Migräne. Tierische Migräne. Und was mir hier geholfen hat… Kleiner “Erfahrungsbericht” über die Auswirkungen von TENS auf die Migräne.
Oder: das Gefühl, dass jemand im Kopf tausende kleine Nadeln mit einem Hammer bearbeitet und gegen die Schädeldecke klopft. Rhytmisch dazu auftretend das Gefühl sein Frühstück (welches man mit viel Qual, Disziplin und Selbstüberwindung überhaupt erstmal runterwürgen konnte) wieder hochwürgen zu wollen. Zusammenklappen, wenn man Licht erblickt (nein, man stirbt nicht, man begibt sich lediglich in ein Zimmer, das nicht abgedunkelt ist) und Schwärze vor Augen. Am liebsten würde man sterben vor Schmerzen… Das war heute meine Migräne, welche sich entschloss mich über Nacht zu beglücken, sodass ich mit schmerzendem Kopf aufwachte…
Zwei Prontopyrin (eine Tablette enthält: 400 mg Paracetamol + 50 mg Coffein) runtergewügt – keine Reaktion. Migränetabletten brauchte ich garnicht erst nehmen, weil die Migräne ja bereits in vollem Gang ist… Was also tun?
TENS – Transkutane elektrische Nervenstiumaltion ((http://de.wikipedia.org/wiki/TENS)) – Gerät vorhanden, also: austesten. Schlimmer kann es nicht werden, dachte ich mir… Kurzfassung: Elektroden an sich kleben, und Strom durch sich jagen.
Dazu eine geringe Frequenz (in meinem Fall: 10 Hz) mit hoher Intensität (= höhere Stromstärke) einstellen und die Elektroden im Nacken platzieren. Das bewirkt eine Aktivierung des körpereigenen Schmerzkontrollsystems und eine (erhöhte) Ausschüttung körpereigener Botenstoffe wie Seratonin/Endorphine, was dazu führt, dass die Schmerzen nicht nur lokal, sondern im gesamten Körper bekämpft werden… ((http://www.medhost.de/schmerzen/tens.html))
Langer Rede kurzer Sinn: 10 Minuten später war meine Migräne inkl. der “Migräne-Nebenwirkungen” (Übelkeit, Zusammenklappen etc.) beseitigt.
DISCLAIMER: TENS-Geräte sind nicht für Menschen mit Herzproblemen/-fehlern/-schrittmachern geeignet. Natürlich ersetzt dieser Eintrag (welcher als Merkzettel für den Autor dieser Website gelten soll) keinen Gang zum Arzt und mit TENS-Geräten etc. sollte nicht experimentiert, eine Selbstbehandlung oder gar eine Diagnose durchgeführt werden, etc.
Der Autor dieses Eintrags übernimmt keinerlei Verantwortung für den Umgang mit den hier gegebenen Informationen, weitere Schritte (Experimente) erfolgen auf eigene Gefahr.
Eine Möglichkeit, die Migräne zu beeinflussen, stellt auch die Supplementation bestimmter Nahrungsergänzungsmittel dar. Des weiteren kann man durch gezielte Vermeidung bestimmter Nahrungsmittel ebenfalls eine Besserung der Migräne erreichen. Einen ausführlichen Artikel zum Thema Ernährung und Migräne findet man hier:
http://www.enutrio.de/ernaehrung-und-migraene/
Danke. Ja, eine Verbesserung kann IIRC mit dem Vermeiden von Nahrungsmitteln erzielt werden, wenn die Migräne durch diese triggerbar ist – was bei mir scheinbar net der Fall ist. Höchstens Wetter (schwül, drückend…) oder so…