Archive for » June 27th, 2007«

Ausfälle von Diensten entgegenwirken

SSH, Apache, Postfix – laufen oftmals auf Servern und neigen mitunter dazu, auszufallen. Problematisch, wenn der Admin pennt, aber die Kunden auf das System zugreifen wollen, beispielsweise in Onlineshops. Kleines Script, dass im 2-Minuten-Takt die angegebenen Dienste auf Lebenszeichen prüft, ggf. neustartet – und in einer Datei mitprotokolliert wann sie ausgefallen sind.

more…

Google-Vortrag an der TUM

Wie berichtet, hab’ ich mich heute zum Google-Vortrag nach Garching begeben…

On the road – auf nach Garching

Meine Mum hatte mich erstmal mit den Worten “Orkanwarnung” aus dem Tiefschlaf gerissen. Der Orkan stellte sich als etwas Wind mit ein paar stärkeren Böen raus. OK, Gegenlenken musste ich bei 150 km/h auf der Autobahn dann doch hin und wieder, aber net schlimm, aber:

Ohwei, was war das denn bitte?! Ist heute Tag der unfähigen Autofahrer? Es war furchtbar, was so einige Leute zusammenfuhren… Hinfahrt: ca. 45 Minuten gebraucht, was bedeutete: kurz nach 16 Uhr auf dem Gelände/Forschungsinstitute der Technischen Universität München gelandet – äh – angekommen. Ich konnte es mir dabei nicht verkneifen kurz über das Gelände zu fahren und mich dort etwas umzusehen…

Anschließend den Parkplatz aufgesucht, geparkt (ach nee), und zum Mathe-Informatik-Gebäude gelaufen, welches ich bei der vorherigen Erkundungsfahrt schon entdeckt hatte. Will heißen: wo das Gebäude ist, wusste ich prinzipiell. Allerdings nicht, wo der Vortrag ist, da wusste ich lediglich, dass dieser wohl im Hörsaal 1 stattfinden soll, also durchgefragt, vielmehr: die ersten Leute, die mir über den Weg liefen (ok, genauer gesagt lief ich ihnen über den Weg, da sie dastanden) und die aussahen, als wären sie mit Technik nicht unvertraut, angequatscht und gefragt. Informatiker waren es zwar nicht, aber sie wussten immerhin mehr – achja, wieso tragen Physiker Adminspotting-T-Shirts? (genauer gesagt trug einer der vier Menschen das) Tarnung?

Warten – auf das Ende der vorherigen Vorlesung… Laptop auspacken, sich mit Laptop auf den Boden packen, und versuchen irgendwoher Netz zu bekommen. Am Morgen hatte ich ja noch eben WLAN unter Linux zum Funktionieren bekommen – Kunststück, war ja auch so viel zu tun, hatte es nur nicht eingerichtet. Jedenfalls bekam ich zwar Signal, aber kein offenes Netz…

Nun gut, wozu hat man PDFs auf seinem Laptop? Zwischenzeitlich sammelten sich viele seltsam nicht-seltsame Menschen vor dem Hörsaal. Da ich keinen Wert darauf legte diesen Menschen Gesellschaft zu leisten, schlich ich erst so ziemlich am Ende in den Hörsaal.

Google-Vortrag

Nichts wirklich Neues hat der Vortrag, welcher im Übrigen auf Englisch gehalten wurde, gebracht. Kurzfassung: man soll doch bitte Duplikate vermeiden, Sitemaps (Google-XML-Sitemaps) sind toll und werden gerne gesehen, ebenfalls spielt die Akutalität der Seite eine Rolle, die Index-Size ebenfalls, und bei Links spielen die Wörter, die als Link “markiert” sind eine Rolle.

Ach ja: 85 % (Zahlen basierten auf älteren Datensätzen, was sich im Übrigen durch den gesamten Vortrag zog) der User sehen sich bei Suchanfragen lediglich die erste Seite der Ergebnisse an.

Ach ja, Teil 2: Google zieht zur Berechnung des PageRanks den Linktext, Schriftgröße, Proximity und 100+ Faktoren mit ein. Auch nichts wirklich Neues.

Was relativ interessant war, war mal zu “sehen” wie hoch der Aufwand (v.a. auf technischer Seite) ist, um Google zu betreiben. Weniger hat mich beispielsweise die Erklärung interessiert, warum Google keine Superserver verwendet, sondern “normale” PCs im Clusterbetrieb. 22 mal mehr CPU-Leistung, x mal mehr RAM, etc. zu einem geringeren Preis als ein Superserver ist zwar ganz nett, aber ich bin kein Buchhalter >;)

Zeug wie beispielsweise die “Suggestions” sind zwar auch ganz nett erklärt worden, aber sind mit etwas logischem und technischen Verständnis leider auch auf der Hand liegend.

Dass man User quasi “an die Hand nehmen” muss um Ihnen die gewünschten Resultate zu liefern, ist IMHO auch hinlänglich bekannt. Die Technologien dahinter wurden leider nur kurz angeschnitten, als theoretisches Konstrukt behandelt – das wäre für mich z.B. das Interessantere gewesen. Ein SourceCode-Ausschnitt wurde auch behandelt – nunja…

Einige Formeln zur Berechnungen bzgl. des PageRanks etc. wurden auch angesprochen – ebenfalls Material, welches man im Web auf einschlägigen Sites nachlesen kann. Beispielsweise relativ ausführlich bei der eFactory oder bei der Wikipedia-Seite zum PageRank.

Kurz vor Ende wurden noch Fragen beantwortet, diese Prozedur dauerte dann letztendlich ca. 30 Minuten. Die defintiv beste Frage lautete sinngemäß: “Da Google ja eine große Menge an Daten sammelt, könnte es für die CIA arbeiten. Arbeitet Ihr für die CIA?” – Die Antwort lautet – natürlich – nein ;)

Zum Abschluss stellten sich einige Mitarbeiter von Google (darunter zwei Frauen) den Blicken der Anwesenden. Unterton: es ist cool für Google zu arbeiten…

Gegen 18:30 war der Vortrag+Fragestunde zu Ende, und es wurde zum Socializing gerufen, sprich: “auf zum Buffet”… Nunja, ich bin kein Fan von Socializing, schon garnet, wenn ich keinen Menschen kenne.

Fazit: leider zu oberflächlich/nicht ausführlich genug, keine aktuellen Daten – kann man im Web nachlesen.

On the road again

Hunger hatte ich, Socializing wollte ich eben net – und mich auch net durchfressen. Naja, zurück zum Auto… Spontan dazu entschlossen nochmal eine Runde durchs TUM-Gelände zu fahren und von dort in Richtung München aufzubrechen. Mir gelang leider net die Meisterleistung, wie am Anfang: mich nicht zu verfahren. Ich kam letzendlich dann beim Max Planck Institut für Quantenoptik raus. Oops. “Bitte wenden Sie” – hmmmm. Ok, richtigen Weg suchen… Gefunden…

München: ohne Navi, weil dieses ja nochmals eingeschickt werden musste, ohne Stadtplan – ohweia, das kann ja heiter werden… Nunja… Ich habe relativ schnell den Bahnhof gefunden – nicht ohne vorher gewaltig über diese rücksichtslose nervige Fahrweise der Münchener zu fluchen – von dort aus in Richtung Zentrum vorgetastet, 4 Jahre München/Pendeln hinterlassen einfach Spuren im Sinne von “man hat eine gewisse Ortskenntnis”. Suche: Restaurant/Fast-Food-Kette/Irgendwas-was-Essen-verkauft und Parkplatz in der Nähe (Laptop im Auto? In München? Neeeeee) Finde: nichts. Prima. Eine Stunde später war ich wieder aus München draußen, nicht ohne vorher an meiner alten Firma vorbei zu fahren – steht noch, hat noch keiner abgefackelt. Verwundert mich etwas – wobei die Firma nichts für die Firmenpolitik kann…

Gegen 20:45 war ich in Ingolstadt, mein Magen hing schon nicht mehr quer, sondern drohte alles, was ihm in die Quere kam, anzuziehen und aufzufressen. Subway aufgesucht, Sandwich basteln lassen – Richtung See gefahren. Gemampft. Gefroren. Tag zu Ende. ;)