Archive for » February, 2010 «

Ich freu’ mich schon…

… den Bug-oder-was-auch-immer/seltsames-Verhalten auf die Mailinglist o.Ä. von OpenSUSE zu reporten. Ich freu’ mich schon auf die Reaktionen, die dort kommen werden. Die Reaktionen, die eigentlich nur auftauchen, wenn eine Frau auf eine ML postet, oder eine Frau in einem IRC-Channel auf komisches Verhalten aufmerksam macht. Reaktionen, die Bände sprechen. Reaktionen, wie: “hast du kein Backup?”, oder “wenn’s dir nicht passt, verwende Windows!”, oder “wenn du zu blöd bist deinen Rechner zu bedienen, geh’ in die Küche und koch’!”, oder ein “wenig” derbere Sprüche, die frau sich so anhören darf, von besonders niveaulosen Typen, sind so Dinge wie: “ab ins Bett mit dir, und mach die Beine breit!”. Dagegen ist sowas wie: “fang doch erstmal klein an, und lern’ Office bedienen” harmlos. Ich freu mich echt wahnsinnig. Ich freu’ mir Löcher in den Bauch! Mir graut’s jetzt schon.

Und an dieser Stelle stelle ich fest: ich war zu lange im IRC, und ich kenne all diese dämlichen Sprüche noch. Es war die richtige Entscheidung das IRC hinter sich zu lassen, bzw. v.a. den CCC-Kreise, in denen solche Sprüche leider häufiger kommen. (wenn man nicht gerade angemacht wird, weil man weiblich ist. wenn man weiblich UND hübsch ist (oder zumindest “hübsch” nach dem Beuteschema der dort anwesenden Leute), hat man eh verloren, weil sich die Kerle um einen scharen, und man nur noch als Frischfleisch gehandhabt wird. Ich könnt kotzen – und Bücher über dieses Thema schreiben…

Zusammenfassung: IT, Softwarequalität

Entweder schmeisst man Stunden seines Lebens mit blödem Gefrickel an ‘nem system weg (LFS, und Co.), oder man schmeisst Stunden seines Lebens auf der Jagd nach scheiss Bugs usw. weg (große Distros), oder man schmeisst Stunden seines Lebens dafür weg Win neu zu installieren…

So langsam kotzt mich der Scheiß gewaltig an. Ich hab’ hier grade ein frisch installiertes System, mein home ist aus Idiotie von Suse geschossen, meine Wut ist gerade auf unermessliche Ausmaße angestiegen, und Fehlermeldungen fliegen mir – auf einem frisch installierten System – vom Paketmanager um die Ohren: hallo, geht’s noch?!!!

1) Wenn so ein gottverdammter, beschissener, und ultradämlicher Drecks-Mist-”Partitionierer” die Anweisung bekommt

  • Festplatte NICHT formatieren,
  • mounten nach /home
  • Festplatte verschlüsseln (man kann sonst *NIRGENDWO* im Klicki-Bunti-Interface angeben, dass die Partition verschlüsselt ist)

dann hat dieser gottverdammte, beschissene, ultradämliche Drecks-Mist-”Partitionierer” gefälligst die Griffel von der verdammten, verschlüsselten Partition zu lassen und nicht ‘nen neuen Header zu schreiben! Das ist so dermaßen ein Logic-Fail, dass man die entsprechenden Entwickler, Übersetzer, oder wer auch immer da tatsächlich großen Bockmist baut, mit den Ohren an Nägel, die an Holzpflocken an öffentlichen Plätzen geschlagen sind, aufhängen sollte und kleine Kinder bestellen sollte, die diese Entwickler mit faulen Eiern, Tomaten etc. bewerfen und sie gar jämmerlich auslachen!!!

UPDATE: nochmal eine Neuinstallation gemacht. Festgestellt: *im Prinzip* habe ich es richtig gemacht. Ich hatte mir nämlich, nachdem meine mit verschlüsselte Partiton ja eh schon im Datennirvana war, nochmal eine Partition anlegen lassen, oder vielmehr: ich hatte danach, weils ja dann eh schon egal war, angeklickt:

  • formatieren mit ext4
  • Partiton verschlüsseln
  • mounten nach /home

Wieder wurde ich, wie zuvor auch schon, nach meinem Passwort gefragt. Hierbei unterscheidet sich das User-Interface zum Überschreiben/Anlegen eines LUKS-Headers/einer verschlüsselten Partition in *keinster* Weise von “es ist bereits eine verschlüsselte Partition vorhanden”.

In beiden Fällen muss ist “Partition verschlüsseln” angehakt, und in beiden Fällen muss man das Passwort zweimal eingeben. Der einzige Unterschied bestand darin, dass beim zweiten Mal vor der /home Partition mit einem Icon markiert war, dass es sich um eine verschlüsselte Partition handelt. Das war zuvor (= als es schief ging) weder bei der Installation von CD, noch beim Partitonsmanager, nach der Installation von HDD ausgeführt, sichtbar…

Ich denke, ich habe hier einen kleinen, fiesen, gemeinen, subtilen Bug gefunden.

Unterschied in der Vorgehensweise? – Keiner. Unterschied in der Erstellung der Partitionen? – Einmal mit OpenSUSE 11.2 erstellt (“Festplatte verschlüsseln + EXT4″), davor mit OpenSUSE 10.x (höchstwahrscheinlich!) oder 11.x, irgendeine ältere Version jedenfalls, erstellt und zuletzt mit OpenSUSE 11.1, was zu guter Letzt zu einem OpenSUSE 11.2 geupdatet wurde verwendet worden. Das geupdatete OpenSUSE 11.2 wurde jedenfalls platt gemacht, weil manche Dinge nach dem Update nicht ordnungsgemäß funktionierten, und das “damalige” FS war EXT3…

Ein pikantes Detail am Rande: defaultmäßig ist bei der Installation ausgewählt, dass die die /home-Partition formatiert wird.

2) eine beschissene Distro hat zu funktionieren, d.h. nach der Installation erwarte ich nicht als Erstes Fehlermeldungen vom Paketmanager. Die DVD hatte *keine* Checksummenfehler oder ähnliche Späße, und funktionierte tadellos – sieht man mal von “you lost your home!!!” ab! Und dann sowas!

3) “Lustigerweise” habe ich nach 2 Installationen, mehrere unterschiedliche Phänomene feststellen können:

Installation 1:

  • verschlüsselte Partition wird nicht erkannt und es wird ein neuer LUKS-Header über den bestehenden geschrieben, obwohl “Festplatte nicht formatieren” angehakt ist, und das Vorgehen zum Einbinden einer bestehenden verschlüsselten Partition *eigentlich* richtig gewesen wäre
  • nach dem 1. Boot möchte das System 43 neue Packages installieren, soll es kriegen… Nach wenigen Minuten kommt die tolle Fehlermeldung: “DBus error: Unable to get transaction id from PackageKit”
  • beim Booten erscheinen Error-MSGs vom Kernel, Kategorie: “Module not found” – von einem frischen Kernel, einer frischen Installation erwarte ich, dass sowas *nicht* angezeigt wird!

Installation 2:

  • siehe Punkt 2 + 3 unter Installation 1
  • WLAN funktioniert nicht, obwohl nichts anders gemacht wurde als “normal”, und als bei der Vorgängerinstallation, Passphrase ist auch korrekt… – 2 Reboots später, und einmal in Windows wechseln, und den WLAN-”Switch” “wieder” einschalten (ich habe ihn nie ausgeschalten), funktioniert wieder alles…

Ich glaub, wenn ich mal groß bin, mach ich irgendwas mit Schafen.

Helene Hegemann

Ich verspreche dem Leser dieses Blogs: ich werde nicht beim allgemeinen großen Hegemann-Hype mitmachen!

Ich verstehe nämlich diesen Hype um dieses Mädel nicht. Oder drastischer ausgedrückt: wie arm muss (Medien-)Deutschland sein, dass sie nach Charlotte Roches Feuchtgebieten das nächste seltsame Buch in den Himmel lobt, nur weil das Mädel, das eben jenes Buch geschrieben hat, es in jungem Alter geschrieben hat und die zweifelhafte Ehre besitzt einen Vater aus der Berliner Kulturszene zu besitzen. Kopfschüttelnd verfolge ich die Nachrichten und frage mich Tag für Tag, in dem die Medien von nichts anderem als Hegemann hier, Hegemann dort quatschen, schreiben und lobhudeln können, was diese an Hegemann finden.

Das “Spektakulärste” an Hegemann ist meiner Meinung nach immer noch die Tatsache, dass sie es nötig hat sich Texte zusammenzuklauen, aber das ist jetzt ja doch eher negativ. Und bitte, wen interessiert ernsthaft ein Buch mit dem unaussprechlichen, und noch schwerer zu merkenden, Namen “Axolotl Roadkill” (ein Axolotl ist übrigens ein mexikanischer Schwanzlurch und mir symphatischer als dieses inzwischen gerade 18-Jahre-alt-gewordene “”"Wunderkind”"”), in dem es um Drogen und Parties geht? Was ein geplätteter (“Roadkill” = überfahrenes Tier…) Schwanzlurch mit Drogen und Parties zu tun hat, erschließt sich mir nicht genau, höchstens, dass dieser Titel wohl in einem Drogenrausch entstanden sein muss, vielleicht auf einer Party… Die Farben (knallepink auf schwarz) sprechen wohl die Sprache von LSD, habe ich mir sagen lassen. Vielleicht sind es aber auch zu wenige Farben, und es könnte eine andere Droge sein. Ich, als bekennender nicht-Drogen-Konsument kenne mich mit so etwas (zum Glück) nicht aus.

Drogen und Parties, maßlos übertrieben: man muss sich das  mal vorstellen. Alles in allem verpackt, mit einer Story über eine 16-jährige Schulschwänzerin, die es im Leben nicht so einfach hat. Haaaach, wie schrecklich. Tschuldigung, aber sowas ist bei einigen Menschen Alltag, nur schreiben die nicht darüber! Und Drogen und Parties? – Ja, sowas gab’s in meiner Jugend auch schon, aber wieso sollte man darüber schreiben?

Christine war besoffen, wie jedes Wochenende. Sie kam am Montagmorgen übermüdet und mit Unterteller-großen Augen in das Klassenzimmer, wo sie sich erschöpft auf den Stuhl fallen lies. Christine ist 14, und hatte bereits unzählige Freunde, an das vergangene Wochenende erinnert sie sich nur in Fragmenten – also wie jedes Wochenende. Müde blickt sie sich um, immer auf der Suche nach ihren Freundinnen, die noch nicht da sind, und denen sie unbedingt erzählen muss, wie toll Mark, ihr letzter Freund vom Wochenende, denn küsst. …

Soll ich jetzt anfangen ein Buch zu schreiben, über die Beobachtungen eines Menschen, der nach jedem Wochenende über die Mitschüler-mit-Kater lachen konnte, weil er selbst stocknüchtern war? Etwas drastischer, und somit medienwirksamer ausgedrückt: “Beobachtungen eines Außenseiters: Jugendkultur” Oder bin ich zu alt dafür, und mir wird der Titel “Wunderkind” eh nicht mehr zuteil werden? – Wie jammerschade ich das nun finde! Eigentlich müsste ich das gleich verbloggen, ein Buch darüber schreiben, es mit meinem Psychologen besprechen, einen Film drehen, ein Theaterstück aufführen, und das ganze dann von meinem PR-Menschen vermarkten lassen. Halt nein, es scheitert ja schon am Psychologen, ich kann also niemals medienwirksames Geheule von mir geben, wie arm denn die Welt so sei, und wie sehr mich all dies mitgenommen hat, da mir nie einer attestieren wird, wie kaputt mich das alles machte. Haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaach! In diesem Sinne: Herr, lass Hirn regnen!

distrowatch

Nun fühle ich mich nicht nur alt, sondern uralt. Ich bin gerade mit meinem upgedateten OpenSuse nicht 100 % zufrieden, und will mir mal eine neue Distro angucken. Um mir einen Überblick zu schaffen, was es denn derzeit so alles gibt, ging ich also auf distrowatch.com und guckte mir die Rangliste an – dabei fiel mir auf: ich kenn’ diese ganzen “neuen” Distros garnicht!

Ich denke, ich werde mir mal die folgenden beiden Distros angucken:

  • Kubuntu
  • Fedora

Und vermutlich werde ich dann am Ende des Tages doch denken “alles doof” und mein OpenSuse einfach neu installieren ;-)

 Tags: ,  One Comment
Die blonden Mädchen

die blonden maedchen

Eigentlich will ich nicht viel schreiben, nur soviel: einige Dinge lösen bei mir gerade Beissreflexe aus, beispielsweise die Tatsache, dass es eine “Informatikerbarbie” gibt, oder vielmehr nennt sie sich “Software-Engineer-Barbie”. Frauen in der IT sind zwar recht schön und gut, aber SO habe ich noch keine Informatikerin rumlaufen sehen. Glitzer-Pink Laptops sind von ernstzunehmenden Informatikerinnen verpönt, die (glitzer(pink)) Laptops sind eigentlich eher aus der BWL&Gucci-Täschchen&Lipgloss-Fraktion! Dass ITlerinnen Modepüppchen sein sollen, wäre mir neu. Weder laufen sie den ganzen Tag mit einem Headset im Ohr rum (schon garnicht in glitzer-Silber-Blau!), noch mit Glitzer-Pink-Brille!

Passend dazu, und ähnlich rosa-verseucht ist derzeit die tchibo.de-Seite mal wieder: “Stilvolle Ordnung für Kleidung & Accessoires”. Damit Glitzer-Glamour-IT-Barbie ihre schicken Gucci- und Pradaschuhe auch ja ordentlich für Ken einräumen kann, damit Ken ja nicht zuhause in ein unordentliches Nest kommt! 8 Fächer für 48 Paar Schuhe! Ein Paar für jeden Tag des Monats und ein bisschen mehr. Und wenn unser ITler-Mäuschen dann brav war, Ken sie brav getäschelt hat, dann darf sie sich auch eine Handtasche leisten. DOH!!!

Manchmal frag’ ich mich schon, ob (manche) Frauen eigentlich garkeinen Stolz haben (wenn man so die Fotos auf der Tchibo-Seite anguckt)