…kann er was erleben. Wir “verreisten” am Freitagnachmittag, genauer gesagt besuchte ich mal wieder meine Eltern. Alles fing damit an, dass ich Freitag pünktlich aus dem Büro kam, pünktlich in der Wohnung ankam, mir noch kurz ein Brötchen einverleibte, zum Bus rannte (nein, nicht ganz), und dann – wartete… 13:45 verstreicht – ein Bus fährt in Gegenrichtung weg (hier hätte der Bus in Richtung Würzburg an der Haltestelle vor dem Haus ankommen müssen), 13:50 verstreicht – man wird langsam aber sicher ungeduldig… 13:55 – immer noch kein Bus weit und breit… 13:59 – ein Bus, ein Bus! Juhu, ein Bus!!! – Der Fahrer fuhr, als ich ihm sagte, dass ich zum HBF muss, ähm – etwas zügiger – ich bekam dann meinen Zug noch rechtzeitig
Heute Nachmittag dann heimgefahren. In Ingolstadt einen Sitzplatz bekommen, obwohl Oktoberfestreisende unterwegs waren… In Nürnberg wurde es dann allerdings kritischer, was den Sitzplatz anging, aber auch dort hatten wir Glück. “Weniger angenehm” war, dass auch hier Oktoberfestreisende unterwegs waren. Das Niveau im Abteil wurde durch 2 anwesende Personen derart drastisch gesenkt, dass es einem übel werden konnte… Nein, es war eigentlich nicht nötig, dass sie erzählten (zum Glück nicht mir!), dass sie auf dem Oktoberfest waren… Betrunken, stinkend, verschwitzt, Bier trinkend, lallend und dann noch auf diesem Niveau “”"redend”"” – keine weiteren Fragen.
Von der Bahn in die StraBa und anschließend in den Bus. Im Bus dann zwei “”"Herren”"” getroffen, die den Niveaulimbowettbewerb mit oben genannten Oktoberfestbesuchern haushoch gewonnen hätten. Ich fühlte mich in eine Talkshow eines typischen Privatsenders versetzt. “Aus dem Leben von Karl und Otto.” Soooooo häufig, wie die beiden Wiederholungen in ihrem Gespräch hatten… Junge, das ging mal garnicht! Und im Bus Bier saufen… Dummerweise sind die an der selben Haltestelle ausgestiegen wie wir, was mir dann einen blöden Kommentar einbrachte, als ich mit Reisetasche rumlief… *brrrr* In dieser Situation war ich echt froh, dass ich Bücher über Deeskalationsstrategien las. “Ignorieren, selbstsicher weitergehen”. Es blieb bei einem einzigen Kommentar. Anders wurde es mir schon so ein bisschen…