Ich habe mitunter komische Ideen, v.a. wenn ich Auto fahre. Manche dieser Ideen hatten zum Glück schon kluge Köpfe außer mir, sodass man rein theoretisch nur noch die umgesetzte Idee kaufen kann… Theoretisch.
Idee
Der Wunsch nach…
Ein portables, leichtes, schickes, handliches Gerät, dass einem – möglichst netzunabhängig – genug Strom liefert um einen Akku (eines angeschlossenen Geräts, sprich: z.B. MP3-Player, Handy) aufladen zu können.
Man nehme
Akkus entsprechender Speicherkapazität, Adapter (USB, Motorola, Nokia, Siemens, <insertmarkehere>) für Handy, MP3-Player, Stromversorgung der Akkus über: USB, Netzteil, KFZ-Ladegerät, Solarzelle(n)
Umsetzung
Nach der Google-Recherche
…war ich schlauer: Es gibt scheinbar eine Firma, die neulich ein ähnliches Gerät entwickelt hat und auf den Markt geworfen hat.
Unglücklicherweise findet man nirgendwo Tech-Specs (technische Spezifikationen). Man erfährt, dass es verschiedene Adapter gibt, dass es sich um einen NiMH-Akku handelt, und dass das Gerät nicht nur via Solar-Modul geladen werden kann, sondern auch via USB.
Anruf, Teil I
Nachdem ich gestern keinen Menschen mehr ans Telefon bekommen habe, versuchte ich mein Glück heute bei der angegebenen Telefonnummer, wo ich erstmal an die Hotline weitergerreicht wurde…
Die Hotline… Ohweh, die Hotline… War leider keine technische Hotline und mit dem neuen Produkt nicht wirklich vertraut. Meine Fragen, die eigentlich nicht wirklich schwierig zu beantworten gewesen wären, würde man sein Produkt besser kennen, hatte irgendwie nicht so wirklich Peil von dem, was sie sagte – und noch weniger von dem, was ich fragte…
Mich interessierte natürlich erstmal die Kapazität des Akkus, weswegen ich nachfragte. Als Antwort erhielt ich “voll”. *hüstel* Nunja, das war wieder einer der Beweise, wieso Techies mit Nicht-Techies nicht reden sollten…
Wirklich schlauer, was die Kapazität (die im Übrigen in Amperestunden (Ah) angegeben wird) anbelangt.
Nach Nachfragen beim Produktmanager murmelte die gute Frau am Telefon etwas von 100 mA und Solar. Was genau sie damit meinte, weiß ich immer noch nicht…
Nachdem ich noch wissen wollte (wo die Kommunikation offensichtlich eh nicht klappte), über welchen Zeitraum ein Gerät (MP3-Player, bei dem ich sogar noch die Verbrauchsdaten nannte) durchschnittlich “betrieben” (also geladen) werden kann, verwirrte ich sie vollends und erklärte das Gespräch als gescheitert…
Ich bat sie dann noch, mir die Tech-Specs via Mail zu schicken. Erhalten habe ich keine Tech-Specs, sondern den Text, den man auf der Website nachlesen konnte. D’OH! Ich glaube ich versuche das morgen nochmal. Via Mail. Und hoffe darauf, dass die Mail an die technische Entwicklung oder sonst eine technik-affine Abteilung geleitet wird… *seufz*