- man mit den Animateuren über Touristen lästern kann und beim Hotelpersonal einen Stein im Brett hat.
- man Deutsche im Speisesaal an ihrem Verhalten erkennt, obwohl man sozial ein bisschen kurzsichtig ist.
- man nicht mehr weiß, wo man zuhause/daheim ist.
- man nicht mehr weiß, wann man wo war und einem die “Protokolle” der BahnCard-Nutzung oder der Flickrstream/die EXIF-DAten Aufschluss darüber gibt/geben, wann man wo war.
- man in seiner Geburtsstadt von einer türkischen Marktstandsfrau gefragt wird, aus welchem Land man kommt, weil man automatisch auf Englisch umgeschalten hat, als das türkische Marktstandsmädchen das gesprochene Deutsch nicht verstand.
- man nicht mehr weiß, welches Buch man in welcher Sprache man gelesen hat, oder welchen Film man in welcher Sprache gesehen hat.
- man in seiner Muttersprache nach den richtigen Wörtern/Phrasen suchen muss/darüber nachdenken muss, weil man ziemlich viel Englisch verwendet.
- man, wenn man wieder in Deutschland “gelandet” ist, ein paar Tage lang aufpassen muss, dass man nicht in $anderer_Sprache anfängt zu reden (“Dobra dan” – ach nee, moment, auf Deutsch hieß das ja “Guten Tag”).
- man neben Deutsch und Englisch noch Speisekarten-und-Supermarkt-Spanisch, sowie ein paar Brocken Kroatisch, Italienisch, sowie Russisch und Mallorquin beherrscht.
- man Freunde in Finnland, Norwegen, Österreich, Schweiz, Costa Rica, Kroatien, USA, Spanien, Russland … hat.
Ich glaube ich brauche dann mal:
- ‘nen Jugendherbergsausweis
- ‘nen neuen großen Rucksack (meiner zerlegt sich so in seine Einzelteile), was könnt ihr da so empfehlen? Ich hätte eigentlich gerne einen mit aufsattelbarem Daypack, in den Klamotten für so ca. 5-7 Tage + Zubehör (also z.B. Zahnbürste, …) reinpassen… Empfehlungen?
- ‘nen Plan, wohin es mich als nächstes so zieht, wie lange, und womit. Und ob ich vielleicht mal Couchsurfing ausprobieren möchte. Reizen würde s mich ja…