Ich hab’ mir eine Erkältung zugezogen. Statt mir selbst läuft nun meine Nase, und das mit der Ausdauer eines gut durchtrainierten Marathonläufers. Die guten Vorsätze fürs neue Jahr (oder sowas in der Art) sind also erstmal hinfällig, weil ich schwer bettlägrig bin – äh- mich so fühle. Meine Vorsätze sind also – von Tag zu Tag neu gefasst, denn mehr als einen Tag im Voraus durchdenken lässt die Matschbirne zwischen den Ohren derzeit nicht zu – “in die Arbeit schleppen” und “irgendwie funktionieren”. Meine Ansprüche sind ebenfalls heruntergeschraubt, denn ich will nur noch 3 Dinge:
- Schlafen. Viel. Ganz, ganz, ganz viel. Also mehr als 9 h/Nacht!
- Wasser und Tee trinken. Auch ganz, ganz, ganz viel, denn ich habe die Kamelgene in mir entdeckt.
- einfach frei *atmen* können. Klappt auch ganz, nämlich dann, wenn ich entweder meine Nase gerade in einer Koalabären-anlockenden Dampfwolke im Inhalator steckt, oder ich gerade heißen Tee trinke. Aber auch *nur* dann.
Trinken (bei allem, was sich nicht “heißer Tee” schimpft) und essen fühle ich mich wie beim Tauchen: wie lange kann ich wohl die Luft anhalten? Kommt der Niesreiz vor dem Ende der Luft, oder schaffe ich es tatsächlich, den Bissen zu Ende zu kauen, ohne mich zu fühlen, als müsste ich gleich ersticken… Tolles neues Jahr. Tief Daisy ist bei mir angekommen, und nennt sich “persönliches Tief”. Und an Stelle von Muskelkater vom Laufen habe ich Muskelkater vom Schnauben. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Wirklich nicht. Die Kollegin ist übrigens inzwischen dazu übergegangen mir nicht mehr “Gesundheit” zu wünschen, sondern “Mitleid”. ^^