Heute war wohl der Teufel los auf den Autobahnen in Bayern. Als ich Würzburg verlassen wollte, murmelte der Antenne Bayern-Sprecher was von “20 km Stau, 93 Minuten länger als normal”, und bezog dies auf die A3 in Richtung Nürnberg. Nee, musste ich nicht haben. Die A7 war wohl stellenweise auch etwas stärker befahren, und wenn ich A7+Landstraßen fahre, ist das auch immer eine halbe Weltreise, weil man über 1h auf der Landstraße tuckern muss, eher so ca. 1.5h-1.75h.
Ich entschloss mich also dann dazu komplett über die Landstraße zu tuckern (“einmal mit der B13 quer durch Bayern”) und bereute es nicht. ~2,5h später war ich daheim und habe zwischendurch vieeeeeeeeeeeeeeeeeel tolle Landschaft gesehen (die ich zwar schon kenne, aber es ist immer wieder schön sie zu sehen, v.a. im Wandel der Jahreszeiten) und bin in aller Gemütlichkeit von Würzburg nach “daheim” gefahren.
Auch dieses Bild (mit einem tolleren Sonnenuntergang, als die Handykamera einfangen kann) enstand unterwegs: der Altmühlsee, der noch viel zu kalt ist (ich habe einen Fuß reingehalten – brrrr, war das kalt!), und an dessen “Strand” ich schon barfuß rumlaufen musste

Außerdem – irgendwo im bayerischen Nirgendwo – einem Provinznest im bayerischen Hinterland, ich glaube es war kurz vor Weißenburg, saß ein Storch auf einem Schornstein. Es ist ewig her, dass ich einen Storch in Natura gesehen habe.
Und viel, viel, viel grünes Nichts. Viel Platz. Viel Ruhe. Wenig Autos/Verkehr. Wenig Stress. – Mann, war das toll
Ich denke, ich werde am Dienstagmorgen die Einsamkeit der Morgenstunden nutzen und die selbe Strecke zurückfahren. Bayerisches, ruhiges Hinterland, und kein Mensch außer mir weit und breit zu sehen. – Herrlich.