Nach 1,75h durch-den-Schnee-stapfen kam ich hier an. Es war anstrengend, aber dank meiner Goretex-Gamaschen und -Schuhe blieben die Füße und Beine trocken, auch wenn ich teilweise durch knie-hohen Schnee gestapft bin. Jetzt sitze ich hier im Warmen mit einer Decke, lass mir Tee schmecken, schreibe diesen Blog-Post, lese ein Buch, und habe vor allem eines: Ruhe. Manchmal ist es wirklich sehr, sehr einfach glücklich zu sein.
Glücklich
December 25th, 2010 || 2 comments || permalink
Schneeschuhe
December 25th, 2010 || 0 comments || permalink
Um nochmal auf meine Gedanken zu den Schneeschuhen zurückzukommen… Irgendwie habe ich bei all dem Schnee vor meiner Haustüre Lust auf eine Schnee(schuh)wanderung, und da ich deine SchneeSCHUHwanderung noch nie ausprobiert habe, und momentan arg experimentierfreudig bin, hätte ich jetzt liebend gerne ein paar Schneeschuhe, mit denen ich durch die verschneite Winterlandschaft stapfen kann.
Sehr reizen würde mich ja der “man kann in jedem Terrain, bei jeder Schnee-/Eislage damit laufen”-Schneeschuh MSR Women’s Lightning™ Ascent oder – etwas schwerer, aber vermutlich noch robuster, u.a. weil er aus einem Stück (Kunststoff) gefertigt wurde, der MSR Evo™ Ascent: auch geeignet für (hoch)alpine Abenteuer (auch bei Eis), aber auch für Tiefschneewanderungen im flachen Gelände… Die günstigere, aber nochmals schwere Alternative wäre der Tubbs Flex Alp. Vom Gehverhalten und v.a. noch wichtiger: “Griffverhalten” her sollten sich der Evo und der Flex Alp angeblich nicht viel schenken. Vom Gewicht her hat klar der MSR Women’s Lightning™ Ascent die Nase vorn.
Ein Vergleich (Angaben von Herstellerseiten):
- MSR Women’s Lightning™ Ascent – 3.1 lbs, 1640 g
- MSR Evo™ Ascent (Universal) – 4.0 lbs, 1820 g + Evo™ Tails mit 346 g = 2166 g
- Tubbs Flex Alp (men) – 4.4 lbs, 1996 g
Vom Preis her hat sieht’s anders aus:
- MSR Women’s Lightning™ Ascent – 280-300 €
- MSR Evo™ Ascent (Universal) – 240 € + Evo™ Tails – 40 € = 280 €
- Tubbs Flex Alp (men) – 200 €
Vom Gewicht her sieht die angegebene Belastbarkeit (ohne Tails) folgendermaßen aus:
- MSR Women’s Lightning™ Ascent – bis 86 kg
- MSR Evo™ Ascent (Universal) – bis 80 kg
- Tubbs Flex Alp (men) – bis 113 kg
Sowohl der Lightning, als auch der Evo sind durch Tails erweiterbar, sodass man auch noch mit viel Gepäck mitschleppen könnte, wenn man das wollte, ohne im Schnee zu versinken.
Material und Qualität:
- MSR Women’s Lightning™ Ascent – Aluminium-Rahmen, Gummis als “Bindung”, die für wenige Euros zu ersetzen sind
- MSR Evo™ Ascent (Universal) – Kunststoff -> Bodenplatte gebrochen? -> Tonne, Gummis als “Bindung”, die für wenige Euros zu ersetzen sind
- Tubbs Flex Alp (men) – Kunststoff -> Bodenplatte gebrochen? -> Tonne, “qualitativ hochwertiger Eindruck”
Bewertungen Allrounder / Alpin:
- MSR Women’s Lightning™ Ascent – 1,5 / 1,8
- MSR Evo™ Ascent (Universal) – 1,9 / 1,25
- Tubbs Flex Alp (men) – 1,5 / 1,2
Für mich ist eigentlich der Evo schon aus dem Rennen. Bleibt also noch die Entscheidung (FALLS ich mir überhaupt Schneeschuhe kaufen will): Tubbs Flex Alp (Männerversion, weil ich zu große Schuhe/Füße für die Damenausführung habe) aus Plastik oder das 100 € teurere Aluminiummodell von MSR, welches leichter und erweiterbar (Tails) und noch dazu in der Damenversion (leichter, schmaler etc.) erhältlich ist? Im flachen Gelände (was wahrscheinlich der Haupteinsatzzweck) wird, ist wohl der Lightning Ascent bequemer zu tragen, wenn man sich so die Bewertung anguckt, außerdem ist die Bindung im Falle eines Falles wohl leichter zu ersetzen, leichter sind die Schuhe auch, und und und. Tja, zu was würdet ihr so tendieren?
Selbstgespräche am frühen Morgen
December 25th, 2010 || 0 comments || permalink
Es ist der 1. Weihnachtsfeiertag und ich öffne um 06:08 die Augen ohne einen Wecker zu benutzen. Ich fühle mich erstaunlich wach, wenn auch nicht unbedingt ausgeschlafen, und mein Kopf ist voller Ideen, und ich weiß, was ich machen soll
Ans Einschlafen ist natürlich nicht mehr zu denken. Ich würde ja so gerne, aber die Ideen müssen einfach auf ein leeres Blatt Papier.
Also quäle ich mich aus meinem schön warmen, gemütlichen, kuscheligen, liebenswerten Bett und tapse im Dunkeln die unbarmherzig kalten Fließen entlang. So schön die Kälte an den Fußsohlen im Sommer ist, so unangenehm ist sie mir jetzt.
Innerlich auf meinen Kopf fluchend, der mich an einem Samstagmorgen, und einem Feiertag um 06:30 gewaschen, und mit geputzten Zähnen vor einem leeren Blatt Papier sitzen lässt, mache ich mich auf meine Ideen und Gedanken niederzuschreiben. Oh wie sehr ich dich manchmal hasse, herzallerliebster Kopf-voller-Ideen
(wer hier einen Widerspruch findet, möge ihn behalten und das Ganze von mir aus in die Kategorie “Frauen sind eben so” oder ähnlich “klischeehaftes” einordnen *g*)
Nun, jedenfalls habe ich aus dem “Grobkonzept”, welches mir anfänglich in den Kopf schoss, schon die ersten Ideen ausgearbeitet und zu Papier gebracht. Um euch neugierig zu machen: es geht um ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt, das ich aber (aus Zeitgründen) nie weiter verfolgt habe. Es handelt sich dabei nicht direkt um ein IT-Projekt, sondern hat eher mit Menschen (und IT) zu tun. Klingt seltsam, ist aber so – nicht, dass ich neuerdings mein Herz (für Menschen) entdeckt hätte… -> “Stay tuned!”
Und wo wir gerade dabei sind, die Gedanken auszusprechen… In meinem Kopf geistern auch noch solch seltsame Ideen herum, die die folgenden “Items” beinhalten:
- Schneeschuhe
- Langlauf-/Alpinski (schon ewig nimmer gemacht)
- Filz-/Bunt-/Bleistifte (für das Kind in mir)
- Essen und Kochen (für den Genießer in mir, aber bis ins neue Jahr koche ich erst mal nicht selbst, sondern lass mich verwöhnen *g*)
Ich denke, das ist alles nur ein großes Missverständnis, und mein Kopf will mir mitteilen, dass ich alt werde. Vielleicht gewinnt aber auch das Spielkind in mir die Oberhand, und mein “Erwachsenenkopf” verliert