… find ich zum schreiend davonrennen, auch wenn sie lecker sind! NICHT. IM.OKTOBER!!! Nicht nur, dass man daran erinnert wird, dass das ach-so-tolle-und-wichtige-und-Überhaupt Fest-des-Jahres und Fest-der-Liebe vor der Türe steht (so in 2 Monaten und ein paar Tagen ist es wieder soweit, dass man sich mit seiner Familie trifft, auf heile Welt macht/machen muss und sich “Frohe Weihnachten” wünscht)… Nein, man wird auch noch daran erinnert, dass die Menschen da draußen vor deiner und meiner Haustüre immer bescheuerter werden. “Schaaaaaatz, sag’ mal, hast du für Klein-Evi schon einen Nikolaus?! *flöt* Und was ist denn mit Klein-Hugo-Erwin? Wollte dieser nicht einen aus Trüffel mit Marzipan und weißer Schokolade? Hach, wir müssen noch die Einkäufe für Tante Trude erledigen, die hat immer so einen exklusiven Geschmack, da weiß ich nie, was ich ihr schenken soll. Oh mein Gott. *theatralisch zusammenbrech*”
Ja, richtig: ich mag das Weihnachtsgefrumsel und -gebrumsel nicht. Schon garnicht, wenn es in Konsumwahnsinn ausartet und eigentlich ein besserer Vergleich für Erwachsene ist: “Mein Gehalt ist aber größer als deins, deswegen sind meine Geschenke teurer. Ällibätsch.” Wochenlang vor Weihnachten wird kopflos durch die Läden gerannt, und hier ein Geschenk, dort ein Geschenk gekauft, ohne sich darüber Gedanken zu machen, was dieses komische Fest eigentlich war.
Nein, ich meine jetzt nicht die “christlichen Werte”, denn diese gehen mir gelinde gesagt sonstwo vorbei. Ich rede davon, dass es mal eine Zeit war, die dazu genutzt werden konnte, um zur Ruhe zu kommen, abzuschalten, gemütlich irgendwo Plätzchen auszustechen und in Ruhe!!! (verdammt, bin ich der einzigste Mensch, in dessem Sprachwortschatz “in Ruhe” noch vorkommt?!) seinen ganzen Kram bzgl. Weihnachten zu erledigen. Ja, Geschenke kaufen gehört irgendwo dazu. Und über den Weihnachtsmarkt schlendern. Aber nicht rennen. Und nicht nur um sich die Birne volllaufen zu lassen (macht ihr da draußen eh zu oft)
Außerdem kann man im November, Dezember und Januar prima Winterschlaf halten, sprich: sich dem Wetter angemessen bewegen: vom Bett in die Küche und dort mit einem grooooooßen Becher heißer Schokolade oder Kaffee (Kombination gerne gesehen) ins Büro, wo man am Ende des Tages den umgekehrten Weg wieder einschlagen kann: Büro->Küche->Bett
Genau. Das wollt’ ich sagen: Keine Schokonikoläuse im Oktober!
Bildquelle: pixelio.de


Kommentare
owl: *neid* Ich glaube das Ruhigste und Dunkelste,...
Mao-B: Dann solltest Du mal hoch auf die friesischen...
owl: Ja, eben, normal… Aber dennoch –...