Heute war ich – wie die letzten 2 Tage auch schon – auf dem Volksfest in Neuburg. Neuburg ist ja – äh – eine überschauliche Kleinstadt. D.h. mir sind auf dem Volksfest in den vergangenen Tagen einige Ex-Mitschüler/innen begegnet. Heute ist mir dann, nach ca. -wie alt ist man so in der 4.Klasse(?) oder so?- so 10? – also nach so ca. 16, 17 Jahren, eine alte Klassenkameradin begegnet. Diese Frau ist inzwischen verheiratet.
Stunden später. Es regnet, und regnet, und regnet sich ein. Ich hab’ noch keinen Bock heimzugehen. Ich hab’ aber auch keinen Bock im Regen zu stehen. Ich sitzstehe mich unters Dach des Autoscooters und gucke fasziniert dem bunten Treiben dieses Fahrgeschäfts zu. Ich kann kein System erkennen, wer mit wem weshalb zusammenkracht und ob diese Crashs eine Art von “Kommunikation” oder eine Art “Beziehungsspiegel” sind.
Lust mal mitzufahren und mir das Ganze aus nächster Nähe anzugucken hatte ich dann dennoch, alleine wollte ich aber nicht, weswegen ich mir erstmal den erstbesten Menschen, der die Attribute “harmlos” und “nicht unsymphatisch” erfüllte und als Fahrer einspringen wollte. Fahrer gefunden, das ganze Spiel aus der Nähe angeguckt, trotzdem nicht schlauer geworden.
Dafür ‘n interessantes Gespräch (auf Englisch (und in kleinen Teilen Deutsch)) gehabt, denn mein Fahrer kommt aus Bosnien, dem Land, das ein ziemlich weißer Fleck auf maps.google.com ist und für das dieses kein Routing anbietet, und besuchte seine Tante. Das war der erste Besuch der Tante und Neuburgs. Wir quatschten dann noch ein bisschen und schlenderten übers Volksfest. Wie sich dann rausstellte, als wir die Namen tauschten um via Facebook in Kontakt zu bleiben, ist die Tante meine ehemalige Klassenkameradin. Als ich ihn dann fragte, ob seine Tante <soundso> hieß, bejahte er dies. Ich erklärte dann kurz, dass wir zusammen zur Schule gingen, und wir brachen beide in schallendes Gelächter aus. Sprachbarriere hin oder her, Lachen ist definitiv international und generationenübergreifend – das find’ ich toll.