Männer-Special

August 12th, 2007 || 0 comments

Nachdem ich kürzlich über meine Backups vom alten Blog gestolpert bin, hab’ ich aus den Texten mal ein kleines Männer-Special zusammengestellt… Diese Texte entstanden im Jahre 2005, weswegen sie nicht den aktuellen Stand wiederspiegeln, jedoch an Bezug zum Thema “Mann” wohl nicht wirklich an Aktualität verloren haben, wie empirische Studien im Bekanntenkreis und auf der Straße hin und wieder bestätigen…

DISCLAIMER: Wer Zynismus findet, darf ihn behalten. Ich muss sagen: ich habe mich weiterentwickelt… Was man von so manchen Männern vermutlich nicht behaupten kann – und ich froh bin, dass diese Männer nichts mehr in meinem Leben verloren haben.

Was soll’s – dann halt nicht – es gibt noch denkfähige Leute (auch Männer) da draußen. Zum Glück. An dieser Stelle: nicht ihr, die denkfähigen Kerle, seid mit diesem Post angesprochen. Meine Meinung zu euch kennt ihr. Also tut mir bitte den Gefallen, und fühlt euch nicht angegriffen. Danke.

Ich fürchte nur beim durchschnittlichen (autofahrenden) Mann (aka: der Masse der männlichen Bevölkerung, die einem so auf der Straße begegnet) trifft meine Meinung immer noch ins Schwarze. *auf empirische Studien verweis*

Das Leiden der Frauen: Männer

owl | 25 September, 2005 21:56

Männer – das sind diese Menschen, denen es in einer Tour gelingt Frauen um den Verstand zu bringen.

Nur ein einziger Mann wird benötigt um das weibliche Wesen dazu zu bringen alles fallen und liegen zu lassen, in Tränen auszubrechen oder sich von der Brücke zu stürzen. Dann gibt es wiederum Exemplare der männlichen Gattung, die den Frauen nicht Kummer, Kopfzerbrechen und Kotzen bereiten, sondern das Leben dieser seltenen, da glücklichen, Frauen, bereichern und verschönern – unglücklicherweise sind diese Exemplare Mann meistens schwul – oder bereits vergeben, was Frau dann wiederum in eine existenzielle Krise stürzt, in der nur eines hilft, nämlich der Gang zum nächsten Psychiater. Alternativ kann Frau natürlich sich an der Schulter des schwulen – oder vergebenen, guten Freundes ausheulen und einen guten Gesprächspartner findet, bis sie sich in den nächsten, greifbaren Mann verliebt.

Dieser, falls er weder schwul, noch vergeben ist, ist dann leider oftmals nicht der heiß herbeigesehnte Märchenprinz, der der Frau die Welt zu Füßen legt, die Sterne vom Himmel pflückt oder gar für sie kocht – um einmal auf weltlichere Dinge zu sprechen zu kommen, sondern meistens ein phlegmatisches, verwöhntes Muttersöhnchen, das nicht einmal gelernt hat, dass es seine Unterhosen nicht bügeln muss, da sie bei Konferenzen – während denen er im Übrigen das einzige Mal des Tages seinen Mund öffnet um diesem Worte zu entlocken – nicht gesichtet werden. Die sauber gefalteten, weißen Tücher, die dieses Exemplar Mann all-abendlich über seinen Bussiness-Anzug ausbreitet, sind ebenfalls ein Mitbringsel aus dem “guten Elternhause”, genau wie die Ansicht, dass die Frau das Lustobjekt und v.a. – der Mutterersatz ist.

Aus diesem Grunde hat die Frau sämtliche Rollen der Mutter zu übernehmen: einkaufen, Kochlöffel schwingen, Haushalt in Gang halten, und dem armen, geschundenen Mann (der im Übrigen schon ein Auge auf die “Team-Assistentin” geworfen hat) seine braunen Plüsch-Pantöffelchen an die Couch zu bringen, nachdem er die in mühevoller Kleinarbeit zubereitete Speise heruntergeschlungen hat um sich den Abend mit der Tagesschau und einem inhaltslosen Spielfilm zu vertreiben.

Das Weibchen, von Natur aus ein eher kommunikativ ausgerichtetes Wesen, darf während dieser Zeit (also der kompletten Zeit zwischen “von Büro zurück” und “zu Bett gehen”) das gestresste Objekt Mann nicht ansprechen, da es ihn bei der Verfolgung der Unterhaltung zweier Plüschelche in der TV-Werbung stört. Nachdem die Elche ihre Kommunikation beendet haben, der Mann müde ist, die Kinder zu Bett gebracht sind (natürlich von der Frau) und sein tägliches Bierchen geleert hat, ist er bereit sich in das geheiligte Schlafzimmer zu begeben, wo er von der Frau erwartet sich zu ihm zu legen.

Frauchen, dumm wie es ist, bricht nicht aus diesem endlosen Trab der Demütigungen und Langeweile aus, sondern lebet unglücklich und unzufrieden bis an das Lebensende mit ihrem Pascha – sofern sie nicht von diesem durch ein jüngeres Stück Fleisch (“Team-Assistentin”) ersetzt wird.

Giftige Grüße,
das Eul

Des Mannes liebstes Stück: Autos

owl | 26 September, 2005 15:22

Kennt ihr sie auch, diese Männer(?), die nur eines zu kennen scheinen – nämlich ein ganz bestimmtes Pedal bis zum Anschlag durchzutreten, sodass eine richtige, tiefe Kuhle im Bereich dieses Pedals entsteht? Männer, die “Benzin im Blut” haben?

Männer, die 2 Meter Abstand zur Stoßsstange des Vordermannes/der Vorderfrau halten um dann beim leichten Zucken des rechten Fußes des Fahrzeugführers des vorausfahrenden Autos volle Kanne in die Eisen steigen zu müssen, sodass die Reifen quietschen und die Straße eine unwiederrufliche Markierung mit schwarzem Gummi der Reifen bekommen?

Männer, die sich tierisch darüber aufregen, dass der Opi/die Omi nicht schneller fahren, aber im gleichem Atemzug mit heruntergelassenen Scheiben und laut aufgedrehter Musik-Anlage ihres Autos Proll-like durch die Stadt “cruisen” un den Verkehr aufhalten?

Männer, die alles besser wissen und besser machen, als das “dumme, unfähige Weibchen”, das neben ihnen sitzt und dann im Winter im Straßengraben liegen? – Ja, ich mag sie, diese Straßen-Rowdies, die mit ihren PS-Protzen angeben müssen und ihre offensichtlich fehlende Gehirnmasse (für den männlichen Leser: Intelligenz ist hiermit gemeint) kompensieren müssen.

Männer und das Prinzip

owl | 27 Dezember, 2005 19:37

Wieso geht es bei Männern immer um das Prinzip? Was meinen sie damit? Wie viele Streits wurden schon wegen des “Prinzips” von irgendwas gefochten? Wieso zum Teufel kriegt Mann es nicht fertig die Dinge beim Namen zu nennen, sondern statt dessen verschanzt Mann sich hinter einem unbedeutenden – und bei einem Streit verdammt einprägsamen – Wort: PRINZIP!

Wollen Männer damit sagen, dass sie keine Lust haben zu differenzieren und/oder nachzudenken? Oder dass Frau eigentlich Recht hat und sie sich diese Schande eigneltich nicht eingestehen wollen? Oder ist es letztendlich nur einne Reaktion auf eine komplett biologische Ursache, die in einer genetischen Verankerung liegt?

Und: wie kann Mann sich über komplett kleinlichen Kram aufregen, bei dem Frau noch nicht mal mit den Wimpern zuckt?! Auch aus Prinzip?!!! – Eines lerne ich jedoch langsam (nach so ca. 2,5 Jahren Zusammenleben mit meinem Freund) – “aus Prinzip” ist quasi eine Antwort, die man in jeder Lebenslage von sich geben kann, ohne nachzudenken, zu differenzieren – und ohne dass das männliche Gegenüber einen schräg anguckt.

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