Ich liebe es, wenn Reiter so unglaublich stolz auf die Abstammung ihres Pferdes sind – das hört sich dann an wie folgt:
Er stammt ab von Ramiro, einem ganz bekannten Vererber im Springsport. Er ging bis vor 2 Jahren L/M-Springen problemlos, dann erstmal nur Gelände.
Ist ja schön, dass er Talent hat und ihm springen Spaß macht, aber zum Geier: wen interessieren Papiere?
Es sind nicht nur Reiter, sondern in erster Linie mal alle Züchter.
Aber vor allem im Sport wird sehr darauf geachtet, daß das Tier und nicht blos Pferde eine tadelose Abstammung haben von Tieren, die gewisse Leistungen erbracht haben.
Das west auf eine gewisse Qualität des Tieres hin und im Endeffekt bestimmt es den Preis des Tieres.
Das mag sich jemanden verschließen der an keinen Wettkämpfen mit Tieren teilnimmt und ich mag es auch nicht besonders aber so ist das nunmal. Ein Profi kauft nun das Werkzeug mit der besten Qualität bzw. Ruf und hier sind es Pferde bei anderen halt Autos.
Gruß
Francis
Naja, Profis schon. Aber Freizeitreiter, die gerade mal ihr Pferd 2 Jahre nur im Gelände geritten haben? Und dann den Preis, den eine RB zu bezahlen hätte, an Hand der Papiere ausrechnen? *am Kopf kratz*
Im “großen Sport” würde ich das ja noch verstehen und bei Züchtern verstehe ich es auch, aber wenn Privatmenschen ohne wirkliche Turnierambitionen dann anfangen von “ohhhh, mein Pferd stammt von dem und dem ab” zu trällern, stellen sich mir die Nackenhaare auf…
Ja dieses Gesockse kenne ich auch.
Solche Leute sollten sich besser einen Ferrari leisten als ein Tier, zumindest in der Regel.