesaut hamse sich auch.” – Herzlich Willkommen in Deutschland. Unhöflichkeit habe ich nicht vermisst. Den Menschen, der nach ~24h Reise nach Veilchen duftet, möchte ich sehen. Musik auf den Ohren.
  • Würzburg, 08.15: 2 Minuten Zeit um von einem der hintersten Bahnsteige zum Busbahnhof zu kommen. 37 kg Gepäck (inkl. Kleidung+Schuhe) schleppe ich mit mir rum. Ich laufe schnell, versuche das Unmögliche: den Bus, der in 2 Minuten fahren soll, zu erwischen. Hauptbahnhofsausgang: ich fange an mit den 35 kg Marschgepäck in Form eines großen Tourenrucksacks auf dem Rücken, eines kleinen Daypacks (“Vorderseite”), einer Tasche voller Essen und einer Plastiktüte mit Kalender in den Händen, zum Bus zu rennen. Es gelingt. Der Bus steht noch da. Ich springe rein. Der Bus fährt ab. Plausch mit dem Busfahrer. Anerkennende Worte. Er hält mich wohl für ein bisschen durchgeknallt, aber auf positive Art und Weise. Heimfahren.
  • Zell, 08:45: 25.5h nach der Abreise im Hotel komme ich in meiner Wohnung an. Erstmal Kaffee. Ich stinke zwar wie ein Schwein, aber ich bin glücklich. – Ohrwurm im Ohr: Zaz – Je Veux

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