War gerade über 1,5 h auf dem Zahnarztstuhl. Nun wünschte ich, ich wäre eine Nacktschnecke.
Nacktschnecke – WTF?!
Ganz einfach: schonmal Nacktschnecken mit Zähnen gesehen? Geschweige denn welche, die einen Zahnarzt (oder schonmal einen Zahnarzt für Nacktschnecken) , benötigen, gesehen? – Nein? – Gut, ich nämlich auch nicht.
Wenn die Viecher von Feinden (Füßen, Autos, Fahrradreifen, Getier…) “angegriffen” werden, ist die Chance recht groß hinterher platt zu sein. Nacktschneckenhackfleisch, Nacktschneckenmuß. Choose your weapon…
Oder besser: je nach Gegner besteht eine mehr oder minder starke Zersetzung des Körpers dieses Tieres. Bei Kinderfüßen z.B. könnte eine theoretische Chance bestehen, dass das Tier hinterher noch lebt. Ist halt von einigen Kriterien abhängig, beispielsweise Gewicht, Aufprallwinkel und damit die Verteilung des Gewichts, … – eeeeeek, stopp!!!
Vielleicht überlebt die Schnecke mit körperlichen Schäden, vielleicht sogar ernsthaften körperlichen Schäden, aber sie könnte lebendig sein. Stellt sich mir die Frage: Wie fühlt sich eine körperlich nicht mehr ganz unversehrte Nacktschnecke? Kann man das fixen? Wie lange benötigt der Körper einer solchen Schnecke um sich zu erholen? Verkürzt sich die durchschnittliche Lebensdauer eines solchen Tiers durch Kollision mit Feinden und wenn ja, um welche Zeitspanne?
Zugedröhnt
Genau. Kommen wir auf den Teil des Links zu sprechen, der mich zu solchen Gedanken veranlasst: Ich war beim Zahnarzt und ich hatte Löcher im Zahn.
Da ich ein gewisses Talent dafür habe, Betäubungsmittel zu ignorieren (sprich: einfach garnicht darauf anzusprechen), wurden mir 3????? Spritzen, die ich sicher weiß, dass mir gegeben wurden, gesetzt. Ich fühlte noch 2 weitere Pieckser und Drücker, allerdings war ich da fast weggetreten, sodass ich nicht klar sagen kann, ob es nicht noch weitere Spritzen waren. Nunja. Immerhin wirkten die Spritzen diesmal. Noch…
Immerhin fühl’ ich mich nur wie ein Hamster auf Drogen. Seh auch so ähnlich aus. Rechte Wange: Mumps. Nunja, nicht ganz. Und die Betäubung lässt langsam nach, nach einer halben Stunde, vor der ich aus dem Behandlungsraum geflüchtet bin… Leider kehrt damit mein Schmerzempfinden zurück und ein Blick in die Kristallkugel verrät mir, dass ich heute besser keinen Piep mehr von mir geben sollte.
Als ich vorhin in den Spiegel guckte, starrte mich ein Gespenst an: weiß, aber richtig! Meine Zähne allerdings eher weniger, diese haben an zwei Stellen (logischerweise genau die Zähne, an denen gebohrt wurde) rote Blutkrusten. Könnte durchaus der Grund für meinen Blutgeschmack im Mund sein. *seufz*
Was ich eigentlich sagen wollte: ich bitte schonmal im Voraus (und im Nachhinein, weil ich bereits diesen Post verbrochen habe) die heute von mir verbrochenen Posts zu entschuldigen. Ich bin schlichtweg platt und zugedröhnt, außerdem krieg’ ich mit Abbau der Betäubung Kopfschmerzen. Tierische. Und nächste Woche muss ich nochmal zur Kontrolle hin – ok, kein Bohren, aber Kontrolle reicht mir… *Freude* :´( I believe I can flieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee! *augenroll*
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