Had a bad day

February 4th, 2008 || 0 comments

Ein Tag, der wie geschaffen dazu ist, am Ende Amok zu laufen, setzt sich wie folgt zusammen:

  1. Man wacht auf, hat Mist geträumt, und fühlt sich wie einmal mit dem Panzer überfahren
  2. Man kommt 1,25 h später als normal in die Arbeit (was nicht schlimm ist, dank Überstunden und Gleitzeit), ist immer noch genervt, depri etc.
  3. 2 Kollegen sind vorhanden. Zwei. Der Rest ist entweder a) im Urlaub, b) krank, oder c) unauffindbar verschollen
  4. Man versucht einen Termin mit $Büro auszumachen, und stellt fest, dass dieses heute und morgen geschlossen hat (ich hasse Fasching!)
  5. Die Arbeit, die man bespricht, hat eine Deadline in ~2 Wochen, ok – es ist schaffbar, aber viel Arbeit. -> Zeitdruck
  6. Mittag ist zu spät, weil die Kollegen Mittag verpeilen -> der Magen knurrt³
  7. Man findet Bugs en Masse.
  8. Der Server ist irgendwann nimmer erreichbar und mein Freund antwortet nicht auf die Mail, die ich schickte um Bescheid zu sagen, wann ich Arbeit aushab (was von essentieller Bedeutung ist, weil man sich noch treffen mag)
  9. Als man (später als gewöhnlich) die Arbeit verlässt, stellt man fest: es ist nicht nur abartig kalt, sondern auch schon wieder dunkel. -> Bäh.
  10. Man fährt zum Blumendealer: “heute morgen ausverkauft”.
  11. Man fährt zum nächsten Blumendealer, findet keinen Parkplatz, außer um die Ecke, also ca. 2 Gehminuten entfernt. Stellt das Auto ab. Läuft zum Blumendealer. Und hört noch einen Schlüssel, der umgedreht wird. Herzlichen Glückwunsch, dieser Laden wurde soeben abgeschlossen
  12. Man fährt zum nächsten Blumenladen: unterwegs begegnet einem eine Gruppe Kinder. Mit bösen Vorahnungen bestückt drückt man den Knopf des Schlosses des Autos zu. Und richtig: die Kinder kommen aufs Auto zugestürmt. Links einer, rechts mehrere. Sie versuchen mein Auto anzusprühen. Ich dränge den linken Typen ab (SCHADE, dass man den Leuten nicht über die Füße fahren darf, ich hätte dazu mal SOWAS VON LUST GEHABT!!!) und komme doch noch “Farbenfrei” durch diese Kinderansammlung. Kleine Idioten.
  13. Man ist im nächsten Blumenladen und bekommt gesagt: “heute ausverkauft, morgen wieder”.
  14. Man fährt heim, und stellt fest, dass der Server wieder lebt, dass man zwei Anrufe in Abwesenheit bekommen hat und dass sein Freund keine Mails bekommen hat.
  15. Man beschließt heute nichts mehr zu beschließen, weil eh alles schief geht, ignoriert den knurrenden Magen, die Augenschmerzen, den Schnupfen, und hofft darauf, dass einen der Blitz trifft. Oder die Welt spontan in die Luft fliegt. Oder man genug Ammo bekommt um die Probleme der Menschheit mit einem Schlag (oder vielmehr: mit einem großen Knall) zu lösen – schade, dass dabei die Erde mit draufginge. *hrmpfz*

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