Es ist der 1. Weihnachtsfeiertag und ich öffne um 06:08 die Augen ohne einen Wecker zu benutzen. Ich fühle mich erstaunlich wach, wenn auch nicht unbedingt ausgeschlafen, und mein Kopf ist voller Ideen, und ich weiß, was ich machen soll
Ans Einschlafen ist natürlich nicht mehr zu denken. Ich würde ja so gerne, aber die Ideen müssen einfach auf ein leeres Blatt Papier.
Also quäle ich mich aus meinem schön warmen, gemütlichen, kuscheligen, liebenswerten Bett und tapse im Dunkeln die unbarmherzig kalten Fließen entlang. So schön die Kälte an den Fußsohlen im Sommer ist, so unangenehm ist sie mir jetzt.
Innerlich auf meinen Kopf fluchend, der mich an einem Samstagmorgen, und einem Feiertag um 06:30 gewaschen, und mit geputzten Zähnen vor einem leeren Blatt Papier sitzen lässt, mache ich mich auf meine Ideen und Gedanken niederzuschreiben. Oh wie sehr ich dich manchmal hasse, herzallerliebster Kopf-voller-Ideen
(wer hier einen Widerspruch findet, möge ihn behalten und das Ganze von mir aus in die Kategorie “Frauen sind eben so” oder ähnlich “klischeehaftes” einordnen *g*)
Nun, jedenfalls habe ich aus dem “Grobkonzept”, welches mir anfänglich in den Kopf schoss, schon die ersten Ideen ausgearbeitet und zu Papier gebracht. Um euch neugierig zu machen: es geht um ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt, das ich aber (aus Zeitgründen) nie weiter verfolgt habe. Es handelt sich dabei nicht direkt um ein IT-Projekt, sondern hat eher mit Menschen (und IT) zu tun. Klingt seltsam, ist aber so – nicht, dass ich neuerdings mein Herz (für Menschen) entdeckt hätte… -> “Stay tuned!”
Und wo wir gerade dabei sind, die Gedanken auszusprechen… In meinem Kopf geistern auch noch solch seltsame Ideen herum, die die folgenden “Items” beinhalten:
- Schneeschuhe
- Langlauf-/Alpinski (schon ewig nimmer gemacht)
- Filz-/Bunt-/Bleistifte (für das Kind in mir)
- Essen und Kochen (für den Genießer in mir, aber bis ins neue Jahr koche ich erst mal nicht selbst, sondern lass mich verwöhnen *g*)
Ich denke, das ist alles nur ein großes Missverständnis, und mein Kopf will mir mitteilen, dass ich alt werde. Vielleicht gewinnt aber auch das Spielkind in mir die Oberhand, und mein “Erwachsenenkopf” verliert