kennt ihr sie auch, diese tage, an denen man mit einem nass-geheulten kopfkissen schlafen geht, weil einen akute einsamkeitsattacken befallen und die type neben einem nichts ausser einem unzivilisierten grunzen, das aus tiefster brust kommt und schon fast an grizzlybären erinnert? dann, wenn man gegen 01:30 morgens irgendwann geschafft hat die gedanken zu beruhigen, sich die augen auszuheulen, die füsse soweit zu wärmen, dass man nicht mehr zitternd im bett liegt (vielleicht sind 13 °C doch zu kalt fürs schlafzimmer), sowie den magen, der mit lautem knurren und magenschmerzen daran erinnert, dass man zuletzt gegen 17:30 gegessen hat und das das frühstück und leider das einzigste essen, das man an diesem tag gestriffen hat, beruhigt indem man ihn ignoriert…?
dann, heute morgen um 05:50 klingelte der wecker. in einem halb-komatösen zustand habe ich das ding irgendwie irgendwo und irgendwann gefunden, abgetötet – um ca. 10 minuten später aufzuwachen und in einem zustand, in dem man unfähig ist zu sprechen, denken oder aufzustehen, im bett zu liegen. nachdem der schlaf einfach nicht mehr mein wegbegleiter sein wollte, ich mich weitere 30 minuten unruhig von einer seite auf die andere wälzte und dachte wie schön es jetzt wäre noch ein paar stündchen (nur so 2 od. 3) zu schlafen, zermaterten mich weitere 132 milliarden gedanken, die mit einer gewalt über meinen kopf hereinbrachen wie ein hurrikan über eine bretterbude.
genervt, frustriert, zitternd (immer noch? schon wieder?!) begibt man sich ins bad, in der hoffnung unter die kalte dusche hüpfen zu können und wach zu werden. weit gefehlt, denn zunächst einmal steht die missmutig gelaunte mutter vor einem, die sich wundert, dass man schon wach ist… (gnarf, ich habs mir nicht ausgesucht aus dem bett zu fallen… nur leig ich nicht gerne rum wie ein zombie) – also war es nix mit der dusche, es sei denn man legt wert darauf vor seiner mutter sich auszuziehen. *grusel* *schüttel* *ekel* was macht der geneigte mensch? – natürlich, er schnappt sich seine jeans, seinen pulli und zieht ihn übers nachthemd um sich so vor den rechner ins büro zu setzen, wo einem der pocket pc an liebsten mit der ellenlangen todolist schon entgegenblinken würde, wäre er denn angeschaltet…
man guckt auf einschlägigen seiten, ob es denn irgendetwas neues gibt – und halt! – die redakteure sind augenscheinlich noch nicht wach, keine nachrichten, also schreibt man weblog – und arbeitet nachrichten von gestern und vortage auf… das gemacht, versucht man also klar zu denken und schmeißt den SQL query browser an (wieso das ding browser heisst, weiss ich nicht, versteh ich nicht usw. – man kann sql-befehle eingeben und das ergebnis wird dargestellt) und versucht was produktives zu machen – bis man begreift, dass “cannot find column” o.s.ä. daran liegt, dass da noch ein kleines stückchen vom spalten-namen fehlt, vergehen erstmal einige minuten… GAH! ok, vielleicht schafft mensch es ja wenigstens mails zu schreiben… ja. geht. irgendwie. der zynismus ist scheinbar heute noch ausgeprägter als im normalzustand und ich krieg es fertig meinem freund innerhalb von zwei mails dazu zu bringen freiwillig aus dem fenster zu hüpfen – zumindest virtuell… ausserdem stelle ich fest, wie praktisch es ist, dass sich thunderbird komplett via keyboard-shortcuts bedienen lässt, da die motivation die maus zu bewegen irgendwo bei minus unendlich liegt… und wieso leuchtet mich ein visual studio an? ich arbeit jetzt nix… ich schleppe mich – wenn die motivation es zulässt – erstmal ins bad, dann versorge ich meinen magen, der inzwischen nur noch grummelt, sich krümmt und mir eine nicht zu verarchtende übelkeit verpasst, mit etwas zu verdauen und dann begebe ich mich in das ncähste verfügbare bett – in mein eigenes schaff ich es nicht mehr mich zu schleppen, das ist nämlich im keller -> treppen: gefährlich in dem zustand, wobei man sagen muss, dass es sehr einfach wäre, würde ich hinabkugeln – nur die kurve wäre ein problem…