Irgendwie war die Nacht heute recht kurz, was zur Folge hatte, dass ich gegen 05:45 (morgens!) das Haus verließ und um 06:00 schon @ work saß. Irgendwie hat die Atmosphäre, die vor 6 Uhr herrscht, schon etwas Besonderes:

Man verlässt das Haus, es pfeift ein kalter, schneidender Wind um die eigene Nase. Alles ist still, dunkel. Nur ein paar Wenige, die im Auto unterwegs sind. Einsamkeit. Keine Hektik. Alles ist ganz entspannt und ruhig….

Und Nachmittags, bei strahlend blauem Himmel/Sonnenschein heimgehen ;-) Immer möchte ich das trotzdem nicht machen (müssen)!

Wie ihr vielleicht am 11. Februar gelesen habt, ist der RSS-Feed umgezogen. Den neuen gibt es hier:

Die verbleibenden 4 Leutchen, die mich nach den 30 Tagen “Übergangszeit” noch lesen möchten, mögen doch bitte den alten Feed durch einen, zwei… der neuen Feeds ersetzen, sonst gibt’s meine grandiosen und weltbewegenden Einträge nimmer im Abo ;-)

Ich bin sehr gespannt auf dieses Handy. Sehr, sehr, sehr gespannt. Vorbestellt isses, nachdem mein treues, ca. 5 Jahre altes Motorola Razr V3 den Dienst am Wochenende – hm – einstellen durfte?

Nu jedenfalls ist das Handy inkl. Schale in der Mitte geknickt, das Gehäuse gebrochen, und die Tastatur ebenfalls geknickt. Da ich schon seit ca. 2 Jahren mit Ableben des Handys rechnete, habe ich ein Billighandy in der Schublade liegen, welches jetzt zum Einsatz kommt, um die Wartezeit bis zu einem neuen Handy zu überbrücken.

Eigentlich wollte ich erst ein SE W760i, dieses ist jedoch quasi nicht mehr zu bekommen. Das C905 ist wohl nicht unbedingt sonderlich ausgereift (Software-, sowie Hardwaretechnisch) und wäre auch so eine Kompromisslösung gewesen… Das Elm Greenheart kann eigentlich, laut Produktbeschreibung zumindest, alles, was ich will/brauche und ein bisschen mehr, z.B:

  • Quadband
  • microSDHC-Karte
  • USB, Bluetooth
  • spritzwassergeschützt
  • Ausfiltern der Umgebungsgeräusche, Rauschunterdrückung,…
  • Kamera mit 5 MP und div. Programmen, außerdem LED-Fotolicht
  • (a)GPS + Geotagging (Fotos)
  • MP3-Player
  • UMTS, WLAN, …
  • Radio
  • u.v.m

Achja, telefonieren, und Nachrichten versenden kann man damit auch! ;-) Theoretisch müsste es sehr bald verfügbar sein, bei div. Onlinehändlern wird es als “im Zulauf” gelistet, im T-Mobile-Shop als “erhältlich ab März”, und die Pressemitteilung von SE spricht von “Quartal 1/2010″. Ich hoffe, dass die Hardware ähnlich robust ist wie die des C510 und die Software an keinen all zu schlimmen Kinderkrankheiten leidet. Drückt’ mir bitte die Daumen!  (zum Glück gibt’s Rückgaberecht bei Onlinebestellungen. Wenn die SW oder HW zu grausam sind…)

… den Bug-oder-was-auch-immer/seltsames-Verhalten auf die Mailinglist o.Ä. von OpenSUSE zu reporten. Ich freu’ mich schon auf die Reaktionen, die dort kommen werden. Die Reaktionen, die eigentlich nur auftauchen, wenn eine Frau auf eine ML postet, oder eine Frau in einem IRC-Channel auf komisches Verhalten aufmerksam macht. Reaktionen, die Bände sprechen. Reaktionen, wie: “hast du kein Backup?”, oder “wenn’s dir nicht passt, verwende Windows!”, oder “wenn du zu blöd bist deinen Rechner zu bedienen, geh’ in die Küche und koch’!”, oder ein “wenig” derbere Sprüche, die frau sich so anhören darf, von besonders niveaulosen Typen, sind so Dinge wie: “ab ins Bett mit dir, und mach die Beine breit!”. Dagegen ist sowas wie: “fang doch erstmal klein an, und lern’ Office bedienen” harmlos. Ich freu mich echt wahnsinnig. Ich freu’ mir Löcher in den Bauch! Mir graut’s jetzt schon.

Und an dieser Stelle stelle ich fest: ich war zu lange im IRC, und ich kenne all diese dämlichen Sprüche noch. Es war die richtige Entscheidung das IRC hinter sich zu lassen, bzw. v.a. den CCC-Kreise, in denen solche Sprüche leider häufiger kommen. (wenn man nicht gerade angemacht wird, weil man weiblich ist. wenn man weiblich UND hübsch ist (oder zumindest “hübsch” nach dem Beuteschema der dort anwesenden Leute), hat man eh verloren, weil sich die Kerle um einen scharen, und man nur noch als Frischfleisch gehandhabt wird. Ich könnt kotzen – und Bücher über dieses Thema schreiben…

Entweder schmeisst man Stunden seines Lebens mit blödem Gefrickel an ‘nem system weg (LFS, und Co.), oder man schmeisst Stunden seines Lebens auf der Jagd nach scheiss Bugs usw. weg (große Distros), oder man schmeisst Stunden seines Lebens dafür weg Win neu zu installieren…

So langsam kotzt mich der Scheiß gewaltig an. Ich hab’ hier grade ein frisch installiertes System, mein home ist aus Idiotie von Suse geschossen, meine Wut ist gerade auf unermessliche Ausmaße angestiegen, und Fehlermeldungen fliegen mir – auf einem frisch installierten System – vom Paketmanager um die Ohren: hallo, geht’s noch?!!!

1) Wenn so ein gottverdammter, beschissener, und ultradämlicher Drecks-Mist-”Partitionierer” die Anweisung bekommt

  • Festplatte NICHT formatieren,
  • mounten nach /home
  • Festplatte verschlüsseln (man kann sonst *NIRGENDWO* im Klicki-Bunti-Interface angeben, dass die Partition verschlüsselt ist)

dann hat dieser gottverdammte, beschissene, ultradämliche Drecks-Mist-”Partitionierer” gefälligst die Griffel von der verdammten, verschlüsselten Partition zu lassen und nicht ‘nen neuen Header zu schreiben! Das ist so dermaßen ein Logic-Fail, dass man die entsprechenden Entwickler, Übersetzer, oder wer auch immer da tatsächlich großen Bockmist baut, mit den Ohren an Nägel, die an Holzpflocken an öffentlichen Plätzen geschlagen sind, aufhängen sollte und kleine Kinder bestellen sollte, die diese Entwickler mit faulen Eiern, Tomaten etc. bewerfen und sie gar jämmerlich auslachen!!!

UPDATE: nochmal eine Neuinstallation gemacht. Festgestellt: *im Prinzip* habe ich es richtig gemacht. Ich hatte mir nämlich, nachdem meine mit verschlüsselte Partiton ja eh schon im Datennirvana war, nochmal eine Partition anlegen lassen, oder vielmehr: ich hatte danach, weils ja dann eh schon egal war, angeklickt:

  • formatieren mit ext4
  • Partiton verschlüsseln
  • mounten nach /home

Wieder wurde ich, wie zuvor auch schon, nach meinem Passwort gefragt. Hierbei unterscheidet sich das User-Interface zum Überschreiben/Anlegen eines LUKS-Headers/einer verschlüsselten Partition in *keinster* Weise von “es ist bereits eine verschlüsselte Partition vorhanden”.

In beiden Fällen muss ist “Partition verschlüsseln” angehakt, und in beiden Fällen muss man das Passwort zweimal eingeben. Der einzige Unterschied bestand darin, dass beim zweiten Mal vor der /home Partition mit einem Icon markiert war, dass es sich um eine verschlüsselte Partition handelt. Das war zuvor (= als es schief ging) weder bei der Installation von CD, noch beim Partitonsmanager, nach der Installation von HDD ausgeführt, sichtbar…

Ich denke, ich habe hier einen kleinen, fiesen, gemeinen, subtilen Bug gefunden.

Unterschied in der Vorgehensweise? – Keiner. Unterschied in der Erstellung der Partitionen? – Einmal mit OpenSUSE 11.2 erstellt (“Festplatte verschlüsseln + EXT4″), davor mit OpenSUSE 10.x (höchstwahrscheinlich!) oder 11.x, irgendeine ältere Version jedenfalls, erstellt und zuletzt mit OpenSUSE 11.1, was zu guter Letzt zu einem OpenSUSE 11.2 geupdatet wurde verwendet worden. Das geupdatete OpenSUSE 11.2 wurde jedenfalls platt gemacht, weil manche Dinge nach dem Update nicht ordnungsgemäß funktionierten, und das “damalige” FS war EXT3…

Ein pikantes Detail am Rande: defaultmäßig ist bei der Installation ausgewählt, dass die die /home-Partition formatiert wird.

2) eine beschissene Distro hat zu funktionieren, d.h. nach der Installation erwarte ich nicht als Erstes Fehlermeldungen vom Paketmanager. Die DVD hatte *keine* Checksummenfehler oder ähnliche Späße, und funktionierte tadellos – sieht man mal von “you lost your home!!!” ab! Und dann sowas!

3) “Lustigerweise” habe ich nach 2 Installationen, mehrere unterschiedliche Phänomene feststellen können:

Installation 1:

  • verschlüsselte Partition wird nicht erkannt und es wird ein neuer LUKS-Header über den bestehenden geschrieben, obwohl “Festplatte nicht formatieren” angehakt ist, und das Vorgehen zum Einbinden einer bestehenden verschlüsselten Partition *eigentlich* richtig gewesen wäre
  • nach dem 1. Boot möchte das System 43 neue Packages installieren, soll es kriegen… Nach wenigen Minuten kommt die tolle Fehlermeldung: “DBus error: Unable to get transaction id from PackageKit”
  • beim Booten erscheinen Error-MSGs vom Kernel, Kategorie: “Module not found” – von einem frischen Kernel, einer frischen Installation erwarte ich, dass sowas *nicht* angezeigt wird!

Installation 2:

  • siehe Punkt 2 + 3 unter Installation 1
  • WLAN funktioniert nicht, obwohl nichts anders gemacht wurde als “normal”, und als bei der Vorgängerinstallation, Passphrase ist auch korrekt… – 2 Reboots später, und einmal in Windows wechseln, und den WLAN-”Switch” “wieder” einschalten (ich habe ihn nie ausgeschalten), funktioniert wieder alles…

Ich glaub, wenn ich mal groß bin, mach ich irgendwas mit Schafen.