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Tag 0: Gelandet

Am Zielort angekommen, gegessen, hundemüde/vollkommen erschöpft. Schön war’s. Selbst die Fahrt :-) Entspanntes auf-der-Landstraße langtüdeln, nachdem um 16:38 dann mal an der Uni losgefahren wurde. Eigentlich wollt’ ich “max. 15 Minuten” bei jemandem vorbeigucken, wurde dann irgendwie länger. Als “Druidin” wurde ich dann auch noch bezeichnet, da die letzten paar Tage mein unglaublich bescheidenes, einzigartiges seltenes (ein Kollege hat da definitiv auch Talent für), sagenhaftes, grauenhaftes Hard- und Softwarekarma zuschlug – pffffff! ;-) Eigentlich wollte ich ja bereits um 14:30 aus Würzburg raus sein, und spätestens so 18 Uhr am Zielort ankommen, aber bis 12:45 wars erstmal stressig auf der Arbeit, dann kurz Mittag essen und dann mit einem Kollegen gequatscht, was den Stress von 0715-1245 deutlich verminderte ;-)

Unterwegs Halt gemacht in Muhr am See, das in Ansbach gekaufte Sandwich vertilgt, und ein Eis gefuttert, dann weiter gefahren in Richtung Nördlingen/Donauwörth. Auf der Strecke fiel dann das Schloß Harburg ins Auge und wollte noch “besichtigt” werden – einige nette (so glaube ich) Fotos gemacht, gemütlich weitergetüdelt und letztendlich nach 4,5h oder ca. 3h reiner Fahrtzeit dann am gewünschten Ankunftsort gelandet.

Nun noch Duschen und dann eeeeeeeeeeeendlich! pennen. Ich habe mich schon länger nicht mehr so sehr auf ein Bett gefreut wie heute.

Achja: die Strecke Gunzenhausen -> Nördlingen/Donauwörth ist erstaunlich weit weg vom Schuss. Eine erfrischend geringe Menschendichte, teilweise nur Felder, Wiesen, Wälder. Hach, ist das herrlich – nach dem Menschenüberdruss der letzten Wochen.

Zensursula zur Gebärmaschine Frau

Wuuuuunderbar, was die Frau von der Leyen wieder für ‘nen Bullshit polemische Phrasen von sich gibt… Diesmal zum Thema “Kinderlosigkeit” und “zurückgehende Geburtenraten”

Es gebe „eine Tendenz zu einer etwas höheren Kinderlosigkeit“, erklärte die Statistikerin Bettina Sommer.

Aha. Schön. Etwas höher.

Ministerin von der Leyen erklärte, höhere Bildung und Kinder seien in Westdeutschland viel zu lange für Frauen unvereinbar gewesen. „Sie mussten sich entweder gegen den Beruf oder gegen Kinder entscheiden. Dies muss sich ändern“, sagte die CDU-Politikerin.

Aha. Schön. Will sie woher wissen? Soll sie sich doch mal um ganz andere Probleme kümmern. Ich hätte da welche, z.B. die Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Familie/Partnerschaft. Oder von Job und Partnerschaft/Familie… Anyway, ist unsere Obermutti Zensursula von der Leyen schonmal auf die Idee gekommen, dass es tatsächlich Frauen geben kann, die – im Gegensatzu zu ihr – nicht zu einer Gebärmaschine umfunktioniert werden wollen? ICH will KEINE Kinder. Punkt. Aus. Und DAS ist meine Entscheidung, alleine meine.

Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei die Grundvoraussetzung dafür, „dass Frauen auch die Kinder bekommen können, die sie sich wünschen“, erklärte von der Leyen. Die Verknüpfung von finanziellen Leistungen wie Elterngeld und gestaffeltem Kindergeld mit guten Kinderbetreuungsangeboten und einer Arbeitswelt, die jungen Mütter und Vätern Freiräume und Perspektiven biete, sei alternativlos.

1) Katalogbestellung? Kind aus der Konsorte? “Blaue Augen, schwarze Haare und wenn es mal groß ist, soll es vollschlank sein”.

2) siehe oben: Wissenschaftler. Nicht-Vater-werden-können-weil-keine-Zeit-zum-Frau-suchen. Arbeitswelten für ALLE verbessern. Aber das ist ja nicht Job einer Familienministerin. Schon garnicht von einer, die lieber tieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeef in die rhetorische Trickkiste langt und Sätze von sich gibt, die vor Schmalz nur so triefen… Widerlich!

Fotosalatsortierung

Nachdem ich gestern Abend einen mittelschweren bis schweren Anflug von “mir fällt die Decke auf den Kopf, und muss hier raus und brauche was zu tun!” hatte, sind petschge und ich mit Kamera + Stativ bewaffnet in die Würzburger Innenstadt gezogen. Die “Ausbeute” kann sich denke ich sehen lassen:

Würzburg Forum, Pseudo-SW Marktgarage Würzburg Würzburg, Forum Würzburg, Marktplatz Würzburg, Castellbank Würzburg, Forum und Marktplatz mit Baustelle Würzburg, Marktgarage Würzburg, Falkenhaus

Würzburg, Marienkapelle Würzburger Hofbräu Würzburg, Martkhalle

Die Gelegenheit habe ich auch genutzt um gleich noch meine Flickr-Seite anzupassen, und den Fotosalat mal etwas zu entwirren ;-)

Wenn Werbung weh tut

werbung_tut_weh_20090720Ohne Worte ;-) Es war einfach nur Hand->Kopf *klatsch*

Ausgleichsjob

302149_R_K_B_by_Sebastian-Behm_pixelio.deHeute ist so ein Tag: vollkommen zum Wegschmeißen und vor-Wut-laut-schreien & Telefon-aus-dem-Fenster-werfen.

Wir waren am Abend auf dem Kiliani (=Volksfest. Für die Nicht-Würzburger) und guckten nicht nur leute.tv, und fuhren so ein paar Dinge, sondern wir standen auch herum, futterten und mir fiel dabei ein Schild auf:

Mitreisender für Geisterbahn gesucht

Wenn ich mir so überlege: kleine Kinder, Jugendliche, Rentner und Sonstige erschrecken… So als Ausgleich zum stressigen IT-Bürojob… Homeoffice: IT-Job und ansonsten quer durchs Lande ziehen mit einer Geisterbahn… IT-Job für die Augenringe, Augenringe für die Geisterbahn… Das klingt doch nach einem erfolgsversprechenden Konzept, das ich wirklich mal genauer durchdenken sollte… Und natürlich: Leute erschrecken! Buh!!!

Bild: © web189/PIXELIO