Tag 3:
Am Freitag, den 13. Juni machten wir eigentlich nichts Spektakuläres. Wir Schwammen/lagen am Strand und fuhren Abends nach Port d’ Alcudia, wo wir uns an den Strand setzten und sonst noch Eis futterten.
Tag 4:
Am Samstag, den 14. fuhren wir dann über Arta/Capdepera in Richtung Son Carrio (wohin wir eigentlich garnicht wollten, aber nachdem wir uns leicht verfahren haben, weil wir zu spät abgebogen sind, landeten wir eben dort…) – dort machten wir erstmal einige Fotos und vertraten uns etwas die Füße.
Anschließend folgten wir dann dem Wegweiser nach Cala Millor, wo wir ursprünglich hinfahren wollten. Dort angekommen, stellten wir fest: es gibt in Cala Millor v.a. eines: gaaaaaanz viele bekloppte Fußgänger, die in den meisten Fällen Touristen waren, genausoviele bekloppte Autofahrer und wenig Parkplätze. Also: Parkplatz gesucht, irgendwann einen gefunden, und uns dann aufgemacht um unsere knurrenden Mägen zu füllen.
Es stellte sich als garnicht so einfach raus in einem Touristenghetto Hochburg des Tourismus ein Restaurant zu finden, das zu annehmbaren (sprich: bezahlbaren) Preisen Essen an uns verkaufen wollte. Irgendwann fanden wir dann ein solches Restaurant. Paella mixta sollte 11.50 Euro kosten. Bestellt. Während wir auf die Paella warteten (wir bekamen sie dann “irgendwas über 1 h”) konnten wir dem spanischen Ober beim Bestellungen aufnehmen und bringen zugucken. Dieser flirtete so ziemlich alles an, was irgendwie weiblich war, sehr zu unserer Belustigung… Beim Bezahlen stellten wir fest: die Angabe “11.50 Paella” bezog sich auf “pro Person”. Für diese RIESENportion Paella für 2 Personen (Durchmesser: ca. 40 cm) eigentlich irgendwo angemessen, wenn auch ein “pro Person” bei der Preisangabe sinnvoll gewesen wäre.
Mit vollem Magen (“Ugh, ich ess die nächsten Tage nichts mehr”) fuhren wir weiter. Laut Landkarte sollten irgendwo zwischen Cala Millor und Sa Coma ein “Africa Zoo Reservat” zu finden sein – am Ende der Straße befand sich auch ein entsprechendes Schild, das uns lotste.
Der Eintritt sollte 15 Euro kosten – ein happiger Preis. Trotzdem beschlossen wir, uns das Ganze anzusehen und mit dem Mietwagen durch das Gelände zu fahren. Auf dem ca. 40 ha großen Gelände findet sich alles Mögliche an Tieren wieder: Gnus, Affen, Flamingos, Nashörner, Zebras… – und ein Streichelzoo, wo wir dann erstmal mit einem spanisch- und englischsprachigem Papagei flirteten
Auch süß waren zwei Kakadus, von denen einer den anderen (kleineren) unter seinen abgespeizten Flügel versteckte und die beiden schmusten
Langsam wurde es Zeit zurück ans Hotel zu fahren, und wir wählten eine bessere Route als über den Hinweg: zurück ging es über Manacor, Santa Margalida nach Ca’n Picafort.
NEIDNEIDNEID
Interessant wozu man die GoogleMaps so alles brauchen kann
Hehe, ja. Oder die “persönlichen Karten” – siehe die Karten mit eingezeichneten Routen am Strand entlang