Immernochnicht. Aber damit ihr merkt, dass an diesem Ende der Leitung noch jemand sitzt dieser Eintrag. Also zu sagen hätte ich schon was, aber ich mag/kann nicht. Wozu auch?
…seit ich aus einem Kino treten konnte, in Richtung Himmel blickte und dort Sterne entdecken konnte. Noch viel länger ist es her, dass ich mich anschließend ins Auto setzen konnte, und dort auch innerorts noch Sterne am Himmel entdecken konnte, von außerorts ganz zu schweigen. Minutenlang fahren, ohne einer Menschenseele, einem Auto etc. zu begegnen – auch das kam, sehr, sehr, sehr lange Zeit, eine gefühlte Ewigkeit, nicht mehr vor. Es war wie einen alten guten Freund wieder zu treffen, den man verloren glaubte… Stille, Weite, Dunkelheit, Einsamkeit, Sterne. Ich vermisse das schmerzlich. Mir fehlt es. Kann ich das wiederhaben? *seufz* <Gedanken ins unendliche Nichts gesendet.>
Passend dazu habe ich eine Melodie im Kopf, von “Wir sind Helden – Darf ich das behalten?”
Ich geb dir meinen Verstand dafür
Ich geb dir mein Wort, ich will
Für immer stumm sein, aber
Nimm das nicht fort von mir
Ich weiß, du nimmst alles
Was du willst zu dir
Aber das hier bleibt hierDarf ich das behalten
Ich brauche nichts mehr
Darf ich das behalten
Ich geb alles her
Darf ich das behalten
Ich brauche nichts mehr
Ich brauche nichts mehr als das
Ich brauche nichts mehr
| Zutaten für 2 Pers.: | ||||||||||||||
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| Zubereitung | ||||||||||||||
| 1) Hähnchenfleisch schnibbeln 2) Hähnchenfleisch knackig anbraten 3) Ananasdose öffnen und Saft in eine Tasse abschütten 4) Spargelwasser abschütten und Spargel zerkleinern 5) Spargel + Ananasstückchen in eine große Schüssel geben und vermischen Dressing: 10) Spargel+Ananasmischung in die warme Pfanne zum Hähnchenfleisch dazugeben und anbraten bis gewünschter Bräunungsgrad erreicht ist |
Man kann jetzt nicht mehr behaupten, dass “der Sommer dieses Jahr ja nie kommt”…Inzwischen hat es übrigens 29 °C, morgens um 11… MOEP!
Heute mal ein kurzer Bericht über die Würzburger Verkehrskultur. Ich fahre in letzer Zeit trotz der erhöhten Temperaturen meist mit dem Fahrrad zur Uni, da es in den Bussen auch nicht wesentlich kühler ist und man zusätzlich noch den Schweiß der Mitfahrenden in der Umgebungsluft ertragen muss. Auf diesen Strecken komme ich gezwungenermaßen viel mehr in den Kontakt mit Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmer als ich daß bei meinen üblichen Radtouren tue. Dabei fällt auf wie sehr die Reaktionen auf Radfahrer varriieren.
Im Ringpark bin ich heute auf eine Gruppe Nordic Walker gestoßen, eine Sorte Mensch, mit denen der gemeine Radfahrer seine Schotterwege nur ungern teilt. Ich habe also heruntergebremst und mich durch kurzes Klingeln bemerkbar gemacht. Darauf hin erscholl aus der Gruppe der Ruf “Achtung ein Auto von hinten. Äh ich meine .. wie heißt das Ding?”, was für viel Erheiterung auf und neben dem Fahrrad sorgte. Die Nordic Walker formten unter Gelächter und spöttischen Kommentaren in Richtung des Rufer eine kompate zweireihige Gruppe, so daß ich sicher und angenehm überholen konnte. Als ich vor der Gruppe einscherte und wieder am beschleunigen war hörte ich noch “endlich mal einer der klingelt”. Anscheinend hören Walker über das Kratzen ihrer Stöcke herannahende Radfahrer nur schlecht und sind irrtiert wenn sie plötzlich überholt werden. Gut, wenn man das weiß kann man ja drauf achten sich bemerkbar zu machen.
Ganz anders war das Erlebnis etwas 20 Minuten später. Nach einem kurzen Abstecher zum Bäcker fuhr ich auf der Rothofstraße bergab (also nach Westen). Von der Abfahrt der B27 kommend scherte ein dunkler Mercedes hinter mir ein und bedrängte mich konstant. Da vor mir ein großer weißer Silolaster mit Münchner Kennzeichen fuhr, konnte ich auch nicht schneller fahren. (Beine und Fahrrad hätten noch locker 10 km/h hergegeben.) Nun ist die Rothofstraße aufgrund der Spurringen auf der Brücke für Radfahrer sowieso eher unschön zu fahren, aber eingeklemmt zwischen einem großen Laster und einem drängelnden Auto was bei knapp 30 km/h öfters einen Abstand von 50 Zentimeter unterschreitet wird einem dann doch mulmig.
Eine abwehrende Handbewegung und der Zuruf “halt Abstand, Mensch” würde mit diversen Beschimpfungen quitiert. Nicht schön und definitiv nicht so witzig wie die Walker, aber erträglich. Als wir an der Ampel zur Querstraße Friedrich-König-Straße / Paradiesstraße bei rote halten mussten erreichte der Tag um 17:52 seinen Tiefpunkt. Der Fahrer des schwarzen / antrazit-fahrbenen Mercedes Benz älteren Baujahrs stieg aus seinem Fahrzeug mit Kennzeichen “WÜ ZK 88″ aus und schrie mich an. “Was hast du gesagt?”. Auf die Antwort “halt Abstand, Mensch” achtete er garnicht, sondern brüllte unter den beifälligen Blicken seiner Beifahrerin weiter “Halts Maul. Du hast nix zu sagen. Halt die Fresse du Arschloch”. Zum Glück schaltete die Ampel wieder auf grün und ich flüchtete mich auf den Gehsteig der Laurentiusbrücke währender der rüpelhafte Fahrer sich aggressiv in die linke Spur Richtung Hettstadt drängelte.
Ob nun ein Zusammenhang zwischen der extremen Bräune des autofahrenden Proleten und seinen Verhalten besteht kann ich nicht sagen. Vielleicht liegt es auch daran daß er mit seinen gut zwanzige Jahren nur die Hälfte oder ein Drittel der Lebenserfahrung und Reife wie die Nordic Walker aufweist…


Kommentare
Mao-B: Dann solltest Du mal hoch auf die friesischen...
owl: Ja, eben, normal… Aber dennoch –...
Mao-B: Hm, ja, nachvollziehbar. Als Ich noch...