Nach so ‘ner Nacht mit mehr als 7h Schlaf (hooray!), ‘ner Tassee viel zu starkem Nescafé Gold, der einem bei jedem Schluck, den man trinkt, das Gesicht verziehen macht, und dem Ende der Todo-Liste in Sicht (“der Silberstreifen am Horizont”) sieht die Welt gleich viel freundlicher aus. Mal abgesehen davon, dass mich Kaffee immer hibbelig macht, v.a. bei der Dosierung, die Elefanten Purzelbäume schlagen lassen würde, würde man die Kaffeemenge auf eine für Elefantengröße angepasste Menge erhöhen. Und das, wo doch die Tasse zur Hälfte mit Milch gefüllt war – hmpf.
Nur noch 2 große Punkte zu erledigen, außerdem … noch weitere gefühlte 200 kleine – äh – Moment mal: Mathematik… Wenn ich also 200 kleine Punkte habe, und diese mit 1/5 eines großen Punkts bewerte sind es immer noch? – Viel zu viele – mein Kopf verbietet mir, konkret über Zahlen in diesem Zusammenhang nachzudeken…
Nein, 200 sinds zum Glück dann doch nicht, aber schon noch so a paar (zu viele).
Ich fordere hier mal wieder den Arbeitssklalven, den ich mir immer wieder mal wünsche. Hiwis darf man sich von der Uni ja leider keine ausborgen, ansonsten hätte ich diese schon zum Rechnungen- und Papierkrieg-im-Allgemeinen-kopieren für die Steuererklärung einsetzen wollen. Zum Checklisten schreiben, Koffer packen, Kleinscheiß erledigen und den Finanzbeamten nett anlächeln, wenn man ihm die geschätzten 50-70 Seiten kopierte Rechnungen + Steuererklärung vorlegt, hätte ich dann auch noch gerne einen netten Menschen gehabt, der diese Aufgabe für mich übernimmt. Ich fühlte mich nicht so recht dazu in der Lage nett zu lächeln, geschweige denn in der Lage dazu geduldig zu warten, bis die vielen Menschen vor einem dann mal alle verarztet waren etc. (Kaffee, Hibbeligkeit – wissenschon)
Anyhow, schlafen tät’ ich jetzt aber trotzdem gerne – so am besten die nächsten 48-72h am Stück. Nach dem Winterschlaf übergangslos in die Frühjahrsmüdigkeit, übergangslos in die ja-ich-weiß-auch-nicht-wie-ich-es-nennen-soll, aber ich glaube “die-nächste-zu-viel-Stress-und-Dinge-zu-erledigen-Phase-meines-Lebens” trifft es ganz gut. Aber das hat jetzt quasi Ende dieser Woche ein Ende – endlich!
Und nu’ gebt’ mir verdammt nochmal ‘n Bett, in das ich kippen kann. Stattdessen: zurück an die Arbeit.