Definition PWS:
Als ernstzunehmende Erkrankung ist kürzlich erst das Präweihnachtliches Syndrom (auch Präweihnachtssyndrom, PWS) bekannt geworden.
Es äußert sich v.a. in den letzten Tagen vor Weihnachten, wenn die Betroffenen das unausweichlich näherrückende Fest als Bedrohung ansehen. Besonders betroffen sind laut neuesten Erkenntnissen v.a. Leute mit unzureichender sozialer Bindung, oder Singles, wobei sagen kann: es befinden sich in allen sozialen, und sonstigen Schichten Opfer dieser saisonal bedingten Erkrankung, Tendenz: stark zunehmend.
Als Auslöser dieser Krankheit werden nicht nur die sozialen Umstände in Betracht gezogen, sondern in hohem Ausmaß auch die Umwelteinflüsse – so können beispielsweise bereits im Oktober aufgestellte Weihnachtsnikoläuse, bunte Lichterketten, Jingle Bells als Kaufhausbeschallung und sonstige verfrüht einsetzende Weihnachtsduselei bei der gefährdeten Zielgruppe erste Anzeichen von PWS auslösen.
Die Symptome der Krankheit sind:
- Ignoranz und Lustlosigkeit, v.a. gegenüber Feierlichkeiten
- erhöhter Schokoladen- und sonstiger Süßkrammißbrauch
- verminderter Antrieb, der allerdings auch ins Gegenteil (“Weihnachtsstress”) umschlagen kann
- erhöhtes Kuschel- und Liebesbedürfnis
- schlechte Laune, bis hin zu Depressionen, dem Gefühl der Illusion
Abhilfe gibt es nicht. Der Betroffene leidet, bis das Fest letztendlich überstanden ist. Mit oder ohne Weihnachtstrauma, was als Folgeerkrankung in Betracht gezogen muss.
In diesem Sinne schonmal: “Fröhliches Fest”
(Bildquelle: pixelio.de)